Hirtenhund soll pflegebedürftigen Rentner (88) totgebissen haben

Im brandenburgischen Hoppegarten ist ein 88-Jähriger von seinem Hund mutmaßlich totgebissen worden. Während seine Ehefrau (61) mit zwei Hunden spazieren ging, war der pflegebedürftige Mann mit fünf Tieren allein zu Hause. Die Hintergründe sind unklar.

Hirtenhund soll pflegebedürftigen Rentner (88) totgebissen haben
Hirtenhund soll pflegebedürftigen Rentner (88) totgebissen habenFoto-Quelle: Imago / Sven Simon

Wie die "MOZ" berichtet, könnten die Bisse eines rumänischen Hirtenhunds zum Tod des Mannes geführt haben. Als die 61-Jährige nach Hause kam, soll das Tier noch "aktiv gewesen sein", wie die Zeitung schreibt. Augenzeugen berichten von einer blutverschmierten Schnauze des Tieres.

Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind nicht bekannt, die Polizei untersucht aber inzwischen die Todesursache. "Es ist noch unklar, ob der Biss des Hundes todesursächlich ist oder ob ein anderes Ereignis zum Tod des Mannes geführt hat", sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage.

Wie Nachbarn des Paares gegenüber der "MOZ" berichteten, soll es gegen die beiden ordnungsbehördliche Auflagen wegen der Hundehaltung gegeben haben. So lebten zeitweise bis zu neun Hunde gleichzeitig in dem Haushalt. Manche von ihnen waren angeblich sehr aggressiv.

Wie viele Hunde die Familie hätte halten dürfen, ist unklar.

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