Hurrikan fegte Kühe ins Meer - jetzt tauchten sie auf anderer Insel auf

Durch Wirbelsturm Dorian, der in der Karibik und an der Südostküste der USA erhebliche Schäden anrichtete, wurden Anfang September drei Kühe von Cedar Island im US-Bundesstaat North Carolina ins Meer geschwemmt. Sie galten als tot – jetzt tauchten sie auf einer anderen Insel auf.

Kühe sind nach Hurrikan Dorian völlig unvermutet wieder aufgetaucht
Kühe sind nach Hurrikan Dorian völlig unvermutet wieder aufgetauchtFoto-Quelle: Nick Trumble/pixabay (Symbolbild)

Die Kühe wurden in einem Nationalpark entdeckt, der rund drei Kilometer von Cedar Island entfernt ist, wie die Zeitung "charlotteobserver.com" berichtet. Die drei Tiere waren wie ein Großteil der Wildtiere am 6. September durch einen "Mini-Tsunami" weggefegt worden, den Hurrikan Dorian ausgelöst hatte. Beamten zufolge starben unter anderem 28 Wildpferde.

Völlig verschmutzt aufgetaucht

Ein Sprecher des geschützten Küstenstreifens Cape Lookout sagte, die erste Kuh sei etwa einen Monat nach dem Sturm völlig verschmutzt aufgetaucht. Die beiden anderen zeigten sich dann in den vergangenen zwei Wochen. Nun weide das Trio friedlich zusammen auf der Insel. „Die Kühe haben sicher eine spannende Geschichte zu erzählen", sagte er.

Die erstaunliche Reise haben sie wohl überlebt, da sie nicht wie die Wilfpferde und andere Kühe in den offenen Atlantik hinausgetrieben worden sind.

Bald geht's zurück in die Heimat

Für ihre Rückkehr nach Cedar Island werden die Kühe dem Sprecher zufolge wohl sediert und auf ein Boot verfrachtet. Die Rinder - entlang der Küste liebevoll "Seekühe" genannt - sind Teil einer wilden Herde von etwa 20 Kühen, die Cedar Island lebten. Die meisten anderen Tiere starben im Sturm.

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