Sassnitz: Hündin in Decke eingeschnürt und zum Sterben zurückgelassen

Sassnitz (Mecklenburg-Vorpommern). Eine verletzte Hündin ist vergangene Woche unweit von Sassnitz in eine Decke eingeschnürt aufgefunden worden. Der Mischling hatte Verletzungen an Darm und Gebärmutter und wurde vermutlich zum Sterben zurückgelassen.

Sassnitz: Hündin eingeschnürt und zum Sterben zurückgelassen
Sassnitz: Hündin eingeschnürt und zum Sterben zurückgelassenFoto-Quelle: Mobile Tierarztpraxis Marco Nieburg / Facebook

Passanten wurden auf das seltsame "Paket" in einem Waldstück aufmerksam und befreiten das hilflose Tier, bevor es zu spät war. Ein Tierarzt, der die Hündin untersuchte, sagte, sie hätte nicht mehr lange durchgehalten. Vermutlich wäre sie an ihren Verletzungen gestorben.

Inzwischen geht es dem Tier wieder besser. "Im Moment muss die kleine Maus erstmal wieder auf die Beine kommen", schrieb die Mobile Tierarztpraxis Marco Nieburg am Mittwoch auf Facebook. "Wir werden sie noch nicht vermitteln. Wenn es soweit ist, geben wir bescheid!

Gegen den oder die Hundehalter wurde Anzeige erstattet.

Auch in Beelitz (Brandenburg) ist eine Hündin mutmaßlich ausgesetzt worden. Das wenige Monate alte Tier ist blind - ihm fehlen die Augäpfel.

Quelle: "Ostsee-Zeitung"

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