Einblick in eine andere Welt

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Hochgeladen von wize.life-Nutzer am 22.01.2021, 22:46 Uhr

Kategorie Technik

20 Kommentare

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wize.life-Nutzer
In der Testphase haben wir die auch immer genommen, in der Produktion gabs dann ROM´s
wize.life-Nutzer
Die konnte man notfalls in der Sonne löschen.
wize.life-Nutzer
Dazu hatte ich eine UV Lampe
wize.life-Nutzer
Und damit muste man aufpassen dass die EPROMS nicht überhitzten.
wize.life-Nutzer
ja, aber das Problem war gelöst, da hatten wir Timer eingebaut, die das genau beobachteten
wize.life-Nutzer
Und heute hast du 1000 mal mehr Rechenleistung als alle NASA-Computer zusammen für die Mondlandungen zur Verfügung hatten in deiner Hosentasche.. um damit dein Mittagessen zu fotografieren.
wize.life-Nutzer
Dinge, die sich heute kein Informatiker mehr vorstellen kann..
..
Sie hatten RAM Speicher von 1024 Datenworten á 16 bit und ein ROM mit 12288 Datenworten á 16 bit. Sie hatten also wenn man das genze zusammen rechnet nach heutigen Maßstab 68kb Speicher, 64 als ROM und 4Kb als RAM

Die Logik war noch im 5600 Gatter mit RTL-Logik aufgebaut. Der Prozessor arbeitete intern mit 16-Bit-Datenworten (14 Bit Daten, 1 Überlaufbit und 1 Vorzeichenbit (Einerkomplement)). Bei der Verwendung als Programmbefehl waren 3 bit für den Opcode und 12 Bit für die Adresse reserviert.
wize.life-Nutzer
Wenn ich mich recht erinnere, haben sie noch mit Ringkernspeichern gearbeitet
wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer
Das ist schon interessant, Dinge im Museum zu sehen, an deren Entwicklung man mit gearbeitet hat. Ich habe noch mit Ringkernspeichern gearbeitet, obwohl unser UNIVAC Rechner an der Hochschule schon Flip-Flops hatte mit Röhren bestückt
wize.life-Nutzer
Cooole Sache!
Einen Ringkernspeicher hatte ich mal in der Hand. Schon irre die einzelnen Bitspeicher noch real zu sehen. Da bekommt der Begriff "Kilo-Byte" noch richtig Gewicht
Ich bin erst bei C16/C64 eingestiegen, im Job dann aber noch Rechner mit 8086-Prozessoren repariert.
wize.life-Nutzer
Arbeite an Rechnern seit 1969. Da wurde eine Logik noch aus Arrys gestrickt. Und mit Röhren realisiert. Aber das ging dann sehr schnell über auf Transistoren, bis dann der 4004 kam und mit ihm die ILS Technik immer feiner wurde. Als wir bei Krone in Berlin die erste Wähltaststur mit elektronischem Speicher entworfen haben, hatten wir schon z80 oder 8086 zur Verfügung. Wir haben auch in Rufnummerngeber den 6800 eingesetzt, der war von Motorola. Man konnte ihn besser programmieren mit der Zeropage. Die hatte Intel nicht. Dabei konnte man alle schnellen Dinge ohne Sprungbefehle realisieren.
Es war eine stürmische Zeit. Aber vermissen möchte ich sie nicht!
wize.life-Nutzer
Ich habe Radio- und Fernsehtechniker gelernt, da hab ich auch noch mit Logikgattern gespielt. Das war 1992, da begann so langsam die Digitalisierung im TV-Bereich.
Auf dem C16 habe ich auch Assembler-Programmierung gelernt. Und einen Rechner mit Z80 habe ich auch noch.. C128D (blech).
Ja, so weng ich die modernen Systeme missen möchte, so wenig möchte ich auch die alten Zeiten missen.
Und ganz ehrlich: gerade das Wissen über die alten Systeme hilft mir heute noch oft bei der Fehlersuche, oder wenn ich meinen Azubis erkläre was da im Rechner abläuft.
Die Grundlagen haben sich ja im Prinzip nicht geändert. Nur verbessert und beschleunigt.
wize.life-Nutzer
Was die Grundlagen angeht, hat sich nichts geändert, ein Huth-Kühn Oszillator funktioniert immer gleich, egal womit man ihn realisiert. Erklären kann man ihn am besten wenn man die Schaltung an einer Trioden Röhre erklärt. Man kann auch eine Basisschaltung mit Transistoren nehmen, aber an der Röhre ist es einleuchtender zu sehen.
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wize.life-Nutzer
...das gute alte Eprom...
wize.life-Nutzer
Sehr gut erkannt!
wize.life-Nutzer
...berufsbedingt...😉
wize.life-Nutzer
Noch so ein IT-Futzi
wize.life-Nutzer
...schlimm, gelle...
wize.life-Nutzer
Extrem!! Alles Freaks!
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