Bergisch Gladbach: Missbrauch offenbar live in Foren übertragen

Der Missbrauchsskandal von Bergisch Gladbach nimmt immer noch schrecklichere Ausmaße an. Einem Medienbericht zufolge wurden die Kinder, kaum drei Jahre alt, vor laufenden Kameras missbraucht. Warum die Mütter nicht eingriffen, ist unklar. Haben sie wirklich nichts bemerkt?

Schreckliche Dinge übertragen
Schreckliche Dinge übertragenFoto-Quelle: Pixabay

Die polizeilichen Nachforschungen zum Kindesmissbrauchskomplex in NRW und zwölf weiteren Bundesländern fördern neue erschreckende Taten zutage: Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe) aus Sicherheitskreisen erfuhr, stieß die zuständige Ermittlungsgruppe Berg inzwischen auf einschlägige Chatforen, in denen vor den Augen von Teilnehmern Kinder live missbraucht wurden.

In einem Chat mit Gleichgesinnten soll zudem einer der 22 mutmaßlichen Täter aus NRW sinngemäß geschrieben haben, er habe nur dann Sex mit seiner Tochter, wenn sie auch selbst Lust dazu habe, und das habe sie oft. Zum Zeitpunkt der Taten war das Mädchen keine drei Jahre alt.

Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" entdeckte die Polizei in einem Kinderzimmer im Haus eines Tatverdächtigen eine Kamera über dem Bett. Warum Ehefrauen oder Partnerinnen kein Misstrauen schöpften, ist eine der Fragen, die die Strafverfolger noch klären wollen.

IM VIDEO | Deutschlands vermisste Kinder - Wir dürfen sie nicht vergessen

2 Kommentare

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wize.life-Nutzer
wie schmutzig und dreckig ist unsere Welt, was müssen hunderte von Kindern leiden, nur weil Pädophile ihren Drank nachgehen....... ich weine für jedes missbrauchte Kind und wünsche allen, dass furchtbar erlebte zu verarbeiten
wize.life-Nutzer
Warum nur???
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