Listerien in Schlachthof entdeckt! Betrieb wird erst mal still gelegt

In Hessen gibt es einen neuen Fall von Listerien. Bei einem Schlachtbetrieb in Hessen sind die Bakterien gefunden worden. Die Firma im Dillenburger Stadtteil Manderbach wurde deshalb aus Sicherheitsgründen geschlossen, bis gesichert ist, dass es keine Listerien mehr dort gibt.

In einem hessischen Schlachthof sind Listerien gefunden worden
In einem hessischen Schlachthof sind Listerien gefunden wordenFoto-Quelle: pixabay/Gerd Altmann (Symbolbild)

Lebensmittelkontrolleure hatten die Proben, in denen die Keime aufgefallen waren, am 27. November genommen, wie "mittelhessen.de" berichtet. Bis dahin war der Betrieb nie negativ aufgefallen.

Ergebnis neuer Proben muss abgewartet werden

Der Inhaber habe den Betrieb umgehend desinfiziert. Danach seien in allen Räumlichkeiten Proben genommen worden, die nun noch ausgewertet werden. Bis ein Ergebnis bekannt ist, darf in dem Betrieb nicht mehr geschlachtet oder Fleisch zerlegt werden.

Erhitzen tötet Bakterien in der Regel ab

Listerien finden sich oft auf Fleischprodukten, in Milch oder Rohmilchkäse. Durch Durcherhitzen werden tötet die Keime in der Regel abgetötet.
Eine Listerien-Infektion kann Erbrechen und Durchfall, aber auch Fieber, Glieder- und Muskelschmerzen sowie allgemeine Schlaffheit mit sich bringen. In schlimmen Fällen kann sie tödlich sein.

Todesfälle durch Listerien

Im Oktober war bekannt geworden, dass zwei Menschen nach dem Verzehr keimbelasteter Wurst von Wilke Wurstwaren (Hessen) gestorben waren. Die Produkte der Firma wurden zurückgerufen, sie meldete in der Folge Insolvenz an. In den Niederlanden starben ebenfalls Menschen aufgrund von Listerien-Infektionen.

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