Dresden: Vater spritzt Kindern Bauschaum in den Mund - tot

Dresden. Weil er seine Kinder gewürgt und ihnen Bauschaum in den Mund gespritzt haben soll, woraufhin die Kleinen erstickten, muss sich ein 55-Jähriger ab Dienstag vor Gericht verantworten. Auch seine Frau soll der angeklagte Franzose bei dem Vorfall im Mai 2019 schwer verletzt haben.

Dresden: Vater spritzt Kindern Bauschaum in den Mund - tot
Dresden: Vater spritzt Kindern Bauschaum in den Mund - totFoto-Quelle: Pixabay

Laut Anklage war es am Sonntag, dem 19. Mai 2019, zu einem Streit in der Wohnung des 55-jährigen Bauunternehmers in Dresden gekommen. Dabei soll er seine Ehefrau krankenhausreif geschlagen haben. Erst als die Schwerverletzte auf die Straße flüchtete, konnte sie Passanten ansprechen und um Hilfe bitten.

Für die Kinder kam jede Hilfe allerdings zu spät: Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Mann sie bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und ihnen danach Bauschaum in den Mund gespritzt haben. Eine Obduktion ergab, dass der Junge im Alter von fünf Jahren und seine Schwester (2) erstickten.

Familiendrama in Dresden: Finanzielle Probleme als Auslöser?

Was der Grund des Streites an diesem Tag war, ist nicht bekannt. Laut "Bild"-Zeitung soll sich die Baufirma des 55-Jährigen in großen finanziellen Schwierigkeiten befunden haben. Im Januar war wegen Drogenhandel gegen ihm ermittelt worden, seine Frau (27) wohnte nicht mehr bei ihm.

Der 55-Jährige mit französischen Wurzeln lebte seit 1992 in Dresden.

Auch in den USA hat ein Mann seine Tochter getötet. Weil das Mädchen seiner Meinung nach nicht "überlebensfähig" war, ließ er es qualvoll verhungern.

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