Neuer Trend: Malen mit Diamanten und wie es funktioniert
Neuer Trend: Malen mit Diamanten und wie es funktioniert
Neuer Trend: Malen mit Diamanten und wie es funktioniert

Ein neuer Trend für alle, die sich in ihrer Freizeit gerne handwerklich betätigen oder Bilder malen: Diamond Painting. Unser Beitrag erklärt, was es für Sets gibt und was dabei die Unterschiede sind. Nicht in jeder Ausgabe sind dieselben Utensilien inbegriffen. Doch was ist wirklich wichtig beim Diamond Painting und worauf muss man achten, wenn man sich ein Set anschaffen möchte?

Was ist Diamond Painting?
Diamond Painting ist genau das, was der Name bereits andeutet: das Malen mit Diamanten. Vielleicht nicht ganz, denn teure Diamanten werden für die Kunstwerke natürlich nicht verwendet. Bei den Diamanten handelt es sich um kleine Steinchen, die auf eine Leinwand gesetzt werden und schließlich ein Bild ergeben. Das baut Stress ab, macht Spaß und liefert am Ende schöne Bilder! Die Motive variieren, für jeden Geschmack findet sich das passende Motiv. Das Angebot reicht von schönen Landschaften über Tiermotive bis zu einem geschmackvollen Stillleben. Aber auch die Steine sind nicht immer gleich: Man unterscheidet zwischen 3-D Diamond Painting und 5-D Diamond Painting.

5-D und 3-D Diamond Painting
Der Unterschied zwischen beiden Varianten ist einfach erklärt: Dabei ist lediglich die Anzahl der geschliffenen Fläche an den Diamanten gemeint. Beim 3-D Diamond Painting besitzen die Diamanten auf jeder Seite drei geschliffene Flächen, beim 5-D Diamond Painting sind es dementsprechend fünf Flächen.
Übrigens: Falls bei der Bestellung von Drills die Rede ist, so sind damit die kleinen Steinchen gemeint. Drills sind also die Diamanten, die auf die Leinwand gesetzt werden.

Wie funktioniert Diamond Painting?
Für Diamond Painting sind ein paar Dinge notwendig, die man aber nicht einzeln kaufen muss. Im Internet gibt es unzählige Anbieter, die Gesamt-Sets verkaufen. Darin enthalten sind die einzelnen Steine, eine Leinwand, Klebstoff und ein Stift für die Platzierung der Steine. In vielen Sets sind zudem noch eine Pinzette und ein Schälchen enthalten. Das macht das Sortieren der Steine einfacher, ist aber nicht unbedingt notwendig, weshalb es in manchen Angeboten auch einfach ausgespart wird. Das Schälchen und die Pinzette finden sich in meisten Haushalten ohnehin, die wichtigen Bestandteile sind bei den namhaften Herstellern aber immer im Set inbegriffen. Man muss bei der Bestellung von Sets also eigentlich nicht darauf achten, ob ein Sortierschälchen oder eine Pinzette inbegriffen sind oder nicht. Außerdem lassen sich die kleinen Steinchen auch ohne Pinzette sortieren.

Woher kommt Diamond Painting?
Der neue Trend ist ein Mittelding aus Malen nach Zahlen und einem Puzzle. Das klingt zunächst sehr westlich, tatsächlich hat Diamond Painting seinen Ursprung im östlichen Teil der Welt. Eine Firma aus China hat 2010 das Patent dafür angemeldet und die eigentlich deutlich ältere Freizeitbeschäftigung mit neuen Methoden erweitert. Der Trend ist allerdings noch einmal deutlich jünger: Erst ungefähr seit dem Jahr 2017 steigt die weltweite Nachfrage nach Diamond Painting. Mittlerweile ist es auch in Europa, Russland und den Vereinigten Staaten ein beliebter Zeitvertreib für kleine und große Hobby-Künstler.

Warum ist Diamond Painting aktuell so beliebt?
Der Faktor des Stressabbaus ist nicht zu unterschätzen. In unserer hektischen Zeit bleibt neben Arbeit und Familie oftmals wenig Zeit, in der man sich in Ruhe mit etwas beschäftigen kann. Mit Diamond Painting nehmen sich Menschen rund um den Globus gezielt eine Auszeit vom Alltag und beschäftigen sich mit Bildern. Das malen mit den kleinen Steinchen wirkt dabei fast schon meditativ und hilft dabei, neue Kräfte zu tanken.

Diamond Painting für Kinder
Viele Eltern sind davon überzeugt, dass Diamond Painting speziell für Kinder positive Effekte bringt. Das konzentrierte Arbeiten an einem Bild soll ihnen in ihrer Entwicklung helfen und ihre kreativen Sinne schärfen. Doch auch die feinmotorischen Sinne, die bei Kindern noch nicht so stark ausgeprägt sind, werden dadurch geübt. Die kleinen Steinchen müssen schließlich mit dem gelieferten Stift auf die Leinwand platziert werden – das schult die Hand-Augen-Koordination. Wichtig dabei ist aber auch, dass es Kindern einfach Spaß macht, sich mit den Bildern zu beschäftigen. Wie bei Malen nach Zahlen oder bei Puzzles merken die Kinder durch ihre Freude am Arbeiten gar nicht, dass sie dabei auch etwas lernen.

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