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Im Amazonas wüten Feuer - Doch US-Präsident Trump will Alaskas Regenwälder zur Abholzung freigeben

Man könnte es "schlechtes Timing" nennen - oder einfach nur irrwitzig. Während alle Welt auf Brasiliens brennende Regenwälder blickt, will US-Präsident Donald Trump Teile des "Tongass National Forest" in Alaska zur Abholzung preisgeben. Rache für den gescheiterten Kauf Grönlands?

Wald in Alaska soll weg - wenn es nach US-Präsident Trump geht
Wald in Alaska soll weg - wenn es nach US-Präsident Trump geht

Wie schon sein brasilianischer Amtskollege Jair Messias Bolsonaro will nun auch US-Präsident Donald Trump die Umweltgesetze seines Landes weitreichend lockern. Das berichtet die "Washington Post". Erstes Opfer dieser Maßnahme soll der "Tongass National Forest" in Alaska sein.

Dort ist es wegen zahlreicher Umweltschutzgesetze untersagt, Bäume zu fällen. Dasselbe Verbot gilt für den Straßen- und Bergbau. Doch die Pläne Trumps sehen genau das vor: Bäume abholzen, Straßen bauen, Bergbau und Energieprojekte fördern.

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69.000 Quadratkilometer ist der Nationalpark groß. Die Hälfte soll für diese geschäftlichen Interessen aufgegeben werden. Laut "Washington Post" hat Trump bereits seinen Landwirtschaftsminister Sonny Perdue aufgetragen, entsprechende Pläne in die Wege zu leiten.

Eine Bestätigung dieser Pläne liegt von der US-Administration nicht vor.

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