Kunst verstehen: Marilyn Monroe ein Pin-Up?
Marilyn Monroe, "Pin-Up-Kalender", 1954
Marilyn Monroe, "Pin-Up-Kalender", 1954Foto-Quelle: © Merrill's Auktion

Zum 1. Juni 2020 las ich "vor vierundneunzig Jahren hatte Marilyn Monroe Geburtstag!“ - da „schnackelte es bei mir ganz schön“ und Filmbilder begannen da zu „laufen“. Ein ganzer Reigen spulte sich ab, mir kamen lange Stichwort-Ketten in den Sinn - und plötzlich stellte sich die Frage: War Marilyn Monroe ein Pin-Up? (Laut Wikipedia ist „Pin-Up“ ein Bild, das eine Frau in erotischer Pose zeigt und an eine Wand geheftet wird). So "plötzlich" erging es nach Zeitzeugen auch Andy Warhol (eigentlich Andrew Warhola) als er von Marilyn Monroes Tod erfuhr (zumal ihm der Themenkreis „Tod“ sehr stark interessierte).



Marilyn Monroe wurde am 1. Juni 1926 in Los Angeles, als Norma Jeane Mortenson (kirchlich registrierter Taufname "Norma Jeane Baker") geboren. In der Nacht vom 4. auf den 5. August 1962 verstarb sie im Alter von "nur" 36 Jahren in ihrem Bett in der 12305 Fifth Helena Drive, Brentwood, Los Angeles (In der Sterbeurkunde steht „wahrscheinlich Suizid“). Marilyn Monroe war eine US-amerikanische Filmschauspielerin, Sängerin, Fotomodel und Filmproduzentin. Sie wurde in den 1950er Jahren zum Weltstar und ist bis heute eine Filmikone. Sie gilt als archetypisches Sexsymbol des 20. Jahrhunderts. Zu diesem Themen-Komplex passen folgende Stichworte wie „Sexgöttin“, "Pin-Up" und die Künstlernamen Mel Ramos, Allen Jens, Tom Wasselmann, Salvador Dali … und natürlich Andy Warhol.

Der reine Zufall

Es war der reine Zufall, dass Andy Warhol sich für Marilyn Monroe entschied, um sie in seinen frühesten und wohl berühmtesten Werken abzubilden. Zum Zeitpunkt der "Bild-Entstehungen" war Marilyn Monroe schon verstorben - ihr bekanntes Gesicht und ihr Ruhm bildete die Grundlage für die späteren Erfolge der Marilyn-Monroe-Drucke.

 Von Bedeutung(!) ist, dass Andy Warhol nicht das Porträt der lebenden, sondern der toten Marilyn Monroe schuf: „Das Monroe-Bild war Teil einer Todesserie, die ich von Menschen machte, die auf verschiedene Weise zu Tode gekommen waren. Es gab keinen tiefen Grund, eine Todesserie zu machen, es sollten keine „Opfer ihrer Zeit“ sein - es gab keinen Grund, das alles zu machen, nur einen Oberflächen-Grund.«

In seiner Erklärung für seine Marilyn-Serie, die ab 1962 in unmittelbarer Reaktion auf den Selbstmord der Dargestellten entsteht, trifft Andy Warhol also die Unterscheidung: der Grund dafür sei kein „tiefer“ gewesen, sondern ein »Oberflächen-Grund«. An erster Stelle steht die Tatsache, dass die „Marilyns" auf einer bereits existierenden, bekannten Fotografie basieren.

Ein Werbefoto

Das Ausgangsbild für Andy Warhol war ein Pressefoto Marilyn Monroes von Gene Korman für den Film "Niagara" von 1953, das er nur wenige Tage nach ihrem Tod erwarb. “Die Lippen Marilyns waren nicht zu küssen, doch sehr gut zu fotografieren“, so lautet "cool" Andy Warhols Kommentar.

Den Konstruktions-Charakter von Marilyns Antlitz verstärkt Andy Warhol in seiner Umarbeitung zum Tafelbild. Den Bildausschnitt der Fotografie verengt Warhol radikal. Der Körper wird an der Kehle abgetrennt, übrig bleibt allein der starr ins Bild „einquadrierte“ Kopf. Gleichzeitig erhöht diese Klischierung, unterstützt durch die schablonierten, grellen Farben, die Prägnanz der Gesichtszüge.

Die große Hollywood-Ikone Marilyn Monroe starb am 5. August 1962 im Alter von 36 Jahren und erschütterte mit ihrem Tod die ganze Welt. Andy Warhol nutzte die Gelegenheit, diesem Hollywood-Star zu gedenken und sie zu verewigen,

Andy Warhol und seine Siebdrucke

Die Siebdrucktechnik war ein integraler Bestandteil von Andy Warhols künstlerischem Schaffen - auch mit den Marilyn-Monroe-Drucke. Andy Warhol, wie auch andere Werbegrafiker nutzten diese Technik gerne, da sie die effektivste Methode zur Herstellung von Massendrucken war, lange bevor es den Laserdrucker gab. Der Siebdruck prägte Andy Warhols Stil und Karriere - er verwendete nur selten ein anderes Medium. Andy Warhol wollte, dass seine Darstellungen makellos waren - seine Frauenporträts sind idealisiert und wunderschön. Für Marilyn Marilyn Monroe schuf er zehn sehr variable Porträts (er nutzte die Möglichkeiten des Siebdrucks für Farbverschiebungen und Off-Register-Effekte). Diese Drucke zeigen Glamour und Ruhm und natürlich auch Andy Warhols subtiles Verständnis zur „amerikanischen Kultur“.

Eine Kurzbiografie und Lobpreisung über Andy Warhol

Andy Warhol (1928-1987) war Amerikas berühmtester Künstler(!). (Aus Künstler - Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst): Er galt als Revolutionär, Exzentriker und Erfinder der Pop-Art und war alles zugleich. Die Kunstkritik feiert ihn mit Prädikaten, wie sie noch keinem Künstler verliehen wurden - nicht einmal Pablo Picasso oder Salvador Dali. Dazu der Kunstkritiker Alfred Nemeczek: "Sie (die Prädikate) reichten vom "Pop-Star" zum "Pop-Artisten", erhoben das "Pop-Genie" vom "Pop-Fürsten" zum "Prinzen des Pop" und weiter empor zum "Pop-König", "Pop-Zaren" und "Großmogul". Aber auch "Hohepriester" und "Papst des Pop" ist der "Picasso of Pop-art" getauft worden".

Warhol wurde 1928 in Pittsburgh geboren und verstarb 1987 in New York. Der Sohn tschechischer Einwanderer ging nach der High School als Werkstudent an das Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh. 1949 ließ er sich in New York nieder, um drei Jahre später mit seinen Arbeiten in der Hugo Gallery zu debütieren. Bis dahin arbeitete er als Werbegrafiker für Modezeitschriften und entwarf Weihnachtskarten, LP-Covers und Wetterkarten für das Fernsehen. Bald darauf hatte der Künstler jedoch die Idee Gegenstände des alltäglichen Lebens in das Zentrum seiner Bildmotive zu rücken. Die "Grafik" bot ihm dafür das Medium und es entstanden begehrte Kultobjekte.

Eine Marilyn-Monroe-Kurzbiografie

Marilyn Monroe wurde 1926 als Norma Jean Baker in Los Angeles geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit in Heimen und bei Pflegeeltern und wird früh aufgrund ihrer starken Ausstrahlung als Fotomodell angestellt. In ihrer Karriere erlebte sie alles, wird Pin-Up-Girl, macht Millionen Männer verrückt und wird schließlich Filmstar in Hollywood. Durch den Sex-Appeal wird sie zur „geliebten Sexbombe“ - wird aber im Privatleben nie richtig glücklich. Nach mehreren Scheidungen beging sie 1962 in letzter Konsequenz Selbstmord! Sogar eine Affäre mit dem ehemaligen US-Präsidenten J. F. Kennedy wurde ihr nachgesagt.


Noch etwas Außergewöhnliches:

Die Beatles LP-Album „The Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ von 1967 trägt als Cover ein Gesamtkunstwerk. - Stark diskutiert wurde die Frontseite des LP Covers. Man sieht ein über 60köpfiges Sammelsurium prominenter Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Musik, Literatur, Film und Sport. Das Arrangement basiert auf persönlichen Listen der vier Beatles. Die Collage zeigt z.B.: Karl Marx, Albert Einstein, Bob Dylan, Marlon Brando, aber auch Marilyn Monroe(!).

Die Bildergalerie:


Marilyn Monroe, "Pin-Up-Kalender", 1954
Marilyn Monroe, "Pin-Up-Kalender", 1954Foto-Quelle: © Merrill's Auktion

Bildergalerie Bild 1/Aufmacherbild - Foto: Werbekalender mit Marilyn Monroe Motiv, 1954 - © Merrill's Auktion - Am Anfang war ein Foto: Marilyn Monroe nackt auf rotem Samt. Das Foto war ein Skandal. Sie hatte gerade ein wenig Erfolg in ein paar Filmen gehabt, da kam dieses Foto heraus, auf dem sie, wie sie selbst es sagte, nichts anhatte als ein Radio. Sie war gerade dabei, aus der Pin-Up-Welt in die des Kinos aufzusteigen, da schien dieses Foto sie wieder zurückzuwerfen. Das war 1952.
Als im Dezember 1953 Hugh Hefner den ersten Playboy herausbrachte, machte er dieses Kalenderfoto zum Centerfold und Marilyn Monroe zur Nummer 1 aller Pin-Up-Girls.

Andy Warhol, "Marilyn Monroe (Hot Pink), 1967
Andy Warhol, "Marilyn Monroe (Hot Pink), 1967Foto-Quelle: © MoMA, New York

Bildergalerie Bild 2 - Andy Warhol, “Marilyn Monroe (Hot Pink)“, 1967 - © MoMA New York - Bei diesem Siebdruck möchte ich meine Headline-Frage eindeutig mit NEIN beantworten, selbst bei dem speziellen Untertitel „Hot Pink“. „Ob es symbolisch ist, Monroe in solch grellen Farben zu malen: es ist Schönheit, und sie ist schön, und wenn etwas schön ist, dann heißt das schöne Farben, das ist alles.“ Andy Warhols Kunst erinnert daran, dass hinter all dem Ruhm und Glamour eine echte Person steckt. Vielleicht wollte er der Welt zeigen, dass diese berühmten Frauen normale Menschen waren, die trotz ihrer Berühmtheit Schmerzen und Leiden erlebten.

Charles Dana Gibson, "Erstes" Pin-Up", 1887
Charles Dana Gibson, "Erstes" Pin-Up", 1887Foto-Quelle: © Gemeinfrei

Bildergalerie Bild 3 - Eine Schwarzweiß-Zeichnung: "Erstes" Pin-Up von Charles Dana Gibson (1887) - © Gemeinfrei - Charles Dana Gibson wurde geboren am 14. September 1867 in Roxbury/Massachusetts und starb am 23. Dezember 1944 in New York City. Er war ein US-amerikanischer Cartoonist und Illustrator, der über mehrere Jahrzehnte in amerikanischen Zeitschriften bekannte und berühmte "Cartoons" schuf. Grundlage seines riesigen Erfolges war seine Entwicklung eines immer wieder kehrenden Frauentypus, des sogenannten "Gibson-Girls", mit dem er in Amerika vom Anfang der 1890er Jahre bis zum Ersten Weltkrieg mode- und kulturprägend wurde. Er schuf den Typus einer sportlichen und sehr selbstbewussten jungen Dame der Oberschicht.

Marilyn Monroe, S/W-Foto "Korea-Krieg", 17. Februar 1954
Marilyn Monroe, S/W-Foto "Korea-Krieg", 17. Februar 1954Foto-Quelle: © Cpt. Welshman (Army)

Bildergalerie Bild 4 - S/W Fotografie: Marilyn Monroe während des Korea-Krieges (bei der Truppen-Betreuung) am 17. Februar 1954 - © Cpt. Welshman (Army). - Sie war, wie man damals – kurz nach dem Kriege – sagte, eine Sexbombe, ein Blick in ihr Dekolleté wirkte wie Viagra, sie animierte die Solodaten - so hingen ihre Fotos (Pin-Ups) in Millionen von Spinden. Nach ihrem Truppenbesuch in Korea 1954, (den man als eine „patriotische Handlung“ bezeichnen kann) war Marilyn Monroe eine „siegreiche Waffe“. Ihre Art von Sex-Appeal wurde auf der ganzen Welt begehrt, verstanden aber auch imitiert.

Zu ihrem Sex-Appeal gehörten der Augenaufschlag, der Blick hinauf zum großen, starken Mann und ihre „piepsige“ Stimme. Ihre weibliche Sexualität war nicht die einer selbstbewusst begehrenden Frau - aber sie musste sich als „Unschuldige" geben (obwohl dreimal verheiratet).

Salvador Dali, "Gesicht von Mae West", 1935
Salvador Dali, "Gesicht von Mae West", 1935Foto-Quelle: © Amazon.de

Bildergalerie Bild 5 - Salvador Dali, “Gesicht von Mae West", 1935, Kunstdruck - © amazon.de - Aus Marilyn Monroe hatte keine Mae West werden können. Deren freche Klappe, deren Überlegenheit war nur erträglich, weil man ihren Körper nicht begehrte.

Mel Ramos, Farblithografie "Lola Cola", 2004
Mel Ramos, Farblithografie "Lola Cola", 2004Foto-Quelle: © Palais Dorotheum, Wien

Bildergalerie Bild 6 - Mel Ramos - Farblithografie "Lola Cola", 2004 - © Palais Dorotheum, Wien - Mel Ramos (Melvin John Ramos) am 24. Juli 1935 in Sacramento, Kalifornien geboren und gestorben am 14. Oktober 2018 in Oakland, Kalifornien. Er war amerikanischer Künstler und galt als ein bedeutender Vertreter der Pop Art. Mel Ramos wurde als Sohn portugisischer Einwanderer geboren und studierte Kunst am Sacramento Junior College und am Sacramento State College. Er setzte sich (seit den 1950er Jahren) ab vom damals in den USA vorherrschenden „Abstrakten Expressionismuses“. Ab 1963 wandte er sich seinem „zentralen Thema“ zu, der Darstellung von Pin-Up-Girls mit typischen Arrangements aus der Werbung, die mit aufreizender weiblicher Sexualität Produkte verkaufen soll. Von 1966 bis 1997 lehrte Ramos als Professor für Malerei an der California State University in Hayward. Die „Commercial Pin Ups“ sind über Jahrzehnte bis heute das Markenzeichen von Mel Ramos. (Übrigens: „Sex Sells!“).

Alberto Vargas, "Bonne nuit! (Gute Nacht)", 50er Jahre
Alberto Vargas, "Bonne nuit! (Gute Nacht)", 50er JahreFoto-Quelle: © Playboy

Bildergalerie Bild 7 - Alberto Vargas, "Bonne nuit! (Gute Nacht)",- © Playboy in den 50er Jahren - Alberto Vargas (Joaquin Alberto Vargas y Chávez) wurde geboren am 9. Februar 1896 in Arequipa/ Peru und starb am 30. Dezember 1982 in Los Angeles. Er war ein peruanischer Zeichner, der ab 1940 für das amerikanische Esquire-Magazin über 180 Pin-Up-Zeichnungen schuf. Um die Rechte an diesen Arbeiten zu behalten, setzte Esquire durch, dass das „s“ bei Vargas weggelassen wurde. Als Alberto Vargas dann 1956 zum Playboy wechselte, wurde ihm allerdings untersagt, "Varga“ für zukünftige Zeichnungen weiter zu verwenden. Der Gründer, Verleger und Chefredakteur des US-amerikanischen Männermagazins Playboy Hugh Hefner war ein großer Fan von Alberto Vargas - schließlich arbeitete er über 20 Jahre für ihn. - Übrigens: Das Spencer Museum of Art, Mississippi stellt heute noch mehr als 150 Arbeiten von Alberto Vargas aus.

Allen Jones, "Chair, Hatstand and Table", 1969
Allen Jones, "Chair, Hatstand and Table", 1969Foto-Quelle: © Illustrated for Christie's Auktion 2013

Bildergalerie Bild 8 - Allen Jones, "Chair, Hatstand and Table", 1969 - © Arrangement für Sotheby’s London „Gunter Sachs Auktion 2013“ - Das Turmzimmers, ein bewohnbares Ambiente im Stil der Pop-Art des St. Moritzer „Palace-Hotel“ 1969, bewohnte Gunter Sachs und seine Frau Mirja mit Kunstobjekten von Künstlern wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein oder Allen Jones (später versteigert). Ein attraktiver Auktions-Höhepunkt war das komplette Set von Allen Jones extrem seltenen, ikonischen Pop-Art-Mannequin-Möbeln aus dem Jahr 1969. Nach einem heißen Bietergefecht wurde der höchste Preis für den Tisch zugeschlagen, 1.200.555 Euro. Ein Rekordergebnis, das den letzten Auktionsrekord von Allen Jones um das Dreifache überstieg.


Links:

(Marilyn Monroe - Biografie)
https://whoswho.de/bio/marilyn-monroe.html

(Geschichte des Pin-Up)
https://retro-vintage-design.de/retr...und/pin-up/

(Geschichte des "Playboy")
https://www.playboy.de/geschichte

(Warhol-Frauen)
https://www.vaterland.li/kultur/news...rt106,89236

(Erotische Malerei)
https://de.wikipedia.org/wiki/Erotische_Kunst


Map-Data:
Museum Ludwig - Andy Warhol -, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln - Das Museum Ludwig in Köln widmet Andy Warhol zusammen mit der Tate Modern in London eine große Retrospektive. Die Schau läuft vom 12. März bis zum 6. September 2020 in der Tate Modern und vom 10. Oktober 2020 bis zum 21. Februar 2021 im Museum Ludwig.

8 Kommentare

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wize.life-Nutzer
Das Wichtigste im Leben von Männern und männlichen Künstlern sind Frauen.
Gäbe es sie nicht, wäre nie Kunst entstanden, Sie müssten mit dem Pflug und der Sense ihr Leben kümmerlich leben.
Ohne Bewunderung, ohne Kreativität, ohne Ekstase.

Selbst ein politischer Gott verfiel der Monroe , und damals wurde gemunkelt, deshalb habe sie Selbstmord begangen.

Vielen Dank, Volker, man spürt Deine Verzauberung
wize.life-Nutzer
Ich weiß nicht, ob du dich überhaupt an dieses Ereignis erinnern kannst.
Damals war das noch eine Art "Sündenfall", schließlich hatte John auch eine attraktive Frau an seiner Seite.

Bei Clinton genügte, dass alle ein paar Augen zudrückten.

Die Bewertung von Ereignissen ist doch immer von der jeweiligen Zeitqualität abhängig.
wize.life-Nutzer
Ich weiß nicht, ob Männer nicht manchmal alle Regeln einfach vergessen.
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wize.life-Nutzer
Interessant, Volker und anregend...Seit der steinzeitlichen Venus von Willendorf bannt die Kunst die weibliche Schönheit und will sie wie einen Fetisch verewigen. Hebt die Fruchtbarkeit ins Göttliche...Verbannt auch manchmal das Weibliche, obwohl das natürlich nie gelingen wird.
Die Kommerzialisierung ists was in unserer Epoche dazukommt und das Serielle. In Mönchengladbach habe ich Warhols Siebdrucke gesehen, es war beeindruckend...
wize.life-Nutzer
Ja, ja , lieber Valentin vor langer, langer Zeit schrieb ich auch mal eine Geschichte über die "Venus von Willendorf" - ist sie nicht köstlich "unsere Fruchtbarkeit ?" - ein Schmunzeln . . .
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