Dortmund: Mann (26) ohne Fahrschein im Zug erwischt - Bei Kontrolle bespuckt und verletzt er Beamte

Bundespolizisten wollten einen Mann im Dortmunder Hauptbahnhof kontrollieren. Sie wurden zu einem Zug gerufen, weil der 23-Jährige ohne Fahrschein im Intercity aus Hagen unterwegs war. Dann eskalierte die Situation, ein Beamter wurde verletzt. Der Somalier ist, wie sich herausstellen sollte, nicht das erste Mal polizeilich in Erscheinung getreten. Trotzdem wurde er später wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Heftiger Einsatz für die Bundespolizei in Dortmund
Heftiger Einsatz für die Bundespolizei in DortmundFoto-Quelle: Pixbay

"Der Tatverdächtige, gegen den wegen Brandstiftung ein Hausverbot in Süddeutschland besteht und der sich mit fünf verschiedenen Identitäten unerlaubt in Deutschland aufhält, wurde in das Polizeigewahrsam eingeliefert", teilte die Bundespolizei am Sonntag über den Vorfall vom Freitagabend mit. Später wurde er daraus aber wieder entlassen.

Er hatte sich laut Bundespolizei zuvor geweigert, sich am Zug auszuweisen. Auf der Wache sollten anschließend seine Fingerabdrücke überprüft werden. "Dabei versuchte der 23-Jährige erst den Fingerscanner durch Fußtritte zu beschädigen und spuckte anschließend einem 43-jährigen Bundespolizisten in das Gesicht und auf die Uniform", heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei. Der Beamte musste sich, auf Grund des empfundenen Ekels, mehrmals übergeben.

Angriff während Fahrt im Streifenwagen

Daraufhin wurde dem somalischen Staatsangehörigen eine Spuckschutzhaube übergestülpt. Da er sich gegenüber allen anwesenden Bundespolizisten erheblich aggressiv gezeigt, diese fortwährend beleidigt und in der Gewahrsamszelle randaliert habe, sollte er in das Polizeigewahrsam eingeliefert werden.

Auf dem Weg zum Streifenwagen gelang es dem 23-Jährigen jedoch sich die Spuckschutzhaube vom Kopf zu schieben, so dass er den ihn begleitenden 25-jährigen Bundespolizisten erst in die Augen spuckte und anschließend in die Genitalien trat. Zwei weitere Bundespolizisten überwältigten ihn und lieferten den Somalier in das Dortmunder Polizeigewahrsam ein.

Somalier mit fünf Identitäten unterwegs - aber ohne Aufenthaltstitel

"Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich der Mann mit gleich fünf Identitäten im Bundesgebiet aufhält", so die Bundespolizei weiter. Einen Aufenthaltstitel besitze er nicht. Zudem wurde gegen den Mann ein Hausverbot ausgesprochen, weil er im Verdacht steht, in einer Flüchtlingsunterkunft in Süddeutschland eine Brandstiftung begangen zu haben.

Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, unerlaubten Aufenthalts und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein.

"Nach Rücksprache mit der Justiz wurde er später, mit der Aufforderung sich bei der Ausländerbehörde zu melden, aus dem Gewahrsam entlassen", heißt es in der Bundespolizei-Mitteilung abschließend.

5 Kommentare

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wize.life-Nutzer
das schreibe ich nicht was mir beim Lesen des Artikels durch den Kopf geht, was den Typen, diesen Betrüger und Gewaltverbrecher an geht und auch nicht das er wieder mit der Auflage sich regelmässig zu melden aus dem Gewahrsam entlassen wurde.
wize.life-Nutzer
Deine Gedanken sind auch meine Gedanken......
wize.life-Nutzer
Ja Ruth da muss man sich überlegen was man schreibt
wize.life-Nutzer
Da überleg ich mal gar nicht, so einer gehört in den Flieger und dahin wo er herkommt! Arbeit wird er auch keine haben, durchfüttern ist nicht! Wenn ich daran denke, dass so einer Grundrente beantragen könnte, krieg ich das große K.....!
wize.life-Nutzer
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