Paketbote behindert Rettungseinsatz: „Ich muss Sendungen ausliefern“ - Patient in Lebensgefahr!

Stuttgart. In der Schellbergstraße hat ein Paketlieferant am Mittwochvormittag einen Rettungseinsatz behindert. Auf Bitten der Feuerwehr, seinen Wagen woanders abzustellen, um den Transport eines in Lebensgefahr befindlichen Mannes zu ermöglichen, zeigte sich der 20-Jährige uneinsichtig.

Paketbote behindert Rettungseinsatz: „Ich muss Sendungen ausliefern“
Paketbote behindert Rettungseinsatz: „Ich muss Sendungen ausliefern“Foto-Quelle: Pixabay

Wie die Polizei mitteilte, hatten die Sanitäter ein Fahrzeug der Feuerwehr mit einer Drehleiter angefordert, da der Patient nicht anders aus dem Haus geborgen werden konnte. Währenddessen fuhr der Paketlieferant heran und parkte seinen Wagen „genau in der Zone, die für das Feuerwehrfahrzeug freigehalten worden war“.

„Ich muss Pakete ausliefern“

Trotz mehrfacher Aufforderung der Einsatzkräfte, den Platz vor dem Gebäude zu räumen, zeigte sich der 20-Jährige uneinsichtig. Als Begründung gab er an, Pakete ausliefern zu müssen. Auch der ankommende Drehleiterwagen der Feuerwehr konnte den jungen Mann nicht dazu bewegen, seinen Lieferwagen umzuparken.

„Erst die Ankündigung der Polizei, das Fahrzeug notfalls selbst wegzufahren, stimmte den Mann um“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochnachmittag. Der Paketbote muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

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(feb)

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1Jahr fahrverbot für den Paketboten
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