Krebs durch Ernährungsfehler - Auf diese Lebensmittel sollten Sie besser verzichten

Durch gesundes Essen könnten jedes Jahr Tausende Krebserkrankungen verhindert werden. Denn die Ernährung hat einen großen Einfluss auf das Risiko, an Krebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der Tufts Universität in den USA, die im Fachmagazin „JNCI Cancer Spectrum“ veröffentlicht worden ist.

Das höchste Risiko, wegen schlechter Ernährung an Krebs zu erkranken, haben demnach Männer im Alter zwischen 45 und 64 Jahren.

Rotes Fleisch erhöht die Krebsgefahr
Rotes Fleisch erhöht die KrebsgefahrFoto-Quelle: Pixabay

Allein in den USA führen die Forscher aus Boston insgesamt 80.110 Krebserkrankungen von Erwachsenen über 20 Jahren auf eine schlechte Ernährung zurück. Das entspreche rund 5,2 Prozent aller erstmalig diagnostizierten invasiven Krebsfälle und sei damit vergleichbar mit der Zahl der Krebsfälle, die vermutlich auf Alkohol zurückzuführen sind.

Die Zahlen in der Studie mit dem Titel "Vermeidbares Krebsrisiko im Zusammenhang mit schlechter Ernährung in den USA" beziehen sich auf das Jahr 2015 und ausschließlich auf Krankheitsfälle in den USA.

Das Interessante an der Studie: Auf sieben Nahrungsmittel/Nahrungsmittelgruppen haben die Forscher einen genauen Blick geworfen, um herauszufinden, wie diese sich auf das Risiko auswirken, an Krebs zu erkranken. Aus dieser Risikoanalyse haben sie eine Art negative Hitliste abgeleitet.

Das höchste Krebsrisiko haben demnach Menschen, die

  • zu wenig Vollkornprodukte essen

Gefolgt von Menschen, die

  • zu wenig Milchprodukte
  • zu wenig Obst und Gemüse
  • zu viel verarbeitetes Fleisch
  • zu viel rotes Fleisch
  • zu viele zuckerhaltige Getränke

konsumieren.

Rotes Fleisch: Lecker, aber laut Forschern nicht empfehlenswert
Rotes Fleisch: Lecker, aber laut Forschern nicht empfehlenswertFoto-Quelle: Pixabay

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Mit verarbeitetem Fleisch ist Fleisch gemeint, das durch Salzen, Fermentieren, Räuchern oder Pökeln haltbar gemacht wird, also etwa Schinken oder Würstchen. Dass der Konsum von verarbeitetem Fleisch Krebs auslösen kann, darauf hat bereits auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hingewiesen und es deshalb als "krebserregend" eingestuft.

Im Video:

Bio-Ernährung kann Krebsrisiko senken


Rotes Fleisch, also das Muskelfleisch von Rind, Schwein, Schaf, Pferd oder Ziege, ist den WHO-Wissenschaftlern zufolge "wahrscheinlich krebserregend". Dies gelte vor allem mit Blick auf Darmkrebs, aber auch Verbindungen zu Bauchspeicheldrüsenkrebs und Prostatakrebs konnten nachgewiesen werden.

Vollkornprodukte senken Darmkrebsrisiko

Demnach erhöht ein hoher Konsum von verarbeitetem Fleisch das Risiko für Darmkrebs. Wer viel Vollkornprodukte isst, verringert die Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs zu erkranken.

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In der neuen Studie aus den USA haben die Forscher auch untersucht, zu welcher Krebsart schlechte Ernährung am häufigsten führt: Demnach sind Dickdarm- (Kolonkarzinom) und Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom) die häufigsten (38,3 %) ernährungsbedingten Krebsarten.

Diese Nahrungs-Kombination birgt demnach die größte Gesundheitsgefahr: Wenig Vollkorn- und Milchprodukte und ein hoher Konsum von verarbeitetem Fleisch.

104 Kommentare

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wize.life-Nutzer
Was ist daran neu?
Alles seit Jahrzehnten wohlbekannt.
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wize.life-Nutzer
Immer wieder der gleiche Mist.
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wize.life-Nutzer
Jeden Tag wird ein anderes Schwein durch den Ort getrieben! So lange wie in unseren Parlamenten Gift auf die Felder, Böden und Pflanzen versprüht werden darf, kann man viele auf dies oder jenes geschoben werden. Wenn alles Gift verboten wird, dann gibt es sicher noch Dinge in der Luft, die die Krankheiten verbreitet.
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wize.life-Nutzer
Ich denke, Milchprodukte sind ungesund???
wize.life-Nutzer
Da hast du recht weil erst sagten die da ist auch was drin in Milch komisch
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Oh je, was mache ich bloß, ich bin Laktoseintolerant. Was machen, denn dann auch die ganzen Asiaten.
wize.life-Nutzer
Das frage ich mich auch. Und all die anderen Säugetiere, die nur als Baby gestillt werden und nicht wie der Mensch das ganze Leben lang. Irgendwo muss wohl die Natur oder Gott einen Fehler gemacht haben und dem Menschen die Hundemilch oder war es Kuhmilch gegeben haben, damit der Krebs verschwindet. Aber vielleicht ja auch die Pflanzenmilch, die ich trinke
wize.life-Nutzer
Käse ist bsw. laktosefrei.
wize.life-Nutzer
Die Sorten die Laktosefrei sind, mag ich nicht.
wize.life-Nutzer
Davon gibt es doch so viele Sorten!
Länger gereifter Käse ist dabei praktisch laktosefrei. Im Regelfall laktosefrei sind z.B. Cheddar, Appenzeller Käse, Emmentaler, Gouda, Parmesan, Bergkäse, Raclette-Käse, Edamer und Tilsiter.
https://www.einfach-laktosefrei.de/l...-enthalten/
wize.life-Nutzer
Alles grausliche Sorten, Frischkäse, butterkäse, junder Gauda, das sind meine Sorten
wize.life-Nutzer
Na dann musst du halt schauen, dass du Calcium und Vitamin A woanders herbekommst.
wize.life-Nutzer
Nach vielen Jahren läufts..............
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wize.life-Nutzer
Essen ist der essenziellste Trieb zur Lebenserhaltung, sozusagen die wichtigste Hauptsache der Welt.

Das Vertrauen in den eigenen Körper wird häufig nur von Ernährungsmythen torpediert, die von allen Seiten der unzählbaren Besser-Esser-Diaspora – die alle den heiligen Gral gesunder Ernährung exklusiv für sich beanspruchen – auf die Bürger einprasseln.

Sobald man diesen ganzen Nonsens als Unfug enttarnt hat und nicht mehr darauf hört, kann sich das Vertrauen in die eigenen Körpergefühle Hunger, Lust, Sattheit und Verträglichkeit wieder entfalten, um uns kulinarisch nativ zu navigieren. Und nur darauf kommt es beim Essen an und sonst nichts.

Für keine Kampagne oder Empfehlung existiert gesicherte Kausalevidenz, dass sie auch nur ein Promille zu verbesserter Volksgesundheit beitragen.

Und nicht nur der fehlende Nutzennachweis ist ein Problem, auch ein Schaden ist plausibel:

Denn wer sich zwanghaft daran hält, weil er denkt „das muss ja gesund“ sein, aber beispielweise viele Ballaststoffe und schwer verdauliche Rohkost nicht verträgt, der kann Probleme wie Durchfall, Blähungen, Krämpfe und Bauchschmerzen bekommen – und landet letztlich wegen der „Gesundkost“ gar beim Gastroenterologen.
wize.life-Nutzer
Du kannst ja mal im Internet suchen, wie sich die Chinesen in den letzten etwa 30 bis 40 Jahren durch den Wechsel von einer High-Carb - Ernährung vor allen bestehend aus Reis und wenig Tierprodukten und wenig raffinierten Speisen auf die heute westliche Ernährung aus vielen Tierprodukten inkl. Milch aber auch raffinierten Öl und Zucker entwickelt haben. Der Deutsche hat diese Entwicklung vor allen in den 1960er Jahre durchgemacht. Warum sind Tiere in der Regel weniger krank als Menschen? Genau, sie ernähren sich artgerecht.
wize.life-Nutzer
Warum haben Menschen eine höhere Lebenserwartung als Tiere?

Genau... sie haben gelernt sich abwechslungsreich zu ernähren.
wize.life-Nutzer
Es geht doch gar nicht darum lange zu leben. Es geht darum möglichst gesund zu bleiben. Glaubt du ich habe Lust das letzte Viertel meines Lebens in Arztpraxen und in Krankenhäusern zu sein? Such mal auf Youtube nach "What the Health" und "Gabel statt Skalpell". Auch wenn es von Veganern stammt und bestimmt nicht die ganze Wahrheit ist, sollte es auch dich nachdenklich machen. Man muss bestimmt nicht vegan leben. Aber kein Tier trinkt Kuhmilch und unsere nächsten Verwandeten fressen maximal Kleinstlebewesen. Auch sind deine Zähne und der Verdauungsapparat für diese Mengen an ballaststofffreie Nahrung nicht gedacht. Was meinst du warum die Menschen Verstopfung haben? Und Cholesterin produziert der Mensch auch selbst genug. Komisch, dass die Menschen immer zu viel davon haben und nie zu wenig. Abwechselungsreich ist auch nur eine Ausrede weiter täglich Tierprodukte zu konsumieren. Du solltest zum Sonntagsbraten zurückkehren.
wize.life-Nutzer
Es gibt kein gesundes und kein krankes Essen, sondern nur ausgewogenes Essen, das was Du beschreibst sind Krankheiten, die durch einseitige Ernährung entstehen. Spreche mit Fachleuten die im Leben stehen und keinem Hype hinterher jagen.

Höre auf Deinen Körper und nicht auf Studien, die alle auf kurz oder lang wieder über den Haufen geworfen werden.
wize.life-Nutzer
Sehe ich genau so.Was ganz gesund ist,ist lachen,können aber die meisten Menschen nicht mehr.Sie rennen immer nach mehr hinterher.Sämtlichen Luxus wollen sie haben,aber das Essen darf nichts kosten.
wize.life-Nutzer
Nicht zu vergessen, das Designer-Food
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wize.life-Nutzer
Ich esse seit 8 Jahren kein rotes Fleisch, keine Wurstwaren und keine Weizenprodukte mehr. Meinem Mann und mir geht es richtig gut damit.
wize.life-Nutzer
Was esst ihr?
wize.life-Nutzer
Obst, Gemüse, Eier, Käse , Fisch, Tofu,Joghurt, Eis, Kuchen, Vollkornbrot, genug oder?
wize.life-Nutzer
Hanna, damit wirst Du auch nicht länger leben. Ich esse alles, aber Fleisch nur in Maßen.
wize.life-Nutzer
Es geht nicht darum länger zu leben. Es geht darum kürzer krank zu sein Und natürlich geht es um die Ethik. Die Milch solltest du auch weg lassen. Kein Tier wird nach dem Abstillen noch gesäugt ... nur der Mensch. Wo soll das sinnvoll sein? Wo hat Gott oder die Natur diesen Fehler gemacht? Gilt natürlich auch für raffinierte Öle und raffinierten Zucker.
wize.life-Nutzer
Wo bleibt dann der Genuss und der Spaß am Essen? Essen ist auch Lust und Freude an guten Gerichten. Sicher gibt es auch vegane gut schmeckende Gerichte aber nur ständig vegan - nein danke! Man muss nur darauf achten, was für Produkte man zum Kochen verwendet. Für raffinierten Zucker gibt es inzwischen auch schon Ersatz, man kann auch Honig nehmen oder Stevia, auch bei den Ölen gibt es Qualitätsunterschiede.
wize.life-Nutzer
Sigrid ich esse sowiso nur was mir schmeckt. Das ist bei mir Genuss wenn ich einen Wok voller Gemüse mit leckeren Kräutern , Nüssen und Sprossen esse. Ich ekel mich einfach vor Fleisch.
wize.life-Nutzer
Jo Vegan, nein ich bin ja kein Veganer. Etwas Käse am Morgen und ein Joghurt mittags zum Obst brauche ich schon. Milch und Kakao hab ich noch nie gemocht schon als Kind nicht. Aber sonst hast du es richtig erkannt, ich möchte versuchen länger Gesund zu bleiben und wenn ich dann noch älter werde ist das für mich ein Bonuspunkt.
wize.life-Nutzer
Sigrid , ich brauche in der normalen Küche kein Zucker, wenn es ein Gericht erfordert nehme ich Honig. Aber Kaffee, Tee hab ich noch nie gesüßt getrunken. Stevia im Essen schmeckt nicht.
wize.life-Nutzer
Von Zuckerersatz egal in welcher Form halte ich wenig. Am Ende ist alles alles antrainiert. Dass viele Menschen Lust auf Süßes bekommen liegt wohl daran, das sie den ganzen Tag nur Fett essen. Vielleicht einfach mal morgens mit Porridge (Haferflocken, 60% Kohlenhydrate), ein paar reife Bananen, weitere Obst und wenn es immer noch nicht süß genug ist etwas Zucker. Wenn man hingegen eine dünne scheibe Brot mit viel zu viel Butter oder Margarine und darauf noch Wurst oder Käse isst, hat man praktisch nur Fett und keinen Zucker gegessen. Selbst Nutella besteht aus Unmengen Fett und ist eigentlich gar nicht süß . Kein Wunder, dass man dann am Abend Heißhunger auf Süßes bekommt. Wobei wenn man dann Chips und Milchschokolade isst, bekommt der Körper wieder viel Fett und wenig Zucker. Schaut mal auf die Produkte ob da wirklich mehr Zucker als Fett (gerechnet nach Kalorien) enthalten ist.
wize.life-Nutzer
Dieses viel gerühmte Stevia war lange nicht in Deutschland als Lebensmittel zugelassen. Ich habe es mir irgendwie übers Internet besorgt und als dann auf der Flasche "Badezusatz" zu lesen war als solchen benutzt. Diese ganzen Zuckeraustauschstoffe können mich mal, außer Kokosblütensirup, Honig und Rübenkraut, das mag ich alles gerne.
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wize.life-Nutzer
Wenn ich die Kommentare hier so lese sind die Meisten hier überhaupt nicht an gesunder Ernährung interessiert.
wize.life-Nutzer
Es gibt weder einen wissenschaftlichen Beweis für „gesunde“ Ernährung noch für ungesunde Lebensmittel oder gar einzelne Inhaltsstoffe.

Niemand kann sicher sagen, welches Essen krank, gesund, dick oder schlank macht.

Es wird Zeit, diesen pseudowissenschaftlichen Ballast aus den Köpfen zu streichen, damit Platz ist für das Wesentliche: Gutes und genussvolles Essen zur Lebenserhaltung basierend auf dem Vertrauen in den eigenen Körper.

Nur so findet jeder sein bestes Essen aller Zeiten.
wize.life-Nutzer
Du kannst ja mal im Internet suchen, wie sich die Chinesen in den letzten etwa 30 bis 40 Jahren durch den Wechsel von einer High-Carb - Ernährung vor allen bestehend aus Reis und wenig Tierprodukten und wenig raffinierten Speisen auf die heute westliche Ernährung aus vielen Tierprodukten inkl. Milch aber auch raffinierten Öl und Zucker entwickelt haben. Der Deutsche hat diese Entwicklung vor allen in den 1960er Jahre durchgemacht. Warum sind Tiere in der Regel weniger krank als Menschen? Genau, sie ernähren sich artgerecht.
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wize.life-Nutzer
...interessante Kommentare habe ich in diesem Strang gelesen, und die meisten wollten eigentlich sagen "ich will meine lieben Gewohnheiten nicht verändern"...
wize.life-Nutzer
So sehe ich das auch.
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wize.life-Nutzer
Wann hört ihr endlich auf solch einen geistigen Müll zu verbreiten?
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