Wir müssen die Zukunft neu denken - und zwar jetzt

Dass uns die Umstände gerade zum Stillhalten zwingen, empfinden viele als belastend. Man kann die Zeit aber auch nutzen, um sich ein paar grundsätzliche Gedanken zu machen, findet unser Autor. Er sieht in den Begleiterscheinungen der Krise auch eine Chance. Eine Kolumne von Hermann Weiß

Krise als Chance: Neue Verkehrskonzepte müssen her - unter anderem
Krise als Chance: Neue Verkehrskonzepte müssen her - unter anderemFoto-Quelle: Adobe Stock/ Oliver Boehmer

Hast du schon mal so einen Himmel gesehen? Hat ein Freund am Telefon mich die Tage gefragt.

Warum? Frag ich zurück. Ist halt blau!

Dabei fällt mir ein, dass der Freund zu denen gehört, die sich schon vor Jahren aus der Stadt aufs Land zurückgezogen haben und dass er seitdem manche Dinge anders erlebt, bewusster vielleicht.

Wer weiß, denk’ ich, womöglich sieht er ja mehr als ich mit meinem immer etwas rastlosen Blick des Städters, wenn er in den Himmel schaut. Deshalb frage ich nach: Also? Kein Kondensstreifen, nirgends, schon seit Tagen! Weil keine Flieger mehr? Genau!

Aber nicht nur die Flieger sind weg, als hätte jemand sie vom Himmel gekratzt. Corona hat auch dafür gesorgt, dass unsere Innenstädte zur Ruhe kommen.

Fenster in die Zukunft

Würden wir hier nicht von einer Pandemie reden und von den damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens, dann könnte die weitgehende Abwesenheit des Autoverkehrs auch der Fantasie moderner, ökologisch denkender Städteplaner entsprungen sein. Und das würde bedeuten: Es öffnet sich hier, mitten im Lockdown, auch ein Fenster in die Zukunft.

Wir können dieses Fenster jetzt natürlich gleich wieder zuschlagen. Wir könnten uns aber für die Dauer dieser historischen Sekunde auch einlassen auf die Situation, die man wohl einen Break nennen muss, so abrupt, wie Corona über uns gekommen ist, und so radikal, wie das Virus unsere Lebensgewohnheiten in Frage stellt. Und da kann man schon ins Staunen kommen.

Zum Beispiel darüber, wie Skateboarder, Inline-Skater, Radlfahrer, Kinderwagen schiebende Jogger, Fußgänger den öffentlichen Raum gerade zu ihrem Playground machen - vereinzelt, wie es die Umstände verlangen, und zaghaft, als würden sie dem Frieden nicht wirklich trauen.

Menschen, die auf Bänken sitzen

Ich hab’ auf einer Bank, in einer von Straßen umschlossenen Alibi-Grünanlage, einen Mann sitzen sehen, der mit einem aufgeschlagenen Buch auf den Knien völlig fassungslos in Richtung einer Umfriedung schaute, hinter der ein Baum ganz unverschämt blüht, und ich dachte noch: Keine Ahnung, was den gerade mehr fasziniert, das Buch oder dieser verschwenderische, grenzenlose Optimismus des Baums. Das fand ich schön - auch weil ich weiß, dass auf dieser Bank normalerweise kein Mensch sitzt.

In einer Zeitung habe ich ein Interview mit einem Berliner Kreativen gelesen. Er würde vieles ganz neu gestalten wollen, sagt der 51-Jährige an einer Stelle im Gespräch, in Berlin, da würde er zuerst die Autos verbieten und dann die Straßen mit Sand füllen. Da schau her, dachte ich, wir sind nicht allein! Und ich meine damit gar nicht so sehr die konkrete Idee. Was mir gefällt, ist die Radikalität, mit der der Mann sie zur Diskussion stellt, denn genau das ist für mich der Punkt.

"Stunde Null"

In dieser historischen Sekunde - manche sprechen auch von einer "Stunde Null" - können die Thesen meiner Ansicht nach gar nicht steil genug sein, weil nur so die Chance besteht, dass wir uns nach der Rückkehr zur Normalität (wie immer die dann aussieht) noch an sie erinnern.

Wenn es zum Beispiel so kommt, wie man annehmen muss, dass etwa die deutschen Autokonzerne Kapital vom Staat, also von uns allen, brauchen, um die Krise zu überleben - was spricht dann dagegen, dass wir die Vergabe der Gelder an Bedingungen knüpfen?

Ich meine: Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, Arbeitsplätze in einer der deutschen Schlüsselindustrien zu retten. Aber ich habe null Bock darauf, mit meinem Geld die Produktion völlig aus der Zeit gefallener SUV-Monster zu finanzieren.

Tempolimit statt Geschwindigkeitsrekorde

Von einem Konzern wie VW (das Kürzel steht für: Volkswagen) erwarte ich keinen über 200.000 Euro teuren Super-Boliden wie den neuen Porsche 911 Turbo S mit 650 PS, mit dem man "auf einer leeren Autobahn mühelos schneller als 300 km/h fahren kann", weil erstens unsere Autobahnen sowieso nie leer sind und weil wir zweitens zur Rettung unseres Klimas keine Geschwindigkeitsrekorde brauchen, sondern ein Tempolimit.

Ich könnte jetzt noch viel über Autos und Autokonzerne sagen, aber Sie verstehen schon: Es ist nur ein Beispiel, um mal ein bisschen was an Ideen für die Zukunft durch zu deklinieren.

Lufthansa am Boden

Gucken wir stattdessen lieber noch mal in den Himmel - und auf den Boden. Da steht jetzt, am Frankfurter Flughafen, ein Großteil der Flotte der Lufthansa und fliegt nicht mehr.

Jede Stunde (!) verliert der Konzern so nach eigenen Angaben eine Million Euro und man geht auch bei der Lufthansa inzwischen davon aus, dass das Unternehmen die Krise nur mit staatlicher Unterstützung überlebt. Also wieder mit unserem Geld. Ihrem und meinem. Und auch damit habe ich ein Problem und das betrifft nicht nur die Lufthansa. Sondern generell unsere Einstellung zum Fliegen.

Ich meine: So nett das war, dass die Bundesregierung vor Kurzem 200.000 Deutsche, die meisten davon Touristen, aus dem Ausland zurückgeholt hat, weil ihre etatmäßigen Flüge wegen Corona nicht mehr gingen, so sehr hat es mich auch erschreckt.

Mein Gefühl ist: Wir fliegen zu viel und ohne groß nachzudenken und das, obwohl wir wissen, dass wir uns damit die Klimabilanz versauen und die Zukunft des Planeten riskieren.

Sind die 350.000 Passagiere, die die Lufthansa bis vor kurzem täglich (!) beförderte, nicht auch so was wie die 650 PS im Porsche-Boliden? Irgendwie komplett overdone?

Und: Haben Sie sich in diesen Tagen nicht auch gefragt, warum wir zwar Hunderttausende Deutscher in die Welt hinaus und wieder nach Hause fliegen können, es aber partout nicht schaffen, ein paar Dutzend Flüchtlingskinder aus ihrem Elend in den griechischen Camps heraus und hierher zu uns holen?

Ach, ja: Dieses Problem ließe sich übrigens in dieser einen, historischen Sekunde noch lösen …!

Hermann Weiß fordert eine neue Zukunft
Hermann Weiß fordert eine neue Zukunft

43 Kommentare

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wize.life-Nutzer
nach corona ist vor corona,nichts aber auch gar nichts wird sich ändern.
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Mein Leben ist eigentlich normal wie immer. Ich vermisse eigentlich nur das Tanzen und die Flüge nach BC zu meinem Freund.
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Keine Zeit für die Muße und den schönen An- und Ausblick den man in direkter Nähe vorm Haus oder beim Spaziergang hat.....so oder so ähnlich bin ich oft durchs Dorf, durch die Natur gelaufen.
Seit es Corona gibt gehe ich langsamer, aufmerksamer und geduldiger durch den Alltag und ich stelle immer wieder aufs Neue fest, wie viele Dinge ich früher gar nicht gesehen habe. Da ist der tolle Kirchenturm im Nachbarort, die Wiese mit den vielen Blumen und Gräsern, die vielen stummen Fenstern in meinem Dorf hinter denen Menschen leben die ich nicht kenne und vieles mehr. All das habe ich früher nicht gesehen oder bin einfach vorbei gegangen ohne es wahrgenommen zu haben und ich frage mich warum habe ich das früher nicht gesehen, es hat sich doch eigentlich nicht´s geändert. Ich habe heute genauso viel Zeit zur Verfügung wie noch vor 2 Monaten und trotzdem wahr ich mit meinen Gedanken immer im Stress, auf der Suche nach irgendetwas.... und plötzlich geht es auch ohne Hektik und das ist gut so.....
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Eine neuer Zukunf denken... Edelmut statt Gier? Solidarität statt Egoismus? An andere denken anstatt nur an mich? Leben sttat nur Geld zu machen das ganze Leben? Sozialismus statt Kapitalismus?
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Was für ein heraus.-u. hervorragender Beitrag!
Mitlerweile eine absolute Ausnahme in
diesem Forum und liest man die Kommentare,
werden solche Gedanken nicht mehr all zu oft hier zu lesen sein...
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Wieder mal ein Träumer, der völlig in seiner Welt lebt und für den das Wort Realität völlig unbekannt ist. In seiner eigenen Welt sollte Deutschland auf einer Insel, abgeschottet von der übrigen Welt, ohne Autos, ohne Flugzeuge und wenn es geht, auch noch ohne jede Industrie leben. Anscheinend verfügt der Herr über genug Geld, dass er sich um seinen Broterwerb keine Gedanken machen muss. Und wer dazu noch wieder mal SUV als Umweltsünder Nr. 1 betitelt, beweißt nur, dass er von der Materie keinerlei Ahnung hat und nur populistisch seine Meinung hier veröffentlicht. Ich habe fertig
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Soso. Ich bin zwar kein Fan vom Notizersteller, seltsamerweise habe ich aber ganz andere Intentionen gelesen. Vorschläge und Ideen über die nachzudenken sich lohnt. Einen realitätsfernen Träumer hab ich nicht entdeckt.
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Jetzt hat er sich soo toll eingerichtet in seiner Auto- Flugzeug- Geld-Welt. Und dann kommt einer und kratzt am Lack!!! Sowas aber auch!
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Dumm geloffe
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Monika Dähler ,schau mal auf dem Globus wie groß Deutschland ist .Vor vielen Jahren schätzte ich die Grünen,hatte denen sogar meine Stimme gegeben wo sie noch nichts zu sagen hatten. Dieses Problem allerdings ließ sie immer bekloppter werden . Jetzt, was den Globus betrifft fahren alle um Deutschland mit Diesel Fahrzeugen herum die der treu Deutsche billig verkaufte um überhaupt noch etwas Geld für sein teuer erworbenes Auto zu bekommen. Wir müssen auf die Straße gehen und gegen dieses Gesamtpaket der Politik demonstrieren ! Wo ist nur unser Zusammenhalt?
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Was haben Monikas Gedanken mit der Größe Deutschlands zu tun?
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Das war ja auch nicht auf M. bezogen.
Mario du hast ganz recht mit deiner Aussage 👍
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Man muss nicht alles im Leben an Konsum haben.Weniger Autos die nerven mich besonders.Weniger Reisen und nicht ständig neue Klamotten kaufen und selber kochen.Wäre nur mal so eine Idee.Die Natur freut sich zur Zeit,sie kann mal wieder atmen.
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Ich denke, wenn man seine Schäfchen im Trockenen hat und von der Rendite leben kann - oder von "passiven Einnahmen" - wie Mieten, Dividenden und Kursgewinnen - oder Buchtantiemen -, dann kann man sich den Luxus schon erlauben, "zu fordern", dass mal "das Leben entschleunigt werden soll" - und als Rentner sowieso. Aber solange die Mehrheit der noch nicht pensionierten Bevölkerung ihren Lebensunterhalt noch mit "nicht selbständiger Arbeit" erwirtschaften muss - um die Miete zu zahlen - und für Nahrung und Kleidung zu sorgen - und eventuellen Kindern möglichst gute Startvoraussetzungen für IHREN Weg ins Erwachsenenleben zu ermöglichen -, ist dsa schon ziemlich dreist, das FÜR ALLE zu FORDERN. Kann ja die nächste Generation gern so machen - und einfach mehr chillen - und sich locker machen. Wenn sie dann das, was sie zum Leben brauchen, auch selbst produzieren, dann haben sie die besten Voraussetzungen - für ein "entschleunigtes" Leben - nur halt dann JEDEN Tag Arbeit - auch am Wochenende - denn was da wächst oder selbst gemacht werden muss, kennt ja kein Wochenende - und keine Feiertage - und keinen Urlaub. Bin mal gespannt - wie die nächste Generation das hält - mit dem "langsamer leben" - ohne große Ansprüche - und vor allem OHNE Anspruch auf "das schnellste Netz" - und das neuste Smartphone-Modell - und die neusten Spiele - oder Serien - oder Kultfilme - im Netz... Persönlich bin ich da schon auf nem guten Weg - mit dem "entschleunigten Leben" - schon ziemlich lange - und schon immer gut zwei Generationen zurück - hinter den "neuesten Modellen" - solange die vorvorletzten immer noch gut genug sind - und die "alten Mühlen" immer noch gut genug mahlen....
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wize.life-Nutzer
Ich entschuldige mich schonmal im voraus für eventuelle Fehler, falsche interpunktionen. das was wir nicht brauchen ist schon ausreichend geschrieben worden. nun die Politik hat es ja nun auch geschafft die Automobilindustrie mehr oder weniger in die Knie zu zwingen. Hunderttausende von Arbeitslosen automobilwerkern stehen vor der Tür. Und sie werden genau wie die bergleute selbstverständlich selbst dafür verantwortlich sein ihr Haus abgeben zu müssen und so weiter. Ein Mensch ist eben selber verantwortlich für Armut! Das wurde mir nun mehr als oft um die Ohren gehauen. Wie heißt es doch im Eid wenn jemand in ein Amt erhoben wird? Alles für tun um Schaden vom deutschen Volk abzuwenden so wahr mir Gott helfe. Merkwürdig ist nur dass die von uns Angestellten Politiker genau das Gegenteil tun. Nicht in allen Fällen nicht in allen Dingen aber in vielen. Förderung der hiesigen Industrie schluss mit billig Importen aus allen Ländern, wer hier verkaufen will muss auch hier herstellen.Trigema zeigt deutlich das auch in dem denkbar schwersten Markt der textilindustrie es möglich ist Gewinne zu machen.wir brauchen keine geschwindigkeitsbegrenzung die sind sowieso schon da sondern wir brauchen vernünftige Politik und dann funktioniert das auch.
wize.life-Nutzer
So ist es. Vielleicht machen sich auch mal jene ihre Gedanken die nicht der Automobilindustrie angehören.
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Ich denke dass hier in Deutschland als ehemalige führendes industrieland Europas zu viele blutsauger dranhängen und zu viele hedgefondsmanager das Sagen haben. Börsennotierungen und Wetten auf irgendwas bringen mehr ein und schneller als Industrie und harte Arbeit. Vielleicht ist es auch so dass diese ganzen Geschichten eine Art Vorbereitung sind für einen Krieg. Nämlich wenn die Bevölkerung sowie in der Weimarer Zeit nicht mehr weiß wer jetzt recht oder unrecht hat dadurch eine gewisse Aggressivität sich in der Bevölkerung aufbaut kann man mit so einer Bevölkerung viel leichter etwas machen als mit Menschen die sich einig sind. Mit zufriedenen Menschen kann man keinen Krieg machen nur mit hungrigen
wize.life-Nutzer
Deswegen meinte ich auch damit sich Gedanken zu machen. und nicht wie die Regierung immer verbreitet alles sei eine Verschwörungstheorie....
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Ja wenn hier wieder produziert wird,dann wird einiges teurer werden und dann möchte ich mal das Volk hören,wie es schimpft.Das ist doch alles nur eine Doppelmoral.
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Ich wäre natürlich dafür,dass Produkte hier hergestell werden
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Das wäre sinnvoll. Teurer sollten die allermeisten Produkte nicht werden , wie auch im Gegensatz zu den Löhnen. Die ganze Gewinnmaximierung und Geldgier von Politik und Wirtschaft muss aufhören! Vor den 90er Jahren ging es auch.
wize.life-Nutzer
Ich bin hoch erstaunt dass tatsächlich eine richtige Diskussion entsteht. Meistens wird man durch plattitüden heruntergespielt. Darum erst einmal vielen Dank und natürlich auch Entschuldigung für wenn tuelle Fehler interpunktionen falschen ausdrücken und so weiter. Mein Gedanke ist wenn hier im Land produziert wird und dass es möglich ist, sieht man an Stihl das ist dieser kettensägenhersteller, Trigema, und anderen Firmen. Deutsche Löhne sind im internationalen betrachtet nicht zu hoch. Denn jeder Euro fließt ja automatisch wieder zurück. Hohe Löhne bedingen eben auch hohe Preise. Meine Schwester hat in Berlin Krankenschwester für Psychiatrie gearbeitet und gelernt.irgendwelche sonderausbildung gemacht und arbeitet in der Forensik. Ihr Praktikum machte sie in der Schweiz. Und so beschreibt sie nach diesem Praktikum kommt der Besitzer mehrerer Krankenhäuser, und fragt ob sie zufrieden war mit den Häusern. Und überreicht ihr einen Blumenstrauß. Lange Rede kurzer Sinn ich denke dass hier in Deutschland die Arbeit nicht geschätzt wird. Der Unternehmer und der Arbeiter sitzen am selben Tisch. Meine Schwester wird geschätzt sie verdient dreimal mehr als hier.sie Zeit auch mehr aber ihr lebensstandard ist deutlich höher als hier in Deutschland. Ich denke es liegt an der wertschätzung von Menschen. Wertschätzung heißt für mich, jeder Mensch ist wertvoll und wichtig! Den jeder Mensch ist Geschichte, leben.aber wie ist die Ursache zu erklären dass wir uns hier in Deutschland oft nicht gut fühlen. Ich denke es ist die Politik die den Menschen das Gefühl vermittelt sie haben das Maul zuhalten zu gehorchen. Oder wie ist das für euch wie denkt ihr das
wize.life-Nutzer
Die Menschen hier im Land halten den Mund weil es ihnen noch zu gut geht.Die Politik hat doch schon lange nicht mehr das sagen und es ist auch gleich was, es ist immer verkehrt.Das Sagen haben die Unternehmer.Was wurde geheult als der Mindestlohn hochgesetzt wurde.Wir müssen Leute entlassen,ich habe solches nichts davon gehört.Wen sollten sie denn entlassen,sie wurden doch schon gefeuert.Heute denkt man sich was anderes aus um die Menschen im Lohn zu drücken.Dann gibt es eben kein Weihnachts und Urlaubsgeld.
In der Firma wo ich gearbeitet habe ,die klein anfing und immer größer wurde,wurde immer mehr geknebelt.Bis es mir nachher zu dumm war und dann bin ich gegangen.Aber ich war auch schon Rentner.Das die Großen jetzt mal einen auf den Deckel kriegen tut mir nicht leid.Es sind wie immer die Kleinen die Angst haben,man kann sie ja auch besser schröpfen.
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