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Wer schwitzt, nimmt ab - Die größten Irrtümer rund ums Schwitzen

Schwitzen hilft beim Entgiften und lässt die Pfunde schmelzen. So heißt es zumindest. Doch was ist dran? Prof. Dr. Hans-Peter Hutter, stellvertretender Leiter der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin des Zentrums für Public Health an der MedUni Wien, räumt mit den größten Mythen rund ums Schwitzen auf.

Ob wir schwitzen, hängt einzig und allein von unserer Körpertemperatur ab
Ob wir schwitzen, hängt einzig und allein von unserer Körpertemperatur ab

1. Entgiftung

Wer schwitzt, verliert Wasser und Salze, außerdem Zucker, Harnstoff, Amino- und Fettsäuren. Allerdings ins so geringen Mengen, dass von Entgiftung keine Rede sein kann.

2. Abnehmen

Gewichtsverlust kommt einzig und allein zustande, wenn man die Ernährung umstellt und sich sportlich betätigt. Schwitzen allein verbrennt kein Fett.

3. Unsportliche Menschen schwitzen schneller

Nicht das Trainingsniveau, sondern die Körpertemperatur ist entscheidend. Zwar dauert es bei trainierten Menschen länger, bis sie eine gewisse Temperatur erreichen. Doch dann schwitzen sie sogar mehr als Untrainierte.

4. Wer Deo benutzt, schwitzt an anderen Körperstellen mehr

Antitranspirante verstopfen die Schweißdrüsen. Das bedeutet aber nicht, dass die Schweißproduktion an anderen Stellen verstärkt wird.

5. Angstschweiß riecht anders

Nein. Schweiß ist Schweiß. Wobei die Körperabsonderung eigentlich geruchsneutral ist. Erst durch die "körpereigene Flora" entsteht der unangenehme Geruch.

6. Unter den Achseln schwitzt man am stärksten

Das kommt uns nur so vor, weil die Achselhöhlen nicht so gut belüftet sind.

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