Heinrichstift Luckenwalde
Heinrichstift Luckenwalde
Heinrichstift Luckenwalde feiert "Geburtstag"

Heinrichstift Luckenwalde feiert "Geburtstag"


120 Jahre ist es her, seit es gebaut wurde. Die Stifter, Gebrüder Heinrich, waren da schon tot, erlebten den Bau und die Fertigstellung nicht mehr.

Ein schwäbischer Unternehmer "verliebte" sich vor Jahren in das leerstehende, vor sich hin modernde Gebäude, und fing an, es zu sanieren.

Wegen der Vorschriften zum Denkmalschutz, und anderer Umstände, dauerte alleine das Planungs- und Genehmigungsverfahren drei Jahre.

Gestern war ich bei einer kleinen Geburtstagsfeier dort eingeladen, anwesend auch Bürgermeisterin, Landrätin und Historiker, sowie Mietervertreter.

Das Haus wurde als Mehrgenerationen-Projekt konzipiert.

Heute sind dort moderne Wohnungen in allen Größen, mit Fußbodenheizung und allem Komfort. Der Bauherr ist dafür bekannt, dass er sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzt, womit der einstige Stiftungsgedanke voll erfüllt wurde. Das Haus hat Sauna und Fitnessraum, wer will, kann die Waschküche nutzen, dort seine Waschmaschine aufstellen. Wer gärtnern möchte, kann sich einen Mietergarten anlegen. Das Projekt wird mittlerweile von einem rührigen Mieterverein mit Leben erfüllt!

Geplant ist auch eine eigene Energieversorgung mittels Solaranlage!

Es gibt Gemeinschaftsräume und einen großen Gemeinschaftssaal - hier verzichtete der Bauherr sogar auf mögliche höhere Mieteinnahmen, indem er viel Fläche zur gemeinsamen Nutzung plante.

Warum erzähle ich das? Weil in manchen Teilen Deutschlands die Mieten fast schon existenzbedrohende Ausmaße annehmen, vom Normalbürger nicht mehr zu stemmen.

Die ARD berichtete eben darüber, in welchem Ausmaß der Wohnungsneubau in den Händen von sog. Heuschrecken ist, die in Steueroasen firmieren, nur den kurzfristigen Profit im Auge.

Das erinnert mich aber auch an den sog. Schwabenhass seinerzeit in Berlin: Der Begriff „Schwabenhass“ wird von einigen Medien als Schlagwort verwendet, um eine Aversion gegenüber den in Berlin lebenden Schwaben zu beschreiben. Der sogenannte Schwabenstreit (auch Spätzlestreit) führte zu einer politischen Auseinandersetzung sowie zu weiterer medialer Aufmerksamkeit.

Verwirrte und Cremige malten damals "Schwaben raus" an die Wände, wo man heute ein "sicherer Hafen" für Migranten sein will. Die Schwaben bauen heute halt woanders und den Cremigen bleiben die Heuschrecken!

2 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.