Frau (55) tot gefahren - weil PS-Fanatiker (18) nicht warten wollte

Kristina H. (55) musste sterben, weil Zoro T. (18) nicht warten wollte. In einer Überhol-Verbots-Zone hatte sich eine langsam fahrende Kolonne gebildet. Doch der Fahranfänger zog trotzdem rechts vorbei. Als die Frau auf ihrem Fahrrad abbiegen wollte, rammte er sie tödlich.

Frau (55) tot gefahren - weil PS-Fanatiker (18) nicht warten wollte
Frau (55) tot gefahren - weil PS-Fanatiker (18) nicht warten wollteFoto-Quelle: Pixabay (Symbolbild)

Wie die Polizei Dresden berichtete, ereignete sich der Unfall am Freitagnachmittag (10.1.2020) auf der Reicker Straße in Richtung Dresdner Innenstadt. Dort war Kristina H. (55) mit ihrem Fahrrad unterwegs. Zoro T. (18) fuhr mit seinem Mercedes E320 CDI (204 PS) zunächst noch hinter einer langsam fahrenden Kolonne, bis er vorschriftswidrig zum Überholmanöver ansetzte. Doch als er gerade an den anderen Wagen vorbei zog, wollte die Frau nach links in die Wieckestraße abbiegen. Der Aufprall war so stark, dass das Fahrrad in zwei Teile zerfetzt wurde. Am Wagen wurde ein Kotflügel herausgerissen, die Windschutzscheibe zerschmettert und das das Dach eingedrückt.

Kristina H. verstarb noch am Unfallort.

Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.

Wer ist Zoro T.?

Wie Bild berichtet, hatte der 18-Jähriger erst vor acht Wochen seinen Führerschein bekommen. Im Internet veröffentlichte der Geschwindigkeits-Junkie ein Video von einer Autofahrt mit 120 Sachen - in einer geschlossenen Ortschaft! Andere Aufnahmen zeigen ihr bei Posen vor mit verschiedenen Limousinen. Über den Unfall will der junge Mann nicht sprechen. Bekannte bemühen sich um psychologische Betreuung.

Wer war Kristina H.?

Die Bahnmitarbeiterin und zweifache Mutter hinterlässt eine Tochter, Saskia (28), und einen Sohn, Christian (34). Um sie trauert auch ihr Lebensgefährten Olaf A. (60), mit dem sie seit 15 Jahren ein Paar ist. Die beiden waren am Freitagnachmittag vor dem Unfall gemeinsam unterwegs gewesen. Nachdem Olaf Kristina bei ihrem Fahrrad abgesetzt hatte, wartete er zuhause auf sie.

„Wir wollten später in unserer Wohnung Pfannkuchen essen und Kaffee trinken. Als sie nach zehn Minuten nicht kam, versuchte ich, sie per Handy zu erreichen, sie ging nicht ran.“

Als er die Strecke abfährt, entdeckt er am Unfallort die Handtasche seiner geliebten Partnerin. Die Beamten lassen ihn zum Abschiednehmen zum Kristinas Leichnam. Inzwischen steht am Straßenrad ein weißes Fahrrad als Mahnmal für den Unfall und als Ort der Trauer.

3 Kommentare

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wize.life-Nutzer
Immer wieder die Rücksichtslosigkeit,für diesen Schwachsinn ein Menschenleben,aber ist bei den heutigen Neulingen kein Wunder,wir sind die Herren der Strasse,auf Lebzeiten die Fleppen weg,und in einem Hospiz für Unfallopfer ein Jahr Sozialstunden ableisten,aber wenn Papa genug Einfluss hat,die SPD tut den Rest,wird es wohl auf eine labidare Strafe hinauslaufen
wize.life-Nutzer
Hoffentlich nicht ! Eine sehr harte Strafe !! Er hat einen "Mord " begangen ! Wissentlich überholt, das sagt ja schon mal ALLES !!
wize.life-Nutzer
genau harte Strafe und das war vorsätzlich kalkulierter , billigend er Mord.
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