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Wetter: Temperatursturz bringt Schnee und deutschlandweit Nachtfrost

Der Frühling nimmt gerade richtig Fahrt auf. Allerdings kehrt pünktlich zum Wochenende der Märzwinter zurück, Deutschland wird mit Kaltluft geflutet und die Temperaturen stürzen. Nachts gibt es wieder Bodenfrost. Alle Wetter-News im Ticker.

Ab Samstag gibt es wieder Nachtfröste - und die Schneefallgrenze sinkt!
Ab Samstag gibt es wieder Nachtfröste - und die Schneefallgrenze sinkt!

+++ Wetter am Wochenende: Meist schön, aber kalt - nachts teils strenger Frost +++

Nachts strenger Frost bis -11 Grad

Ab Freitagabend setzen im Süden Regenfälle und einzelne kräftige Gewitter ein. Die Schneefallgrenze sinkt in der Nacht auf etwa 600 bis 400 Meter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 und -2 Grad (Luft) und -5 (Boden), Frost gibt es vor allem in den Mittelgebirgen sowie im Norden und Nordwesten bei längerem Aufklaren. In der Nacht auf Sonntag gehen die Temperaturen noch tiefer in den Keller: Bei Aufklaren gibt es verbreitet leichten Frost zwischen 0 und -7 Grad, in höher gelegenen Talllagen im Osten und Südosten wird es vereinzelt bis -10 Grad kalt. In Bodennähe herrscht in der gesamten Nordosthälfte mäßiger, örtlich auch strenger Frost zwischen -5 und -11 Grad.

Auf frostige Nächte müssen wir uns auch in der neuen Woche einstellen - siehe Video.

Samstag: Schneefallgrenze sinkt auf 400 bis 600 Meter

Am Samstag selbst scheint im Norden nach teils wolkigem Start die Sonne, es bleibt trocken. Südlich einer Linie Eifel-Erzgebirge bringen dichte Wolken Regen und im Bergland Schnee. Später lockert es auch in den mittleren Landesteilen auf, der Niederschlags zieht nach Süden ab, wo es oberhalb von 400 bis 600 Metern schneit.

Mit Höchstwerten zwischen 6 und 11 Grad deutlich kühler als an den Vortagen, in den östlichen Mittelgebirgen werden lediglich rund 2 Grad erreicht. M

Nacht zu Sonntag: Schnee fällt im Süden bis ins Tal

In der Nacht zum Sonntag ziehen sich die Niederschläge weiter in den Süden zurück, am Morgen erreichen sie den Alpenrand, wo es teils bis in tiefe Lagen schneit. Im Rest des Landes ist es oft klar und entsprechend kalt (siehe oben).

Am Sonntag scheint deutschlandweit die Sonne, nur zwischen Ostsee und Erzgebirge gibt es anfangs dichtere Wolkenfelder, später lockert es auf. In den Alpen fallen bis zum Vormittag noch letzte Schneeflocken, sonst ist es trocken. Die Höchsttemperaturen tagsüber liegen zwischen 5 und 10 Grad, in den östlichen Mittelgebirgen kommen sie kaum über 0 Grad.

+++ Wetter am Mittwoch: Schönster Frühlingstag der Woche, am Wochenende kehrt der Winter zurück +++

Der Mittwoch wird der schönste Tag der Woche. Mit blauem Himmel, viel Sonnenschein und Temperaturen bis 22 Grad nimmt der Frühling in Deutschland so richtig Fahrt auf.

Im Video: Erst Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen - dann kehrt der Winter zurück

Nur im hohen Norden und an den Küsten bleibt es zum Teil stark bewölkt. Dort ist im Laufe des Tages auch mit etwas Regen zu rechnen, so der Deutsche Wetterdienst.

Wochenende: Der Winter kehrt zurück

Die frühlingshaften Temperaturen bleiben uns im Großen und Ganzen auch am Donnerstag und Freitag erhalten. Dann aber kehrt der Märzwinter mit voller Härte zurück. Besonders am Sonntag.

"Wir erwarten einen Temperatursturz von plus 22 Grad auf teilweise minus 10 Grad am Alpenrand. Das ist ein Temperaturunterschied von 30 Grad", so Diplom-Meteorologe Dominik Jung von "Wetter.net". Teilweise werde es so kalt wie im gesamten Winter noch nicht.

Temperaturen bis minus 10 Grad

Schon am Samstag strömen aus Nordosten eisige Luftmassen nach Deutschland. Die gefühlten Temperaturen werden dadurch noch unter den gemessenen liegen. Vor allem der Süden und Osten bekommt die eisige Kälte zu spüren. In der Nacht fällt das Thermometer unter Null, am Montagmorgen liegen die Temperaturen bei bis zu minus 10 Grad.

Dann ist der Spuk aber auch schon wieder vorbei und es wird Stück für Stück wieder wärmer.

+++ Virologe: Warmes Wetter wird Coronavirus nicht stoppen +++

Während Grippeviren im Sommer bei steigenden Temperaturen absterben, scheint das neuartige Coronavirus hitzeresistent zu sein. Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg dämpft daher die Hoffnung, wonach die Zahl der Infizierten in der wärmeren Jahreszeit zurückgehen könnte.

Es spreche nichts dafür, so der Mediziner laut "Bild". "Das zeigt ein Blick auf Italien und Spanien, wo es bereits wärmer ist, oder auch auf den Iran. Dort gibt es den bislang schlimmsten Ausbruch außerhalb Chinas – und das bei bereits sommerlichen Temperaturen."

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1 Kommentar

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wize.life-Nutzer
Absoluter Blödsinn.
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