Sie dürfen nicht in dieses Buch schreiben
Wir machen uns immer wieder Hoffnungen, aber nur wenige davon werden Wirklichkeit. Manche verwerfen wir nach einiger Zeit, weil sie uns sinnlos erscheine.
Andere versuchen wir, mit all unsere Kraft durch zusetzten, aber dann gelingt es doch nicht und wie sind sehr enttäuscht.
Wieder andere pflegen wir sorgfältiger, aber das macht uns wehmütig, weil wir einsehen müssen, dass sie sich niemals erfüllen werden. Hoffnungen sind schließlich immer so etwas wie ein Stück unserer Lebensplanung.
Als ich wieder einmal in meinen Hoffnungen kramte, fiel mir auf, dass eigentlich alle meine Hoffnungen große Ähnlichkeit mit Gebeten haben.
Gebet die uns geben wollen, was wir wirklich brauchen, aber uns auch verweigern, was wir nicht brauchen, was uns schaden könnte oder unnötig belastet.
Seitdem gehe ich anders mit meinen Hoffnungen um.