Gesund mit der Kraft der Natur

Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen. So lautet ein altes Sprichwort, und da ist in der Tat viel Wahres dran. Heilkräuter nutzten bereits unsere Vorfahren, ehe es Antibiotika und andere Medikamente gab. Auch viele Wildtiere greifen auf medizinisch wirksame Pflanzen zurück. Das wohl berühmteste Beispiel ist die Hasenapotheke. Um gesund zu bleiben, sind die Tiere auf das Vorhandensein einer möglichst artenreichen Flora angewiesen.

Gesund mit der Kraft der Natur
Gesund mit der Kraft der NaturFoto-Quelle: Bild von Julia Teichmann auf Pixabay

Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen. So lautet ein altes Sprichwort, und da ist in der Tat viel Wahres dran. Heilkräuter nutzten bereits unsere Vorfahren, ehe es Antibiotika und andere Medikamente gab. Auch viele Wildtiere greifen auf medizinisch wirksame Pflanzen zurück. Das wohl berühmteste Beispiel ist die Hasenapotheke. Um gesund zu bleiben, sind die Tiere auf das Vorhandensein einer möglichst artenreichen Flora angewiesen. Wer nun aber meint, bei den pflanzlichen Heilkräutern handelt es sich um eine sanfte Art der Medizin, der irrt. In der Natur gibt es zahlreiche Pflanzen, die in der entsprechenden Dosierung tödlich sind. Schließlich sind es wiederum die chemischen Inhaltsstoffe, die eine bestimmte Wirkung erzielen – sei es im positiven oder auch negativen Sinne.

Genie oder Wahnsinn?


Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich eng beieinander. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es Pflanzen gibt, die sowohl heilende als auch schädliche Inhaltsstoffe besitzen. Eine solch faszinierende Pflanze ist der Hanf. Das weibliche Gewächs enthält die Substanz THC, ein Cannabinoid mit stark psychoaktiver Wirkung. THC ist Bestandteil von Rauschmitteln wie Haschisch und Marihuana und durch sein Suchtpotenzial alles andere als gesund. Gleichzeitig enthält der Hanf weitere Cannabinoide mit einer genau entgegengesetzten Wirkweise. Das Cannabidiol beruhigt die Nerven, und – das ist besonders interessant, es beeinflusst die Körperfunktionen darüber hinaus positiv. Das Cannabidiol interagiert mit dem körpereigenen Endocannabinoidsystem und steht mit diesem in Wechselwirkung. Es unterstützt somit unser Immun- und Nervensystem. Möglicherweise wirken die Ergänzungsmittel, die es bei Cibdol zu kaufen gibt, sogar krebshemmend. Hier ist die Wissenschaft noch am Forschen.

Von Phytochemikalien und anderen wunderbaren Substanzen


Vielen weiteren Pflanzen sagt man eine antikarzinogene Wirkung nach. Ganz oben auf der Liste stehen die Antioxidantien, auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt. Diese heißen auch Phytochemikalien, Phytamine oder Sekundärmetaboliten. Dabei handelt es sich um chemische Verbindungen in den Gewächsen. Die sekundären Pflanzenstoffe spielen im Leben der Pflanze nur eine sekundäre Rolle. In diesem Sinne übernehmen sie Aufgaben wie das Anlocken der Bestäubungsinsekten, die Abwehr von Schädlingen, den Schutz vor intensiver Sonnenstrahlung und Verdunstung. Die sekundären Pflanzenstoffe sind in vielen Gewächsen enthalten. In der menschlichen Ernährung spielen sie eine wichtige Rolle als Fänger der freien Radikale. Die freien Radikale schädigen die Zellen und begünstigen somit die Entstehung von Krebs. Bemerkenswert ist hierbei, dass es sehr viele unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe gibt, von denen wiederum einige die Gesundheit schädigen. So zählt auch das Nicotin zu den sekundären Pflanzenstoffen. A n und für sich enthalten fast alle Pflanzen diese Stoffe, aber in unterschiedlicher Zusammensetzung. Wenn es darum geht, die Krebsentwicklung zu hemmen, dann stehen zum Beispiel Grünkohl und Brokkoli ganz weit oben auf der Liste der gesunden Lebensmittel.
Krebshemmend wirken unter anderem auch die Anthocyanidine. Diese können das Wachstum von Tumoren einschränken. Man findet sie unter anderem in vielen Obstsorten, zum Beispiel in Erdbeeren, Himbeeren, Cranberrys, Heidelbeeren, Pflaumen, Birnen, Trauben, Ananas und Mangos. Enthalten ist die Substanz außerdem in Blumenkohl, Sellerie, Karotten, roter Paprika, Kartoffeln, Rettich, Zwiebeln und vielen weiteren Gemüsesorten.
Zu erwähnen sind zudem die Catechine. Diese sind in hoher Dosis in Grünem Tee vorhanden. Darüber hinaus ist die Einnahme von Ellagsäure gesund. Diese kommt als hochwirksamer bioaktiver Wirkstoff zum Beispiel in Cranberrys, Nüssen, Granatäpfel, Brom-, Him- und Erdbeeren vor.

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