400 Unfälle, Tote, Autobahn-Vollsperrung! Wintereinbruch löst Chaos im Berufsverkehr aus
400 Unfälle, Tote, Autobahn-Vollsperrung! Wintereinbruch löst Chaos im Beruf ...
400 Unfälle, Tote, Autobahn-Vollsperrung! Wintereinbruch löst Chaos im Berufsverkehr ausFoto-Quelle: (c) Copyright NEWS5 Syndication UG

Der Wintereinbruch hat zu chaotischen Verhältnissen auf den Straßen in weiten Teilen Deutschlands geführt. In Mittelfranken und Ostbayern kamen die Räumdienste nicht mehr hinterher. Die Polizei spricht von über 400 Unfällen am Abend und in der Nacht auf Montag.

A4 voll gesperrt


Wegen eines umgekippten Lastwagens ist die A4 von Herleshausen Richtung Wommen am Montagmorgen voll gesperrt worden. Der Verkehr staut sich bis nach Thüringen. Die Sperrung dauert noch Stunden.


Beifahrer stirbt an Unfallstelle


Zu einem schweren Unfall kam es am frühen Sonntagabend (03.12.2017) im Nürnberger Stadtsüden. Ein Autofahrer war auf der B8 stadteinwärts unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Renault Twingo-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte über den breiten Grünstreifen, der die Fahrbahnen trennt und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden Seat. Bei dem Zusammenstoß wurde der Beifahrer im Kleinwagen so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Weitere Personen mussten verletzt in Krankenhäuser gebracht werden. Zur Unfallzeit herrschte dichter Schneefall. Ob dies zu dem Unfall führte, ist zur Stunde noch nicht bekannt. Die B8 ist komplett gesperrt.


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Fahranfängerin prallt in Gegenverkehr

Ein Todesopfer und einen Leichtverletzten forderte am späten Sonntagnachmittag ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B289 bei Kulmbach, wie infranken berichtet. Eine Fahranfängerin sei mit ihrem Auto auf der schneeglatten Straße in den Gegenverkehr geprallt. Sie kam ums Leben

Frontal-Crash bei Glätte


Am Sonntag den 03.12.2017 um 18:40 Uhr ereignete sich auf der L 540 in Höhe der Einmündung Büchelberg bei Wörth am Rhein ein schwerer Verkehrsunfall. Bei Schneefall und glatter Fahrbahn kollidierten zwei PKW auf gerader Strecke frontal miteinander. Beide Fahrzeuge waren mit jeweils 3 Personen besetzt. Alle Fahrzeuginsassen wurden verletzt, 4 davon schwer und 2 leicht.

In Pfeifferhütte (Lkr. Nürnberger-Land) an der B8 und der weiteren Umgebung kam der Räumdienst nicht mehr hinterher und so war eine normale Fahrt auf den Straßen nicht mehr möglich, sondern es glich eher einer langsamen Rutschpartie. Ähnlich die Situation auch auf der B2 zwischen Roth (Lkr. Roth) und Schwabach (Lkr. Schwabach). Auch hier kämpfen sich die Autofahrer über die schneebedeckte Fahrbahn.

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Im Landkreis Ansbach bei Wippenau kam ein 23-jähriger Autofahrer auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen, als er von Flachslanden her kommend nach links in die Hochstraße einbiegen wollte. Das eingeleitete Bremsmanöver misslang ihm aufgrund der schlechten Fahrbahnverhältnisse nach ersten Angaben vom Unfallort und so überfuhr er den Kreuzungsbereich, krachte gegen ein Straßenschild und blieb auf der Seite im Graben liegen. Jedoch hatte der junge Mann sprichwörtliches Glück im Unglück, denn er blieb unverletzt.

Ein Autofahrer, der auf der kleinen Verbindungsstraße zwischen Oberhaid und Lauter (Lkr. Bamberg) unterwegs war, verlor in einer Kurve aufgrund der dichten Schneedecke auf der Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug.

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Darauf rutschte der Mann mit seinem Auto eine Böschung rechts neben der Fahrbahn hinab. Sein Auto kam schließlich auf der Seite zum Liegen. Trotzdem hatte der Mann wohl einen Schutzengel dabei, er wurde nur mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Im Westen kommt es auch ohne frischen Schnee zu langen Staus!


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