Weiße Weihnacht? Es zeichnet sich ein klarer Trend ab

Weihnachten rückt näher. Jedes Jahr lautet die große Frage, ob es Schnee gibt. Für eine sichere Prognose ist es noch zu früh, allerdings kristallisiert sich ein klarer Trend bei den Temperaturen heraus – aufgrund eines ausgeprägten Jetstreams.

Nach weißer Weihnacht sieht es nach jetzigen Prognosen nicht aus
Nach weißer Weihnacht sieht es nach jetzigen Prognosen nicht ausFoto-Quelle: pixabay/S. Hermann & F. Richter

In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen. Und nach jetzigem Stand sprechen alle Wettermodelle dafür, dass die überdurchschnittlich hohen Temperaturen bis zum Weihnachtsfest halten, wie Sarah Hachenberger, Meteorologin beim Weather Channel erläutert.

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Jetstream beschert uns mildes Regenwetter

Ursache für die kommende Wärme ist der Jetstream. Dieses Starkwindband in zirka 10 Kilometern Höhe baut viele Tiefdruckgebiete in Westeuropa auf, die unser Wetter beeinflussen. Sie bringen viel Regen und kräftigen Südwestwind, der unsere Temperaturen in die Höhe treibt.

Bis zum Dienstag, den 17. Dezember, steigen die Höchstwerte auf etwa 10 Grad, wobei es in manchen Regionen freilich auch etwas kälter bleibt.

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Das ist für die Jahreszeit sehr mild, die Temperaturen liegen damit im Schnitt 6 bis 7 Grad über dem klimatologischen Mittelwert. Zwar gibt es Ende der kommenden Woche laut Modellen eine kleine Delle, aber insgesamt bleibt es etwas zu warm.

Zum 24. Dezember erreichen die Höchstwerte nach jetzigem Stand zwischen 5 und 8 Grad. Nachts bleibt es meistens frostfrei. Eine Großwetterlage mit vielen Tiefdruckgebieten bringt häufig nasses Wetter, für konkrete Niederschlagsvorhersagen ist laut TWC-Meteorologin aber noch zu früh.

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