Die Dramen in Seniorbook
Knigge Dramen
Knigge DramenFoto-Quelle: Eigene Kration

Es hat schon etwas Dramatisches an sich wenn man immer wieder liest, dass sich Nutzer, die nur vernünftige Gespräche führen und sich unterhalten wollen abmelden, weil ihnen persönliche Angriffe une permanente Beleidigungen von gewissen Grüppchen, die sich vorzugsweise am rechten Rand und darüber hinaus befinden, zu sehr zu schaffen machen. Unnötig zu erwähnen, dass selbst bei einer "Verabschiedungsnotiz" die Angriffe unvermindert fortgesetzt werden.

Ich stelle fest, dass nicht etwa persönliche Abneigungen dahinter stehen, sondern ganz klare politische Hetze, die nur dazu dienen soll, "Andersgläubige" - d.h. Diejenigen, die sich nicht in eine bestimmte Richtung ziehen lassen - mundtot zu machen. Das hat weder etwas mit sachlichen Diskussionen zu tun, noch mit einer "erfolgreichen" Erziehung der Betreffenden. Ich frage mich, ob Diejenigen ihre Umgangsformen selbst getrickt haben, oder ob die von den Eltern übernommen wurden.

Seniorbook war weder als politische Plattform gedacht, noch sind solche angesprochenen Umgangsformen erwünscht. Die Tatsache, dass auch politische Diskussionen möglich und erwünscht sind, bedeutet aber nicht, dass sie im Stil der 1929 - 1933 er Jahre stattfinden sollen und die Tendenz dazu ist Besorgnis erregend.

Ein soziales Netzwerk lebt von sachlichen Diskussionen, verschiedenen Meinungen und Respekt anders Denkenden gegenüber. Viel zu oft ist aber gerade dieser Respekt von Einigen nicht einmal ansatzweise vorhanden. Man muss keineswegs mit den Ansichten Anderer einverstanden sein, aber die eigene überwiegend falsche Meinung Anderen aufzuzwängen führt nicht dazu, dass sie auch übernommen wird. Jemand, der es auf diese Art versucht, hat immer Unrecht. Aber das Einsehen ist gleich NULL.

Völlig wirr erscheinen Forderungen an das Team, den Wahrheitsgehalt verschiedener Aussagen zu prüfen, bevor ein Beitrag oder ein Kommentar gelöscht wird. Warum Meldungen teilweise nur Links zu anderen Notizen und weitere Links zur Google-Suche enthalten ohne einen konkreten Verstoß gegen Nutzerbedingungen zu erläutern, ist mir ein Rätsel. Ein Heer von Mitarbeitern wäre nötig, die stundenlang damit beschäftigt wären, eine einzelne Verstoßmeldung zu bearbeiten. Dabei ist völlig egal, ob solche Meldungen aus dem rechten oder linken politischen Lager kommen. Nebenbei bemerkt: Wiederholte "Falschmeldungen" erhöhen nicht gerade die Glaubwürdigkeit einzelner Nutzer.

Wenn Einem eine Aussage nicht passt, muss man nicht darauf reagieren und schon gar nicht beleidigend kommentieren. Wen wundert es, wenn man dann auf den Ignorierlisten landet? Meist ist gar nicht deren Meinung unerwünscht - sehr wohl aber der Umgangston, den Keiner hinnehmen muss. Die Zeiten, in denen man mit Knüppeln aufeinander eingedroschen hat, sollten schon seit ein paar Jährchen überwunden sein. Und so darf man sich nicht wundern, wenn man solche Nutzer als "Ewig Gestrige" zurecht bezeichnet. Nicht etwa wegen politischer Einstellungen, die Manche durchaus extrem vertreten, sondern schlicht wegen ihrer Umgangsformen.

Seniorbook bietet viele Dinge kostenlos an. Betreutes Schreiben gehört allerdings nicht dazu und wenn so absurde Forderungen im Raum stehen die darauf abzielen, Beiträge und Kommentare und deren Zusammenhänge erst zu prüfen, bevor sie sichtbar werden, ist jedes Maß von Vernunft überschritten...

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.