Coronavirus-Ticker: Gericht kippt Mecklenburg-Vorpommerns Oster-Reiseverbot

Corona und kein Ende: In Deutschland ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen bis Donnerstag laut Robert Koch Institut auf 108.202 gestiegen, über 4900 mehr als am Vortag. 2107 Menschen starben an der mit dem Coronavirus verbundenen Lungenkrankheit Covid-19.

Hier sammeln wir die neuesten Corona-Entwicklungen im Ticker.

Aktuelle Meldungen zum Coronavirus
Aktuelle Meldungen zum CoronavirusFoto-Quelle: Pixabay

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17.35 Uhr: Gericht kippt Oster-Reiseverbot in Mecklenburg-Vorpommern
Die Bewohner Mecklenburg-Vorpommerns dürfen jetzt doch über Ostern Tagesausflüge zu den Ostseeinseln, zur Ostseeküste und in die Mecklenburger Seenplatte machen. Das Oberverwaltungsgericht Greifswald kippte am Donnerstag überraschend in zwei Eilverfahren das von der Landesregierung verfügte Reiseverbot.

15.40 Uhr: Kanzlerin Merkel: "Anlass zu vorsichtiger Hoffnung"
Die Corona-Entwicklung in Deutschland gibt nach Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel "Anlass zu vorsichtiger Hoffnung". Der Anstieg bei der Zahl der Neuinfektionen flache "leicht ab".

Dennoch müsse man vorsichtig bleiben. "Die Lage ist fragil", sagte Merkel am Donnerstag nach einer Sitzung des "Corona-Kabinetts".

Sie appellierte an die Deutschen, sich auch an Ostern und den Tagen danach an die Corona-Maßnahmen zu halten. Sonst "können wir sehr schnell das zerstören, was wir erreicht haben", sagte Merkel.

Sie könne nicht verhehlen, dass sie zu Beginn der Corona-Krise angesichts des sehr schnellen Anstiegs bei der Zahl der Infizierten "oft besorgt" gewesen sei, ob die Maßnahmen nicht noch verschärft werden müssen.

"Wir können darüber schon froh sein, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig ist", sagte die Kanzlerin. Gleichwohl "dürfen wir uns nicht in Sicherheit wiegen" oder leichtsinnig sein. Es gelte weiterhin das Ziel, das deutsche Gesundheitssystem zu keinem Zeitpunkt zu überfordern.

Es könne sein, dass Deutschland "etwas glimpflicher davonkomme" als andere. "Ja, der Trend ist da", sagte Merkel.

15 Uhr: IWF-Chefin Georgiewa: Schlimmste Wirtschaftskrise seit 1929
Angesichts der rasanten Ausbreitung des neuen Coronavirus warnt die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, vor einer dramatischen Auswirkungen, die alle Länder der Welt treffen werden. Zu rechnen sei mit der schlimmsten Wirtschaftskrise seit 1929.

"So wie die Gesundheitskrise schutzbedürftige Menschen am härtesten trifft, trifft die Wirtschaftskrise die schutzbedürftigen Länder am härtesten", sagte die bulgarische Politikerin und Ökonomin am Donnerstag während ihrer Rede "Die Krise bekämpfen: Prioritäten für die globale Wirtschaft".

Die Georgiewas Ansprache können Sie sich hier im englischen Original ansehen.

14.20 Uhr: Spahn: Vorsichtige Schritte aus dem Lockdown möglich
Auf einer Pressekonferenz mit dem Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstagnachmittag über mögliche Wege aus dem Lockdown nach Ostern informiert.

"Wir wollen schließlich zur Normalität zurückkehren, aber ein Alltag wie wir ihn vor Corona kannten ist noch weit entfernt", sagte Spahn. Auf manches werden die Menschen verzichten müssen - etwa Club- und Festivalbesuche. Dies sei notwenig, um die Menschen zu schützen.

Auch Familienministerin Giffey appellierte noch einmal an die Bevölkerung, nach Ostern nicht bei den Schutzmaßnahmen nachzulassen und weiterhin diszipliniert zu handeln. Es dürfe nicht vergebens sein, "was für Anstrengungen und was für Verzicht geleistet wurde von uns allen".

RKI-Präsident Lothar Wieler ging in seiner Ansprache davon aus, dass die Zahl der Toten steigen wird. Dies liege vor allem daran, dass die Krankheit nun in vielen Seniorenheimen ausbricht. In den kommenden Wochen sei es daher mit einem Anstieg der Sterberate zu rechnen.

13 Uhr: Corona-Impfstoff: Klinische Studie startet im Frühsommer
Das deutsche Pharmaunternehmen "CureVac", das an einem Impfstoff gegen das Coronavirus arbeitet, will im Frühsommer mit einer klinischen Studie beginnen. "Im Juni, spätestens im Juli wollen wir mit rund 100 Personen starten", sagte ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstag.

Erste Ergebnisse werden demnach ein paar Wochen später erwartet. Sollten diese positiv sein, soll die nächste klinische Studie mit Tausenden Versuchsteilnehmern folgen.

11.30 Uhr: "An einer riesengroßen Katastrophe vorbeigeschlittert"
Der von einem Corona-Ausbruch besonders betroffene Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen "ist an einer riesengroßen Katastrophe vorbeigeschlittert". Das sagte Landrat Stephan Pusch auf einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Hätte man nur zwei Wochen später gehandelt, wären die Krankenhäuser überlastet gewesen. "Im Moment haben wir eine entspannte Lage, mit 60 bis 70 Prozent Auslastung", so Pusch. Die Zahlen für Heinsberg machen Mut, so der Landrat. Hier sei man jetzt in einer "Situation, in der wir sogar eine fallende Kurve haben".

Zwar sei Heinsberg noch nicht über den Berg. Aber, so Pusch: "Die Maßnahmen greifen, die Eindämmungspolitik war richtig."

10.35 Uhr: 650.000 Betriebe melden Kurzarbeit an
Bis Montag (6. April 2020) haben rund 650.000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mit. Damit ist die Zahl der Betriebe, die Kurzarbeit planen, gegenüber der Vorwoche erneut um knapp 40 Prozent gestiegen. Rund 470.000 Betriebe hatten bis zum 27. März 2020 Kurzarbeit angemeldet.

9.30 Uhr: Betrügerische Internetseiten - NRW stoppt Soforthilfe-Auszahlung
Wegen mutmaßlich betrügerischer Internetseiten hat Nordrhein-Westfalen die Auszahlungen der Corona-Soforthilfe für Soloselbstständige und Kleinstbetriebe vorerst gestoppt, teilte das Wirtschaftsministerium des Bundeslandes am Donnerstag mit. Diese Entscheidung sei nach Hinweisen auf Fake-Webseiten getroffen worden. Es sei Strafanzeige wegen Betrugs erstattet worden.

Das Landeskriminalamt hatte beobachtet, dass die Betreiber der Fakewebseiten mit gefälschten Antragsformularen auf ihrer Seite versuchen, Daten von Antragstellern abzugreifen, die sie dann mutmaßlich für kriminelle Aktionen missbrauchen.

NRW habe daraufhin die Bezirksregierungen angewiesen, die Auszahlung der Soforthilfe vorerst auszusetzen. Ermittler arbeiteten daran, die betrügerischen Anträge zu identifizieren.

Kleinunternehmen und Soloselbstständige können laut Wirtschaftsministerium weiter Soforthilfe beantragen. Sollten dafür aber unbedingt die offizielle Webseite nutzen.

9.35 Uhr: Mehrheit gegen Lockerung ab 20. April
Eine Lockerung der Corona-Maßnahmen ab 20. April halten 56 Prozent der Deutschen für zu früh. Das geht aus einer repräsentativen Civey-Umfrage für das Magazin "Business Insider" hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Rund 30 Prozent der Befragten halten Lockerungen ab 20. April für angemessen. Nach Ansicht von 9,4 Prozent kommen sie zu spät. Die derzeitigen Einschränkungen sind zunächst bis zum 19. April befristet.

Die Befragten gaben an, dass zunächst Geschäfte, Schulen und Kitas geöffnet werden sollten. Dann Friseure, Spielplätze, Restaurants und Cafés sowie Museen und Fitnessstudios.

9. April, 7.45 Uhr: Möglicherweise Lockerungen der Corona-Maßnahmen nach den Osterferien

In einem Interview mit dem "Handelsblatt" erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dass nach den Osterferien erste Lockerungen der Maßnahmen im Zuge der Corona-Krise möglich seien. Vorraussetzung hierfür müsste jedoch sein, dass sich die Bürger weiterhin streng an die Ausgangsbeschränkungen hielten.

Bei den Infektionszahlen sei derzeit ein "positiver Trend" zu erkennen. Dieser müsse sich aber noch "verstetigen". Dann werde die Bundesregierung zusammen mit den Landesregierungen "über eine schrittweise Rückkehr zur Normalität nach den Osterferien reden können", sagte der Gesundheitsminister. Weitreichende Einschränkungen von Grundrechten in einem freiheitlichen Rechtsstaat, wie wir sie derzeit erleben, könnten "nur so lange funktionieren, wie sie verstanden und akzeptiert werden", erklärte Spahn. Deshalb sei es wichtig den Menschen auch "eine Perspektive aufzuzeigen".

Laut Spahn hinge die Dauer der Alltagseinschränkungen nun vom Verhalten der Bürger ab: "Mit entsprechender Vorsicht ist mehr Normalität bald wieder möglich."

08.04.2020, 20.15 Uhr: Mehr als 2000 Menschen in Deutschland an Covid-19 gestorben
In Deutschland steigt die Zahl der Covid-19-Toten auf mehr als 2000 Menschen. Bis Mittwochnachmittag sind mindestens 2007 Menschen, die mit dem neuen Coronavirus infiziert waren, gestorben (Vortag: 1747). Das berichtet die Plattform "onvista.de" unter Berufung auf eine Auswertung der Deutschen Presse-Agentur, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Bundesweit wurden mindestens 107.700 Infektionen mit Sars-CoV-2 registriert (Vortag: 101.700), das bedeutet eine Zunahme binnen 24 Stunden um erneut 6000. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

Zur Info: Die Zahlen des Robert-Koch-Instituts, die um Mitternacht aktualisiert werden, liegen immer niedriger, da hier einige Angaben der Länderbehörden verspätet eintreffen.

19.50 Uhr: Bayern: Buch lesen auf einer Bank ist doch erlaubt
"Nein, ein Buch auf einer Bank lesen ist nicht erlaubt." Dieser Post der Polizei München und die entsprechend strengen Kontrollen hatten zuletzt Kritik auf sich gezogen - unter anderem vom bayerischen FDP-Fraktionschef Martin Hagen. Am Mittwoch ruderte Innenminister Joachim Herrmann zurück. "Es spricht daher überhaupt nichts dagegen, wenn sich jemand im Rahmen seines Spaziergangs allein, mit der Familie oder sonstigen Angehörigen seines Hausstandes zwischendurch auf eine Parkbank in die Sonne setzt", sagte er. Es spiele für das Infektionsrisiko auch keine Rolle, "ob jemand dabei ein Buch oder eine Zeitung liest oder etwa ein Eis isst". Dasselbe gelte für ein Sonnenbad im Park oder auf einer Wiese. "Entscheidend ist am Ende des Tages, Gruppenbildungen zu vermeiden und mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen zu wahren."

17.40 Uhr: Gäste unerlaubt auf Ferieninseln
In Wyk auf Föhr wurden vereinzelt Urlauber angetroffen, die durch die Kontrollen schlüpfen konnten, wie der Landkreis mitteilte. Auf Sylt fielen zudem Privatvermieter auf, die Touristen mit ihren privaten NF-Fahrzeugen in Niebüll abholten und auf die Insel brachten.

"Manche Sylter haben sogar zum Schein Arbeitsaufträge erstellt, damit Urlauber unter dem Deckmantel beruflicher Tätigkeit auf die Insel kommen können", berichtete der Sylter Bürgermeister Nikolas Häckel und mahnt: "Sowohl die Polizei als auch unser Ordnungsamt greifen konsequent durch, um unsere Gesundheit und unsere medizinischen Ressourcen zu schützen."

Landrat Florian Lorenzen freut sich, dass Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen jedoch Ausnahmen darstellen: "Ich danke der großen Mehrheit aller Nordfriesen und auch der Gäste von außerhalb dafür, dass sie sich an die Regeln halten. Nur so kann die Ausbreitung der Pandemie verlangsamt und nur so können Leben gerettet werden."

Amtsdirektor Christian Stemmer vom Amt Föhr-Amrum dankt den Polizeikräften und den Mitarbeitern der Ordnungsämter: "Sie tragen wesentlich dazu bei, dass eine Beruhigung vor Ort eintritt. Auch für das Gerechtigkeitsgefühl der einheimischen Bevölkerung ist es wichtig zu sehen, dass die Regeln überall befolgt und notfalls auch durchgesetzt werden."

Die Polizisten kontrollieren auch weiterhin regelmäßig die Reisenden am Sylt-Shuttle, an den Bahnhöfen in Niebüll und auf Sylt sowie in Dagebüll und am Hafen in Wyk auf Föhr.

17 Uhr: EU verlängert Einreisestopp
Der Einreisestopp in die Europäische Union soll nach Ansicht der EU-Kommission in Brüssel verlängert werden - und zwar bis 15. Mai. Doch endgültige Entscheidung darüber kann jedes einzelne Mitgliedsland selbst treffen. Bereits Mitte März hatten sich alle EU-Staaten außer Irland zur Eindämmung der Corona-Pandamie erstmalig darauf verständigt gehabt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU für zunächst 30 Tage einzuschränken.

Der weitgehende Stopp der Einreisen in die Europäische Union soll nach Ansicht der EU-Kommission bis zum 15. Mai verlängert werden. Dies schlug die Brüsseler Behörde am Mittwoch vor; die Entscheidung darüber kann jedoch jedes Land für sich treffen. Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst für 30 Tage einzuschränken.

13.10 Uhr: Virus breitet sich in Afrika sehr schnell aus
Das neue Coronavirus breitet sich zunehmend auch in Afrika aus. Die Zahl der bestätigten Infektionen in Afrika sei auf mehr als 10.000 angestiegen, mehr als 500 Menschen seien gestorben, gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch bekannt.

Nachdem das Virus Sars-CoV-2 den Kontinent im Vergleich zu anderen Weltregionen erst sehr spät durch Reisende aus Europa, den USA und Asien erreicht hat, breite es sich nun sehr schnell aus.

"Covid-19 hat das Potenzial, nicht nur Tausende Tote zu verursachen, sondern auch eine ökonomische und soziale Verwüstung auszulösen", warnte WHO-Regionadirektor Matshidiso Moeti. Der Kontinent habe aber noch die Chance, die Übertragung des Virus deutlich zu reduzieren und zu verlangsamen.

Bereits vor Tagen hatten Experten vor den verheerenden Folgen gewarnt, die eine Ausbreitung des Coronavirus auf dem Kontinent haben würde. "Die Pandemie könnte dort sehr schnell außer Kontrolle geraten", so etwa der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell.

11.30 Uhr: Niedersachsen lockert Besuchsregeln
Niedersachsen hat die Corona-Verordnung überarbeitet, in der auch die Besuchsregeln gelockert werden. So sind private Besuche außerhalb des jeweiligen Hausstandes nicht völlig untersagt.

"Direkte Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, sollen auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden, um eine Infektion mit dem Coronavirus zu verhindern", heißt es auf der Webseite des Landes.

Der Kreis der Menschen, die sich in einer Wohnung oder auf einem Grundstück treffen, soll "möglichst klein" sein, heißt es.

Die Änderungen, die ab dem heutigen Mittwoch gelten, haben auch Auswirkungen auf das anstehende Osterfest: "Besuche in abgespeckter Form zu den Feiertagen sind sicherlich zulässig", zitiert die "Bild" Claudia Schröder aus dem Corona-Krisenstab.

10.30 Uhr: Forscher: Wirtschaftliche Folgen werden Arbeitsmarkt hart treffen
Konjunkturforscher rechnen damit, dass die Coronakrise zu einer "schwerwiegenden Rezession" in Deutschland führen wird. Das geht aus dem Frühjahrsgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute hervor, das am Mittwoch vorgestellt worden ist.

Das Bruttoinlandsprodukt wird dem Gutachten zufolge in diesem Jahr um 4,2 Prozent schrumpfen. Die Forscher gehen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft wegen des coronabedingten Shutdowns in diesem Quartal um 9,8 Prozent einbrechen wird. Die sei der stärkste Einbruch seit 1970 - und damit seit Beginn der Vierteljahresrechnung.

Die schweren wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise werden den Arbeitsmarkt hart treffen, so die Forscher. "Die Rezession hinterlässt deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt und im Staatshaushalt", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. "In der Spitze wird die Arbeitslosenquote in diesem Jahr auf 5,9 Prozent und die Zahl der Kurzarbeiter auf 2,4 Millionen hochschnellen."

Allerdings bringe Deutschland gute Voraussetzungen mit, um den wirtschaftlichen Einbruch zu verkraften, so Wollmershäuser, um "mittelfristig wieder das wirtschaftliche Niveau zu erreichen, das sich ohne die Krise ergeben hätte".

Die Forscher gehen davon aus, dass die Corona-Pandemie 2021 überwunden sein wird. Für das kommende Jahr sagen sie ein Wirtschaftswachstum von 5,8 Prozent voraus.

7.45 Uhr: 2000 Todesopfer an einem Tag in den USA
Binnen 24 Stunden sind in den USA am Dienstag fast 2000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Laut Zahlen der Johns-Hopkins-Universität erlagen seit dem Vortag genau 1939 Menschen in den Vereinigten Staaten der vom Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Es ist die höchste Zahl von Todesopfern, die seit Beginn der Ausbreitung des Erregers innerhalb eines Tages in einem Land verzeichnet wurde.

Insgesamt starben in den USA bisher fast 12.900 Menschen an Corona.

7.30 Uhr: Keine Einigung über Corona-Bonds
Trotz stundenlanger Verhandlungen und einer Nachtsitzung der Euro-Finanzminister über Hilfen für Italien zeichnete sich am Mittwochmorgen noch kein Ergebnis ab. Im Vorfeld waren vor allem gemeinsame Anleihen umstritten – sogenannte Euro-Bonds oder wegen der Virus-Krise jetzt auch Corona-Bonds genannt.

7.15 Uhr: Kurzarbeit bei der Post
Die Post will Kurzarbeit für 4000 Beschäftigte anmelden, berichtet die "Wirtschaftswoche".

Betroffen sind demnach Tochterunternehmen aus der Logistiksparte, beim Geschäft mit Expresslieferungen und in der Speditionssparte. Brief- und Paketzusteller seien von den Maßnahmen bisher nicht betroffen, heißt es.

Mittwoch, 8. April, 7 Uhr: In diesen Branchen dürfen Kurzarbeiter ohne Abzüge hinzuverdienen
Wegen der Coronakrise haben im März rund eine halbe Million Betriebe Kurzarbeit angemeldet. Wie viele Arbeitnehmer konkret betroffen sind, darüber gibt es noch Angaben. Das gesetzlich vorgeschriebene Kurzarbeitergeld liegt bei 60 oder 67 Prozent.

Wenn Kurzarbeiter sich entscheiden, in einer systemrelevanten Branche zu jobben, können sie ihr Kurzarbeitergeld auf bis zu 100 Prozent des ursprünglichen Nettoeinkommens aufstocken - ohne Abzüge.

Mit einer neuen Regelung will die Bundesregierung jetzt Anreise schaffen, eine zusätzliche Beschäftigung aufzunehmen in einer Branche, in der gerade händeringend Personal gesucht wird: Landwirtschaft, Lebensmittel-Einzelhandel, Gesundheit und Pflege.

Weitere Informationen: Coronavirus-Ticker: Flugbetrieb von Germanwings wird eingestellt

Im Video: Kampf gegen Corona: Kontaktverbot und Ausgangsbeschränkungen - das sind die aktuellen Regeln

8 Kommentare

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wize.life-Nutzer
Diese Frau lebt nur für Europa,Deutschland ist der sowas von egal,die hätte den Job von Frau UvdL übernehmen sollen !!!
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wize.life-Nutzer
Andreas Seibert
Es sterben sehr viel durch das Alter geschwächte Personen die dieses Virus haben, aber nur wenige davon an diesem Virus. Auch Menschen die durch andere Krankheiten wie Krebs und der damit verbundenen Chemo geschwächt waren. Sie sterben mit aber die wenigsten an diesem Virus! So lange man nicht entsprechende Untersuchungen gemacht werden kann man davon ausgehen das nicht mal 30 % tatsächlich am Virus gestorben sind. Es kann nicht sein das jeder der dieses Virus hat auch als daran gestorben gewertet wird. Menschen über 80 Jahre und älter sterben auch mal und das ist der Lauf der Natur. Wie viele dieser älteren Mensche wären auch ohne dieses Virus verstorben? Wenn das RKI diese Zahl an verstorbenen drücken will dann muss es auch den Tot bedingt durch das Alter abschaffen! Dann muss das RKi auch zukünftig festhalten wer im Altersheim alt war und bedingt durch Grippe den Tot gefunden hat.
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wize.life-Nutzer
Bekloppte, die Vermieter
Kein Wunder, dass sich das Virus, wieder ausbreiten kann. Denn Vermietern, gehören Handschellen angelegt ❗❗❗❗❗❗
wize.life-Nutzer
Es sterben sehr viel durch das Alter geschwächte Personen die dieses Virus haben, aber nur wenige davon an diesem Virus. Auch Menschen die durch andere Krankheiten wie Krebs und der damit verbundenen Chemo geschwächt waren. Sie sterben mit aber die wenigsten an diesem Virus! So lange man nicht entsprechende Untersuchungen gemacht werden kann man davon ausgehen das nicht mal 30 % tatsächlich am Virus gestorben sind. Es kann nicht sein das jeder der dieses Virus hat auch als daran gestorben gewertet wird. Menschen über 80 Jahre und älter sterben auch mal und das ist der Lauf der Natur. Wie viele dieser älteren Mensche wären auch ohne dieses Virus verstorben? Wenn das RKI diese Zahl an verstorbenen drücken will dann muss es auch den Tot bedingt durch das Alter abschaffen! Dann muss das RKi auch zukünftig festhalten wer im Altersheim alt war und bedingt durch Grippe den Tot gefunden hat.
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wize.life-Nutzer
Mal etwas zur panikmachenden Todesrate, die hier für Deutschland täglich so gehyped wird. Täglich sterben in Deutschland circa 2500 Menschen aller Altersgruppen. Das ist eine Tahl vor der Coronakrise. und wenn ihr das hochrechnet seit Januar2020 und mit der derzeitigen Sterberate in Deutschland vergleicht, dann spätestens sollte Allen ein Licht aufgehen, was dahinter steckt. Durch die dauerhafte Panikmache der Medien und dem bewussten Zerfall der Selbstständigen und Kleinstunternehmer, die hier in den Ruin getrieben werden. Hinzu kommt noch, dass auch nun davon die Rede ist nur noch mit EC karte bezahlen zu müssen, was für eine Intrige, denn so zwingen sie uns das Bargeld abzuschaffen. Alles ein Szenario der NWO und ihren Verbrechern, die sich in den sogenannten feinen Kreisen aufhalten. Wacht auf. Übrigens sind bei diesen Wetter keine Chemtrails mehr zu sehen. Bin gespannt mit was sie uns nach Corona besprühen!
wize.life-Nutzer
Ja, Danke
wize.life-Nutzer
Es ist nun mal bewiesen das Jährlich ca.20000 Menschen an Grippe sterben,welcher Untetschied ist da gegenüber dieser Corona Pandemie?
Ganz einfach,für Merkel ist es das,Sprungbrett in die fünfte Amtszeit,wie emsig sie plötzlich ist alles unter Kontrolle zu haben,wie eilig hatte sie es alle einzusperren,wie schnell wurde das Wort Pandemie verbreitet,aber kein Wort darüber wer verantwortlich für den desolaten Zustand der Versorgung der Kliniken mit dem nötigsten ist,das allein hat die,Merkel Regierung durch Ihre bewuste Privatisierung der Kliniken,die in Ausland verlagerte Herstellung von Medikamenten,den Ausverkauf hunderte Kliniken die angeblich nicht rentabel waren,diese Frau ist mit Abstand das schlimmste was Deutschland je passiert ist,und heute vor den Wahlen stellt sich diese Person als Mutter Theresa hin?
Diese ganze Pandemie ist für mich weit übertrieben!
wize.life-Nutzer
Ach so ist das ? Wenn ich hier die meisten Kommentare lese,von Herrn *ANDREAS SEIBERT*, gleich 2 Identische dann gibt es diese "Krankheit" ja gar nicht! Dann muss ich das so verstehen, dass zb. bei den *Amis* gerade eine recht große "Grippewelle" im Gange ist und selbige am Ende bloß den falschen "Influenza" Wirkstoff entwickelt haben? Das Gesundheitssystem bei unseren "Freunden" ist also völlig in Ordnung ! Ebenso sollte ich das auch so verstehen das die Todeszahlen der einzelnen Länder ohnehin auf diesem *Niveau* geblieben sind, wie selbige ohnehin schon waren ? Leider ist mir diesbezüglich noch kein *LICHT* aufgegangen weil ich wahrscheinlich zu wenig Kerzen und Taschenlampen gekauft habe, ich "Depp" ich. Meinem *VERMIETER* werde ich wohl zum Osterfest ganz lieb ein oder besser zwei Paar Handschellen schenken, natürlich aus Dankbarkeit, wie konnte ich dies "Alles" nur vergessen ?

Also das muss ich doch echt überschlafen, da stürzen so viele "Argumente" auf mich ein, dass ich dies erst einmal verarbeiten muss! Mit schlafen wird das wohl nichts mehr, weil mir nun droht das ich
* Psychologisch* einen "Knacks" bekomme oder schon habe.
Also um nicht ganz verrückt zu werden muss ich mir als erstes merken
*D I E S E// K R A N K H E I T// G I B T *// E S//N I C H T//, was ich hoffendlich heute im Laufe des Tages nicht vergessen werde !
Nun ja man möge mir verzeihen aber ich bin durch die ganzen "Virologen, Ärzte, Regierenden, etc., etc., so was von beeinflusst im Kopf ! So einfach geht das nicht weg.
Wie schon nun benimt, es gibt doch schon viele Menschen, welche nicht alle Tassen im Schrank haben, ist vielleicht noch untertrieben ?
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