Mut zu Zwischentönen !?! - Corona und die Rolle der Medien

MUT ZU ZWISCHENTÖNEN!?
Überzogene Corona-Berichterstattung statt kritischer Aufklärung?
Corona und die Rolle der Medien

am Dienstag, den 26. Januar 2021 um 19 Uhr

Online-Diskussion mit
Prof. Dr. Frank Überall, freier Journalist, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands
Ulrike Winkelmann, taz
Christian Teevs, Der Spiegel
Matthias Iken, Hamburger Abendblatt

Moderation:
Nora Steen, Leiterin des Christian Jensen Kollegs, Breklum

Faktenchecker:
Jens Berger, NachDenkSeiten

Zugangsdaten: https://vk.attac.de/b/reg-fgf-ssr-o3v
Zugangshilfe ab 18:30 Uhr, Tel. 0172 432 40 50

Seit März 2020 beschäftigt die Corona-Krise unsere Gesellschaft als DAS Groß-Thema.
In einer Demokratie ist gerade in einer solchen Ausnahmesituation die Rolle der „4. Gewalt“, der Medien, von besonderer Bedeutung.
Wie die Medien diese Rolle ausgefüllt haben, soll in unserer Veranstaltung kritisch diskutiert werden.
Dabei geht es u.a. um die folgenden Fragen:
Wird die tägliche mediale Berichterstattung der Corona-Krise gerecht?
Ist z.B. die tägliche Präsentation der Corona-Zahlen sowie die Verbreitung der Regie-rungs- bzw. RKI-Mitteilungen der Bedrohungslage angemessen oder schüren sie Angst?
Ist es in einer solchen Krisensituation richtig, dass die Medien „offizielle“ Positionen transportieren oder bedarf es gerade einer kritischen Distanz der Medien zu der „offiziellen“ Politik?
Wurde es versäumt, Informationen zu hinterfragen und zu überprüfen?
Wie gut ist es den Medien gelungen, eine vielfältige, sachliche und faktenbezogene, aber auch kontroverse Debatte der verschiedenen, auch wissenschaftlichen Positionen zu organisieren?
Sind in den letzten Monaten KritikerInnen der politischen Entscheidungen ausreichend prominent zu Wort gekommen oder haben die Medien den kritischen Diskurs vermissen lassen?
Ist die Berichterstattung der Vielfalt der kritischen Stimmen gerecht geworden oder haben Etikettierungen wie z.B. „Corona-Leugner/in-nen“ oder „Verschwörungstheoretiker/innen“ diffamierende Wirkung?
Sind andere zentrale politische Themen, wie z.B. die Klimakrise in der Berichterstattung während der Corona-Krise in unangemessener Weise in den Hintergrund getreten? Inwiefern tragen die Medien zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Umgang mit der Krise bei, auch um für evtl. folgenden Krisen ähnlicher Art besser vorbereitet zu sein?

Veranstalter:
Attac Hamburg

Mitveranstalter:
Gemeinwohl-Ökonomie, Hamburg
Goliathwatch e.V.
UmweltHaus am Schüberg
Christian Jensen Kolleg, Breklum
Katholische Akademie Hamburg
NachDenkSeiten / IQM e.V.
XING Regionalgruppe Hamburg

Die Veranstalter betonen ausdrücklich, dass sie eine kritische Debatte über die genannten Fragen für dringend notwendig halten.
Dies muss jedoch in einer rein sachbezogenen Form durch die demokratischen Kräfte erfolgen.
Von rechten und rechtsoffenen Positionen und Institutionen grenzen sich die Veranstalter ausdrücklich ab.
Änderungen sind vorbehalten

Unkostenbeitrag
frei
Motto, Dresscode oder Sonstiges
Mut zu Zwischentönen !?!
Datum/Uhrzeit
26. Januar 2021, 19:00 Uhr

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