Sahra Wagenknecht im "Playboy": Kein Sex-Appeal auf der Regierungsbank

Alle reden gerade über die "Playboy"-Fotos von Promi-Big-Brother-Siegerin und Reality-TV-Star Janine Pink ("Köln 50667"), doch das eigentliche Highlight des neuen "Playboy" ist doch Linken-Ikone Sahra Wagenknecht. Im Interview spricht die Gattin von Ex-Finanzminister Oskar Lafontaine frech über Robert Habecks gutes Aussehen und mangelndes Sex-Appeal auf der Regierungsbank.

Sahra Wagenknecht: Im aktuellen "Playboy" spricht die Linken-Politikerin übe ...
Sahra Wagenknecht: Im aktuellen "Playboy" spricht die Linken-Politikerin über Sex-AppealFoto-Quelle: imago images/Christian Spicker

Ihre Leidenschaft, ihre Intelligenz und - natürlich auch - ihr Aussehen. Sahra Wagenknecht bestimmte in den vergangenen zehn Jahren (2009 zog sie erstmals in den Bundestag ein) das Bild der Linken in der Öffentlichkeit. In politischen Talkshows von Maischberger bis Illner war sie eine Art Dauergast - und ist es noch. Gewiss ihrer Eloquenz und Streitlust wegen. Aber eben auch, weil sie - sagen wir es mal salopp - optisch was hermacht.

Klar: So funktioniert Fernsehen. So funktioniert das Leben. Schöne Menschen bekommen mehr Aufmerksamkeit. Wahrscheinlich war das vor 2000 Jahren nicht anders als heute. Wagenknecht weiß das natürlich, auch wenn sie sich selbst gewiss nie auf ihr Äußeres reduzieren lassen würde. In dem derzeitigen Erfolg der Grünen und dem guten Aussehen von deren Parteichef Robert Habeck sieht die 50-Jährige jedenfalls einen möglichen Zusammenhang.

"Man muss Robert Habeck nicht mögen, aber er sieht nach Ansicht vieler gefällig aus. Das ist auch bei Männern ein Vorteil", sagte Wagenknecht im aktuellen "Playboy" (ET 05.03.2020). Gleichzeitig machte die bis vergangenen November amtierende Linken-Fraktionschefin im Bundestag deutlich, dass das Aussehen bei Frauen aber eine größere Rolle als bei Männern in der Politik spiele - und zwar zu Unrecht.

Wagenknecht: Ministerinnen und Minister nicht sexy

Für die Kombination aus Macht und Sexyness ist die deutsche Spitzenpolitik für Wagenknecht allerdings kein gutes Beispiel: "Wenn man sich etwa das Personal anguckt, das aktuell in der Bundesregierung sitzt, ich will da jetzt nicht persönlich werden – aber ich zumindest habe auf der Regierungsbank noch keinen Sex-Appeal entdeckt", so die 50-Jährige weiter.

Hoffentlich liest der fesche Andi Scheuer nicht die Interviews im "Playboy".

IM VIDEO | Janine Pink lässt im "Playboy" die Hüllen fallen

3 Kommentare

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wize.life-Nutzer
schrecklich
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wize.life-Nutzer
Jetzt verstehe den Kampf um die Frauenquote....
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wize.life-Nutzer
Macht macht (leider) oft sexy - bis das Versagen offensichtlich wird. Und dann wird's ziemlich peinlich.

Und Habeck schafft es, peinlich zu werden, ohne jemals das vorherige Stadium jemals erreicht zu haben.
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