► Video
Geminiden-Wochenende steht bevor - 120 Sternschnuppen pro Stunde

Die Geminiden bringen am kommenden Wochenende bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde. Schuld daran ist ein zerbrochener Klein-Planet, der ein Trümmerfeld auf der Laufbahn der Erde hinterlassen hat. Hier erfahren Sie, wo Sie nach die Meteore am Nacht-Himmel entdecken können.

120 Sternschnuppen pro Stunde - Wünsch-Dir-Was-Wochenende kommt
120 Sternschnuppen pro Stunde - Wünsch-Dir-Was-Wochenende kommt

Wie das Max-Planck-Institut für Astronomie meldet, sind die Geminiden das winterliche Gegenstück zu den bekannteren Perseiden im Sommer. Sie kommen damit zwar wenn es draußen besonders kalt ist, doch sie haben auch einige Vorteile für Sternenfreunde:

1. Die Geminiden kommen dieses Jahr am Wochenende

2019 sind die Geminiden am besten in den Nächten um den Dritten Advent zu sehen. In den Nächten auf Samstag und auf Sonntag werden 120 Sternschnuppen pro Stunde erwartet. Einziger Dämpfer: Zur besten Beobachtungszeit steht auch der Mond am Himmel, so dass man nur alle drei Minuten eine Sternschnuppe erkennen kann.

Im Video: Rekordverdächtiger Sternschnuppenschauer (von 2016)

2. Man muss nicht bis Mitternacht warten

Wer gerne lange wach bleibt, kann in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember nach Mitternacht die besten Beobachtungen machen. Wer da schon im Bett liegt, kann am späten Abend des 14. Dezember Sternschnuppen sehen, sobald es dunkel wird.

Verortung der Geminiden am Nacht-Himmel
Verortung der Geminiden am Nacht-HimmelFoto-Quelle: AstroFloyd unter https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

2. Sie sind leicht zu finden

Um die Geminiden zu finden, muss man am östlichen Nachthimmel nach dem Sternbild Zwillinge suchen, nach dem die Meteore benannt sind. An diesem Wochenende kann man sich dabei an den zwei besonders helle Sterne der Zwillinge Kastor und Pollux orientieren, die in der Nähe des Mondes stehen werden. Bei besonders klaren Himmel, kann man möglicherweise sogar die nach rechts weisenden Ketten der anderen Sterne des Sternbildes erkennen.

Wie entstehen die Sternschnuppen?

Am kommenden Wochenende durchquert die Erde eine kosmischen Staubwolke, die vermutlich vom Kleinplaneten (3200) Phaethon hinterlassen wurde. Dieser Asteroid zerbrach einst bei seinem Lauf um die Sonne und hinterließ ein Trümmerfeld auf seiner Bahn. Wenn die Erde jetzt mit 108.000 km/h diesen Bereich durchwandert, verglühen diese Teile beim Eindringen in die Erdatmosphäre.

Meteore beim  Eintritt in die Erdatmosphäre
Meteore beim Eintritt in die ErdatmosphäreFoto-Quelle: NASA

Am Himmel wirken die Sternschnuppen zwar so, als würden sie dem Sternbild Zwillinge entspringen, das ist aber nur ein perspektivischer Effekt, vergleichbar mit einer Autofahrt durch einen Schneeschauer.

4 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
Habe gerade das Wetter am W.E. gesehen, - Regen, Regen, Regen, - da gibt es keine Schnuppen zu gucken
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
Eine kosmische Staubwolke??? Hoffentlich löst das nicht bei einigen eine CO 2 Allergie aus.
wize.life-Nutzer
bis 2030 soll der "Gröbste Dreck" von der "EU" Welt verschwunden sein und jetzt kommt der Dreck auch noch von außen dazu,oh oh, dass wird wohl nix bis 2030.
Da muss die "GroKO" schon wieder Überstunden machen, es reicht ja schon zu das da einige "Genossen" sich nicht mehr an die Zusagen halten wollen und scheinbar die "Bruderschaft" kündigen wollen.
Ist schon schwer genug für die Kanzlerin, noch 2 Jahre überstehen,nächstes Jahr EU Ratspräsidentschaft,eventuell Neuwahlen, nee nee das hat Sie nicht verdient wirklich nicht.
Und dann kommen noch solche "Gestalten wie der "Künert,der Olaf,Merz, ach von der CSU und AfD und den Grünen ganz zu schweigen, den Lindner hab ich auch noch vergessen, oh je. Diese Dame kann einem schon leid tun und das alles wegen so ein paar "Drecksklumpen" aus dem "BundesAlltag", ähm sorry meinte natürlich aus dem "All" was auf die Kuppel vom Reichstag fällt ! , ,
wize.life-Nutzer
Alles Quatsch. Suche dir mal Grafiken über den CO² Anteil in der Atmosphäre. Gemessen durch Kernbohrungen in der Antarktis. Den Vorfahren des Menschen gab es nach neuesten Erkenntnissen schon vor 300.000 Jahren. Vor 400.000 Jahren war er in etwa genau so hoch wie er jetzt auch ist Wer war das? Außerirdische? Vor 200.000 Jahren war ein Anstieg der nur die Hälfte der heutigen Werte hatte und auch kürzer war. Wer war das? Die paar Homo Erectus und die Feuer in ihren Höhlen? Die sollen mal nicht solch einen Mist erzählen nur um den Menschen ihr Geld wegzunehmen. Der CO² anstieg geht wieder. Genau so wie er gekommen ist. Pi x Daumen kann man sagen das es alle 200.000 Jahre einen gewaltigen Sprung nach oben gegeben hat. alle 2000 Jahre kommt es zu Erhöhungen des Normalwertes. Die letzte in diesem Zyklus war im Jahre 0.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.