Frau (22) wochenlang brutal vergewaltigt - Ärzte dachten, sie wäre tot

Weil er eine junge Frau entführt und wochenlang mehrfach vergewaltigt hat, muss sich ein 34-Jähriger aus dem australischen Brisbane vor Gericht verantworten. Das Opfer wurde dermaßen misshandelt, dass Ärzte dachten, es wäre nicht mehr am Leben. Das Urteil soll am 1. Mai fallen.

Frau (22) wochenlang brutal vergewaltigt - Ärzte dachten, sie wäre tot
Frau (22) wochenlang brutal vergewaltigt - Ärzte dachten, sie wäre totFoto-Quelle: Pixabay

Wie die britische Zeitung "The Guardian" berichtet, fanden die Taten im Sommer 2017 statt. Nicholas John Crilley soll sein damals 22-jähriges Opfer nach der Entführung und unter Einfluss von Drogen drei Wochen lang fast täglich geschlagen, verbrannt und dann vergewaltigt haben.

"[Crilley] hat die [Frau] schwerer physischer, psychischer und sadistischer Gewalt ausgesetzt", sagte Staatsanwältin Sandra Cupina. Zu den Foltermethoden zählten das Verbrennen unter anderem ihrer Genitalien mit kochendem Wasser und Feuer sowie das Schlucken von Erbrochenem und Fäkalien.

"[Er] schlug [sie] und wurde dadurch ziemlich sexuell erregt", so Cupina weiter. Die 22-Jährige habe mehrere Knochenbrüche, tiefe Risswunden im Gesicht und Verbrennungen an 46 Prozent ihres Körpers erlitten. "Die Haut auf ihrem Gesicht war so stark infiziert, dass es von Maden befallen war".

Vergewaltiger wählte Notruf und floh

Nach drei Wochen wählte Crilley schließlich den Notruf, bevor er untertauchte. Doch bereits acht Tage später konnte der heute 34-Jährige nach einer dramatischen Verfolgungsjagd mit der Polizei unter anderem mit mehreren gestohlenen Autos in Gewahrsam genommen werden.

Die 22-Jährige fanden die Sanitäter laut Cupina "am Rande des Todes" in einem Zustand von Halbbewusstsein. Sie war stark unterernährt und musste in ein künstliches Koma versetzt werden. Acht Wochen verbrachte sie im Krankenhaus, bevor sie sich erholte und wieder gehen konnte.

Urteil für den 1. Mai erwartet

"Ich bin sowohl geistig als auch körperlich entstellt worden. Das würde ich meinen schlimmsten Feinden nicht wünschen", sagte die junge Frau vor Gericht. Für die Menschen auf der Straße sei sie nun wegen ihrer "sehr sichtbaren und überwiegend irreversiblen" Verletzungen ein "Monster".

Nach seiner Festnahme gestand Crilley die Taten. Für ihn hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Strafe gefordert. Das Urteil soll am 1. Mai gefällt werden.

Quelle:
The Guardian

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