Sie dürfen nicht in dieses Buch schreiben
Der Alltag von pflegenden Angehörigen ist nicht selten durch eine enorm hohe Belastung und ein intensives Arbeitspensum gekennzeichnet. Nicht selten erleben sie sich in einer Art organisatorischem „Dauerstress“.
Die vielfältigen Ansprüche an sich selbst, die Bedürfnisse der eigenen Familie und der Berufsalltag tun ein Übriges. Oftmals stehen die Anforderungen gleichberechtigt nebeneinander oder konkurrieren gar miteinander. Die mögliche Konsequenz: Stress, (Über-)Forderung und am Ende der Kettenreaktion ein statistisch erwiesenes, erhöhtes Unfallrisiko.
Wenn die Entspannung auf der Strecke bleibt, rückt die Unfallgefahr deutlich näher. Nicht selten signalisiert ein Unfall oder ein Burn-out sichtbar und fühlbar, dass bereits eine Überforderung eingetreten ist.

Soweit muss es nicht kommen! Das Modell-Projekt EBI setzt VORHER an. Der hohe präventive Wert des Modellprojekts setzt darauf, dass Angehörige gemeinsam und auch mit dem erkrankten Partner entlastende Möglichkeiten der Bewegung, Entspannung und Information erleben können. Dies und die Gewissheit, bei Bedarf den Betroffenen in guter Obhut zu wissen, erschließen neue Entlastungsqualitäten. Parallel wird die räumliche und emotionale Bindung zwischen dem Patienten und seinen Angehörigen gewürdigt. Wer möchte kann den/die Partner/-in mitbringen.
Wer seinen Angehörigen gut versorgt weiß, kann leichter entspannen und loslassen. Niedrigschwellige gemeinsame Bewegungserfahrungen können ebenso dazu beitragen, wie z.B. taktile Erlebnisse, Berührungen, die unter die Haut gehen.

Pflege ist vielfältig und den Angehörigen kommt ein hoher Stellenwert in der ambulanten Versorgung in der häuslichen Umgebung zu. 69 Prozent der Pflegenden werden im häuslichen Umfeld betreut. Daher kommt der Stabilisierung und Stärkung der physischen und psychischen Situation von pflegenden Angehörigen eine hohe Bedeutung zu.
Damit besser geplant werden kann freuen wir uns auf eine Anmeldung.
Telefonisch unter 0421 –7928715 oder per E-Mail an bildungswerk@lsb-bremen.de
Weitere Informationen und Rückfragen unter 0421-38 09 734 & 0163-443 00 20 oder avb@gmx.org.

Beste Grüße

Elsbeth Rütten
Presseinformation
Entspannung, Bewegung und Information - Modellprojekt EBI startet Dienstag, den 22.10.2013 in Bremen - Huchting.
Bislang einmalig: Angehörige, die pflegen, können ihre Pflegebedürftigen mitbringen, wenn sie das Angebot EBI im TuS Huchting nutzen möchten. Das Angebot ist kostenfrei.

Am 22. Oktober 2013 um 16 Uhr geht es los (bis 17.30 Uhr) und anschließend an folgenden Terminen weiter: 05.11.2013, 19.11.2013, 03.12.2013, 17.12.2013, 07.01.2014, 21.01.2014, 04.02.2014.

Initiatoren sind die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen, der Landessportbund Bremen e. V., Ambulante Versorgungsbrücken e. V. und der TuS Huchting.
In den Räumen des TuS Huchting und unter Anleitung erfahrener und lizenzierter Übungsleiterinnen, erhalten Angehörige, die pflegen und auf Wunsch auch das erkrankte Familienmitglied mitbringen möchten, die Möglichkeit selbstbestimmt, Entspannung, Bewegung und Information zu erleben und zu genießen.

www.ambulante-versorgungsbruecken.de
Auftakt der Themenreihe
DIALOG DER GENERATIONEN – UNS VERBINDET DIE ZUKUNFT

Begrüßung
Eva Quante – Brandt - Bremens Senatorin für Bildung und Wissenschaft
Dr. med. Hans – Georg Güse - Ambulante Versorgungsbrücken e. V.

Wir Zukunftssucher

Autor Wolfgang Gründinger

Donnerstag, 12. September 2013
19.00 Uhr
Moderation
Dr. Inken Stehen - Radio Bremen

Wenn Gründinger in der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements in Bremen Station macht, wird er die Vielfalt des intergenerativen Dialogs thematisieren.
Welche Perspektiven benötigen wir in einer Gesellschaft, in der es immer mehr ältere Menschen und immer weniger junge geben wird?
Welche aktiven Formen des sozialen Miteinanders brauchen wir, um in einer Gesellschaft des längeren Lebens tragfähige Strukturen auszuloten, zu vernetzen und zu implementieren?
Wie können die Generationen für die nächste und übernächste Generation verantwortungsvolle Brücken für- und miteinander bauen?
Gründinger provoziert auf den ersten Blick und dennoch - er plädiert für eine Gesellschaft, in der die Jungen die Bündnis¬partner der älteren Generation sind. In der selbstbestimmte Erfahrungen und Wissenstransfer keine intergenerativen Einbahnstraßen darstellen. Eltern lernen von ihren Kindern und umgekehrt. Organisationen lernen von ihren jungen und älteren Mitarbeitern. Gründinger gibt nicht nur der Generation „U 30“ eine Stimme, sondern thematisiert Perspektiven, die Ältere und Jüngere zu einem neuen Generationenvertrag einlädt.
Gründinger hat Politik- und Sozialwissenschaft studiert.
Anschließend findet eine Diskussion mit dem Publikum statt.

Bürgerhaus Weserterrassen
Osterdeich 70 B, 28205 Bremen
Eintritt frei - Spende erwünscht
Schriftliche oder telefonische Anmeldung avb@gmx.org
Tel. 0421-38 09 734


2. Tag DIALOG DER GENERATIONEN – UNS VERBINDET DIE ZUKUNFT
Internationaler Tag der älteren Generation 2013
Dienstag, 01.Oktober 2013

Spaziergang der Generationen
Intergenerativ, inklusiv & interkulturell
„Alles, was Räder hat, rollt!“
Ambulante Versorgungsbrücken dankt der Firma Movie-Star-Factory für die freundliche Unterstützung.
Karin Neumann & Martin de Wolf

Treffpunkt
Marktplatz

10.00 Uhr Rollatoren-Registrierung durch die Polizei Bremen
Personalausweis und die Legitimation über den Erwerb des Rollators sind, wenn möglich, mitzubringen.
Fahrradcodierung bei Bedarf
Sascha & Andree Kozma - Generationen-Rap

11.00 Uhr Begrüßung
Elsbeth Rütten - Ambulante Versorgungsbrücken e. V. & Politikerinnen und Politiker aus den Reihen von SPD, GRÜNEN, CDU, FDP und LINKSPARTEI
Gemeinsamer Spaziergang durch die Bremer Innenstadt inklusive Führung durch Hein Looper (alias Christine Renken)
Strecke: Marktplatz, Obernstraße, Brill, Martinistraße, Langenstraße, Markt.


3. Tag - DIALOG DER GENERATIONEN – UNS VERBINDET DIE ZUKUNFT
Dienstag, 08. Oktober 2013

19.00 Uhr
KWADRAT Martinshof
Moderation
Ramona Schlee

Gesund, aktiv & älter? Es ist nie zu früh und selten zu spät -
Altersbilder, Lebenswelten und Gesundheit im Wandel
Begrüßung
Prof. Dr. Marie-Luise Dierks Ambulante Versorgungsbrücken e. V.

Referent: Prof. Dr. Gerd Glaeske, Universität Bremen (ZeS)

Anschließend Diskussion mit Prof. Dr. Glaeske, Prof. Dr. Marie-Luise Dierks - Patientenuniversität Medizinische Hochschule Hannover, Ra. Eva Dworschak und Publikum.
Der demografische Wandel und die deutliche Zunahme älterer und alter Menschen in der Bevölkerung lassen Themen wie „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen“, immer bedeutsamer werden. Gesundheit im Alter ist sowohl von hoher individueller als auch gesellschaftspolitischer Bedeutung. Wie viel Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung verträgt die Gesellschaft des längeren Lebens? Welche neuen Wege benötigen wir?
Veranstaltungsort: KWADRAT, Werkstatt Bremen, Wilhelm-Kaisen-Brücke 4
28199 Bremen, Haltestelle Wilhelm-Kaisen-Brücke

Schriftliche oder telefonische Anmeldungen erwünscht.
Ambulante Versorgungsbrücken e. V. Humboldtstr. 126, 28203 Bremen
Tel. 0421-38 09 734
Eintritt kostenfrei - Spende erwünscht

V.i.S.d.P.
Elsbeth Rütten
Vorstand
Ambulante Versorgungsbrücken e. V.
Elsbeth Ruetten
Ideale und konstruktive Lösung
Ambulante Versorgungsbruecken e. V.
...werde ich ausprobieren