Fridays-For-Future - Diese 6 Eigenschaften sind typisch für eine Demonstrantin

In einer aktuellen Studie untersuchten Wissenschaftler die Lebenswelt der Schülerinnen, die sich bei Fridays-For-Future-Demonstrationen engagieren. Besonders diese sechs Eigenschaften sind demnach typisch für die Umwelt-Aktivistinnen.

Fridays-For-Future - Diese 6 Eigenschaften sind typisch für eine Demonstrant ...
Fridays-For-Future - Diese 6 Eigenschaften sind typisch für eine DemonstrantinFoto-Quelle: Pixabay

1. Die Jugendlichen haben eine gehobene Bildung

Die FFF-Proteste werden von jungen, gut gebildeten Menschen und stark von jungen Frauen getragen.

Die große Mehrheit hat eine gehobene Bildung
Die große Mehrheit hat eine gehobene BildungFoto-Quelle: Moritz Sommer, Dieter Rucht, Sebastian Haunss und Sabrina Zajak

2. Sie wurden eher durch persönliche Gespräche mobilisiert - weniger von Sozialen Medien.

Bei der Mobilisierung zum Protest waren direkte persönliche Kontakte mit Freundinnen und Bekannten noch wichtiger als digitale soziale Medien.

Gespräche, nicht Soziale Medien mobilisieren
Gespräche, nicht Soziale Medien mobilisierenFoto-Quelle: Moritz Sommer, Dieter Rucht, Sebastian Haunss und Sabrina Zajak

3. Die Mehrheit wurde aber auch durch Greta Thunbergs Vorbild inspiriert.

Über die Hälfte der Schülerinnen geben an, dass Greta Thunberg ihr
Interesse am Klimawandel verstärkt hat.

4. Viele Schülerinnen demonstrieren zum ersten Mal in ihrem Leben.

Viele der demonstrierenden Jugendlichen, von denen sich die Mehrheit im linken Spektrum
verortet, protestierten am 15. März, dem Tag der Umfrage, zum ersten Mal.

5. Die Aktivistinnen glauben, dass der Klimawandel gestoppt werden kann.

Die Demonstrierenden sind keineswegs hoffnungslos, sondern vielmehr handlungsbereit, politisiert und zuversichtlich, dass ihr Protest Veränderungen hervorrufen kann.

6. Sie halten einen Wandel im Konsum-Verhalten für entscheidend.

Die Demonstrierenden wollen die Politik unter Druck setzen, klimapolitische Versprechen einzulösen. Vor allem die jungen Demonstrierenden sind aber auch davon überzeugt, dass eine
Veränderung der Lebensweise und des Konsums einen wichtigen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leistet.

Die Grafik zeigt wie jung die Aktivistinnen sind
Die Grafik zeigt wie jung die Aktivistinnen sindFoto-Quelle: Moritz Sommer, Dieter Rucht, Sebastian Haunss und Sabrina Zajak

Im europäischen Vergleich ist die Kampagne sowohl hinsichtlich der Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch in der Einschätzung von Lösungswegen heterogener als der gemeinsame Rahmen vermuten lässt.

HIER geht´s zur besprochenen Studie!

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