Berlin: Frau (33) von Polizist erschossen

Berlin. Eine 33 Jahre alte Frau ist am frühen Freitagmorgen in einer Wohnung in Friedrichshain von einem Polizisten erschossen worden. Offenbar war die Bewohnerin während eines Einsatzes mit einem Messer auf den Beamten zugerannt. Auf dessen Aufforderung, das Messer fallen zu lassen, soll die Frau nicht reagiert haben.

Berlin: Frau (33) von Polizist erschossen
Berlin: Frau (33) von Polizist erschossenFoto-Quelle: Pixabay

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitagnachmittag bekannt gaben, war es gegen 4 Uhr zu einer Bedrohungslage in der Wohnung an der Grünberger Straße gekommen. Dabei soll die 33-Jährige aus bislang unbekanntem Grund versucht haben, ihren Mitbewohner mit einem Messer zu attackieren.

Als die Beamten in der Wohnung eintrafen, verschanzte sich die Bewohnerin zunächst in einem Raum. Was anschließend passierte, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem "unübersichtlichen Gesehen". Offenbar soll die Frau die Beamten mit dem Messer bedroht und angegriffen haben.

Auf die Aufforderung eines Polizisten, das Messer fallen zu lassen, soll die 33-Jährige nicht reagiert haben. Daraufhin kündigte der Beamte an, seine Dienstwaffe einzusetzen. Da die Frau auch hierauf nicht reagierte, gab der Polizist einen Schuss ab. Sie wurde an Oberkörper verletzt und verblutete.

Hintergründe unklar

Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, soll die 33-Jährige polizeibekannt und wegen Drogendelikten aufgefallen sein. Was zu dem Streit führte, bei dem sie ihren Mitbewohner bedroht haben soll, war zunächst unklar. Die Polizei hat hierzu und zum Gebrauch der Dienstwaffe Ermittlungen aufgenommen.

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