Autobahnpolizei stoppt Geisterfahrer nach 16 Kilometer Irrfahrt

Die Autobahnpolizei hat in Hessen einen Geisterfahrer auf A 7 nach 16 Kilometern Irrfahrt gestoppt. Der 70-Jährige war an der Anschlussstelle Melsungen falsch aufgefahren und anschließend entgegen des Verkehrs Richtung Kassel gefahren, wie die Polizei am Montag über den Vorfall vom Samstagvormittag mitteilte.

Dramatische Irrfahrt auf der A7 in Hessen
Dramatische Irrfahrt auf der A7 in Hessen

Die von anderen Verkehrsteilnehmern alarmierte Streife konnte den 70-Jährigen aus dem Schwalm-Eder-Kreis in Höhe des Autobahnkilometers 314, also nach rund 16 Kilometern Irrfahrt, kurz vor dem Dreieck Kassel-Süd stoppen. "Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens zu dieser Zeit kam es glücklicherweise nicht zu Zusammenstößen mit anderen Fahrzeugen", so die Polizei weiter.

Grund für die Geisterfahrt des 70-Jährigen, der laut Polizei nicht unter Alkoholeinfluss stand, könnten nach erster Einschätzung gesundheitliche Probleme gewesen sein. Den Führerschein des Mannes stellten die Beamten sicher. Zudem leiteten sie ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

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