Zum Tod von Samuel Paty, Geschichtslehrer in Conflans-Sainte-Honorine / Fra
M. Menard, Maire Béziers, 19 Oct 2020
M. Menard, Maire Béziers, 19 Oct 2020

Der Lehrer Samuel Paty unterrichtete Geschichte in einer Realschule in Conflans-Sainte-Honorine. Ich habe eine besondere Verbindung zu diesem Ort, ist er doch seit Ewigkeiten die Partnerstadt meiner Heimatstadt in Hessen. Dort lebten meine erste französische Gastfamilie und meine ersten französischen Freunde. In der Nähe habe ich 23 Jahre lang gewohnt.
Samuel Paty wurde heimtückisch ermordet. In der französischen Nationalversammlung, sowie in vielen Städten Frankreichs wurden zu diesem Anlass Gedenkfeiern veranstaltet.
Während der Feier in Béziers hat der Bürgermeister eine flammende Rede gehalten.
Meine Damen und Herren
Meine lieben Landsleute,

Bevor wir anfangen, möchte ich Ihnen vorschlagen, eine Schweigeminute einzulegen, zum Gedenken an Samuel Paty und zur Unterstützung seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.

Sein Kopf wurde abgeschnitten. Einem Geschichtslehrer wurde der Kopf abgeschnitten, in Frankreich, im Jahre 2020, weil er seine Arbeit gemacht hat. Weil er seinen Schülern erklärt hat, was Ausdrucksfreiheit ist. Enthauptet durch einen tschetschenischen Islamisten, der hier vom Statut eines Flüchtlings profitierte, d.h. vom Schutz des französischen Staates!

Verblüfft und entsetzt – das waren wir alle, Sie genauso wie ich, von diesem schrecklichen Wort "Enthauptung", das plötzlich letzten Freitag in allen Schlagzeilen erschien. Und das, in nur kleiner Entfernung von Paris, der Horror zum Ende des Unterrichts. Am letzten Freitag haben wir eine neue Etappe erreicht, ein Tauchgang ins dunkle Mittelalter. Letzten Freitag ist ein Lehrer ein Märtyrer Frankreichs geworden.

Ich hätte Lust, Ihnen zu sagen, das nichts mehr wie früher sein wird, dass nicht mehr so wie vorher sein darf. Dass wir aufwachen müssen! Dass es für unser Land lebenswichtig geworden ist, dass wir aufwachen.
Aber, genau wie Sie auch, habe ich ein Gedächtnis. Wie Sie auch, erinnere ich mich an einen Pfarrer, dem man in seiner Kirche den Hals aufgeschlitzt hat und auch damals schon, haben wir die gleichen Worte benutzt und waren genauso erschüttert. Und dann kam – nichts. Wir gehen weiter voran, wie Schlafwandler, auf einen Abgrund zu. Heute, in Frankreich, leben auf unserem Boden Barbaren, Monster, die Schlimmsten der Ayatollahs. Dutzende sind schon zur Tat übergegangen. Andere werden dieses makabre Unternehmen weiterführen, im Namen von Allah.
Seit mehr als 40 Jahren sind wir durch Blindheit, durch Lügen, durch Feigheit betäubt.
Unter unseren Augen werden Kinder in ihrem Schulhof aus nächster Nähe erschossen, weil sie Juden sind.
Das ganze Jahr lang wurden Polizisten attackiert, zwei davon vor den Augen ihrer Söhne gefoltert.
Journalisten wurden exekutiert, nur weil sie Mahomet gezeichnet haben.
Jungen Mädchen wurden in einem Bahnhof die Kehle durchgeschnitten.
Ganze Familien wurden massakriert, als sie dem Feuerwerk am Nationalfeiertag beiwohnten.
Dutzende von Jugendlichen wurden ausgelöscht, nur weil sie ein Rockkonzert besucht haben.
Ein Gendarm hat sich geopfert, um seine Familie z retten.
Unsre besten Soldaten sind in den afghanischen Bergen und im Sahelgebiet gefallen.
Hunderte von Leben vernichtet, hunderte von Familien zerstört.
Jahre des Horrors, der Dramen, der Tränen.

Gegen diese Hölle, was macht unser Land ? Ein Karneval aus Kerzen, Plüschfiguren, Blumen, Zeichnungen, schöne und feierliche Erklärungen von "Laïzität und Werten der Republik, heruntergeleiert bis zum schwindlig werden.
Und gegenüber dieser ausgeflippten Pantomime sind es Tausende, die unserem Land jetzt schon den Krieg erklärt haben, unserer Nation und unserer Zivilisation.
Ein Staat im Staat! Sie sind Hunderttausende, die sagen, sie wollen unsere Art zu leben nicht annehmen. Hört auf, erstaunt zu sein. Es reicht, ihnen zu zuhören, die Umfragen diesbezüglich zu lesen, nicht mehr die Augen zu verschließen vor ihrer immer größer werdenden Bedrohung. 74% der muslimischen Franzosen unter 25 Jahren – drei viertel! – versichern, dass ihnen der Islam wichtiger ist als die Republik.
Schritt für Schritt, Tag für Tag, erzwingt der islamische Totalitarismus sein Gesetz, seine Regeln und seine Verbote, eifersüchtig beschützt durch die, die uns das "Zusammenleben" aufzwingen.
"Zusammenleben" – der Kopf vom Körper getrennt ?
"Zusammenleben", wenn schon 40% der Lehrer zugeben, sich bei bestimmten Themen den Schülern gegenüber selbst zu zensieren. Welche Themen, ist nicht schwer, sich vorzustellen

Dies alles verweigere ich. Ich sage NEIN. Ich will mich dem nicht unterwerfen.

Am heutigen Tag und hier klage ich an – ja ich klage die an, die, im Namen der Toleranz, immer wieder nachgeben und nachsehen: der islamische Schleier, die gemeinsam nicht erlaubten Unternehmungen, die Ersatz-Mahlzeiten, die radikalen Moscheen.
Ich klage die an, die unter der Ausrede "die Franzosen zu zerstreiten" – bequemes Alibi für alle Unterlassungen – sich weigern, Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind.

Ich klage diese Eliten an, die sich mit dem Separatismus dieser kommunitären Geschäfte kompromittieren, der die Straßen unserer Städte und, die Terrassen unserer Cafés verseucht.
Ich klage diejenigen an, die sagen "Ich bin Charlie – aber...". Aber WAS ?
Ich klage diejenigen an, die in den Fernsehsendungen oder in den politischen Parteien, jede Debatte, jede Diskussion über den Islam, die Immigration, die Lebensart und unsere Identität, verweigern, im Namen von "nur kein Amalgam".
Ich klage diese französischen Moslems an, die die Terroristen entschuldigen oder sogar ihre Barbarie nicht verurteilen.
Ich klage diejenigen an, die systematisch Rassismus und Islamophobie heulen, wenn jemand auch nur Miene macht, sich den Fatwas der Gottesverrückten entgegen zu stellen.
Ich klage die gewählten Collaborateure an, die einverstanden sind, Frankreich zu opfern, zu allen Kompromissen bereit, um ein paar Stimmen für die nächste Wahl zu gewinnen.
Ich klage die Feiglinge an, die vor den Beweisen die Augen schließen, die sich weigern, die Realität auszusprechen und dazu die richtigen Worte zu gebrauchen, die wahren Worte. Ich klage die Politiker und Redakteure an, die sich selbst und uns seit über 40 Jahren belügen.
Ich klage diejenigen an, die die Feigheit und die Unterwerfung zum Nachteil des Mutes und des Widerstands gewählt haben.
Ich klage diejenigen an, die es zugelassen haben, dass unser Frankreich eine Hölle geworden ist, ein Boden der Enthauptung.

Ich fordere unsere "Anführer" auf, zum Thema der Freiheit der Ausdrucksweise nicht nachzugeben.
Genau diese Pressefreiheit, die ich 20 Jahre lang an der Spitze von "Reporter ohne Grenzen" mit meinen Kollegen in Frankreich und auf der ganzen Welt verteidigt habe.
Am heutigen Tag sind diese Karikaturen die Standarte unsere Freiheiten geworden.
Ich fordere von unseren leitenden Politikern, die Massenimmigration zu stoppen, echter Nährboden des politischen Islamismus, den Krieg – den wahren – dem Salafismus zu erklären, die Gesamtheit der radikalen Imams auszuweisen und den islamischen Schleier an allen öffentlichen Orten zu verbieten.

Diese Barbarie wird sonst nicht aufhören. Wir müsse ihr den Krieg erklären. Und man führt keinen Krieg mit "weißen Aufmärschen" und Plakaten. Die Stunde der Entrüstung ist vorbei, die Stunde des Kampfes ist gekommen.

Es lebe die Freiheit der Ausdrucksweise!
Es lebe die Freiheit!
Es lebe unser Frankreich, das sich wehrt !

23 Kommentare

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wize.life-Nutzer
Ich kann seine Worte und Gedanken nachvollziehen. Nur, Krieg zu führen "dagegen" bringt letztlich nur neue Opfer. Ich kenne die internen Verhältnisse in Frenkreich nicht. Diese Rede scheint mir so was wie eine "Brandrede". Und sie wird sicherlich nicht zur Verständigung beitragen.
Frankreich ist so ein schönes Land. Wie Deutschland auch.
Mir stellt ich die Frage, warum gelingt es uns nicht gemeinsam all diese Schönheiten bewußt zu leben und zu erleben.
Gleiches gilt ja für die Pandemie.
Warum gelingt es Nationen wie Deutschland oder auch Frankreich nicht, sich an eigentlich simple Vorsichtsmaßnahmen zu halten?
wize.life-Nutzer
"Krieg" ist wohl eher symbolisch gemeint, Toleranz führte jedenfalls nicht zum Ziel der Integration.
wize.life-Nutzer
Das ist meiner Meinung nach ein sehr weites Thema. Also Integration.
Es kann - meiner Meinung - nur funktionieren, wenn wir die Menschen zu allererst mal so akzeptieren, wie sie sind. Und ihnen dann Schritt für Schritt versuchen zu vermitteln, wie es bei uns so was wie abläuft. Sie kennen das ja alles nicht.
Sorry, ist aber, glaube ich, gerade nicht das Thema des hiesigen Beitrages.
wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer gehört schon zum Thema dieser Notiz. Es ist doch nicht nur F oder D , weltweit in der westlichen Kultur gibt es Probleme mit dieser Religion. In keinem Lad fand eine nachhaltige Integration statt, es sei denn, sie befreiten sich von dieser Religion , falls man überhaupt noch von Religion sprechen kann/darf. Zudem ist F schon immer ein Land der Einwanderer gewesen, denke da an die Söldner, die anschließend eine Green Card erhielten.
wize.life-Nutzer
ich kann das Wort Integration nicht mehr Lesen weil es ganz einfach nicht machtbar sein wird mit dieser Religion !
wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer, es stimmt, was Du anmerkst. Integration ist bisher in noch keinem Land gelungen.
Letztlich geht es doch um Gleichberechtigung und Akzeptanz. Von seiten derjenigen die so was wie "neu" dazu kommen als auch von denen die schon länger irgendwo zu Hause sind. Und das weltweit.
Die USA hat das bis heute ja auch nicht geschafft. Siehe die nach Nationalitäten bewohnten Stadtteile der dortigen Großstädte.
Frankreich hat noch ganz andere Pakete aus seiner Kolonialzeit zu schultern.
Und, das hat nicht immer war mit religiösen Ansichten oder Lebensweisen zu tun.
wize.life-Nutzer
Ich habe erst heute Eure Kommentare zu diesem Beitrag gelesen, denn ich bekam keine Meldung darüber. Also möchte ich jetzt noch etwas dazu bemerken.
Erika, du sagst oben "Ich kenne die internen Verhältnisse in Frankreich nicht." Das stimmt, denn sonst würdest Du nicht behaupten, was Du hier geschrieben hast. Es geht hier nicht um "Gleichberechtigung und Akzeptanz". Ich wehre mich ganz entschieden gegen die Behauptung, die Franzosen (und/oder Amerikaner) würden andere Kulturen nicht akzeptieren oder keine Gleichberechtigung walten lassen. Frankreich war und ist schon ewig ein Staat, der alle möglichen Menschen, auf der Flucht oder nicht (mich einbegriffen), aufgenommen und akzeptiert hat. Es kamen Portugiesen, denn Portugal ist arm und viele Menschen dort sahen keinen anderen Ausweg, als ihr Glück in Fankreich zu versuchen. Es kamen Italiener, die in den Minen in Ostfrankreich Arbeit fanden. Es kamen Spanier, die als fleissige und kräftige Arbeiter auf dem Bau willkommen waren. Es kamen Vietnamesen, die sich besonders bei den Dienstleistungen bewährten. Erschiessen die Portugiesen jüdische Kinder auf deren Schulhof? Werfen die Italiener Bomben in einen Bahnhof? Stechen die Spanier wegen eines einzigen schrägen Blicks auf Passanten ein? Enthaupten Vietnamesen den Lehrer ihrer Kinder? Alle diese Leute, und es sind Tausende und Abertausende, und ihre Nachkommen leben gemeinsam in diesem Land und sind dankbar, hier in Frieden leben zu dürfen. Die "Ur-Franzosen" machen Witze über die Portugiesen, über die Spanier, über die Italiener, über die Vietnamesen und sogar über die Deutschen. Und alle bringen es fertig, darüber zu lachen. Die spanisch-stämmigen Frauen rennen nicht in einem Tarantella-Tanzkleid mit Fächer hier herum, die Portugiesinnen rasieren ihre Beine, die Italienerinnen kleiden sich chic wie die Französinnen, die Vietnamesinnen laufen nicht mit einem Schirmchenhut herum und ich als Deutsche ziehe hier kein Dirndl an. Wir versuchen nicht, den Menschen in unserem "Gastland" unseren Willen oder unsere "Kultur" aufzuzwingen. Wir WOLLEN integriert sein. Und genau SO wurden wir akzeptiert und haben uns in das Leben hier eingefügt.
Wenn sich die Moslems nichts akzeptiert fühlen, dann müssen sie den Fehler bei sich selbst suchen. WIR Europäer sind nicht an allem Schuld. Wir sind nicht verpflichtet, alles zu tolerieren.
Natürlich gibt es "von bestimmten Nationalitäten bewohnte Stadtteile", auch in Paris. Z.B. der 13.Bezirk, er ist bekannt, dass dort die Asiaten wohnen und Geschäfte machen. Aber es ist kein "Ghetto". Ich (war schon öfters dort) als Europäerin kann dort einkaufen oder essen gehen, es wird mir nichts passieren. Die Menschen in den (asiatischen) Geschäften sind freundlich und respektvoll. Versuche mal das Gleiche in "arabischen Vierteln". Dort wird man angepöbelt, betrogen und vielleicht sogar tätlich angegriffen. Warum? Schreibt ihnen das ihre sog. "Religion" so vor?
Es gibt in Südostfrankreich eine grössere deutsche Gemeinschaft. Hören wir irgend etwas schlimmes von ihr ? Nein. Es gibt in Südwestfrankreich eine starke Kolonie von Briten. Hören wir jemals etwas Schreckliches von denen? Nein. Es gibt in der Bretagne eine erhebliche Ansammlung von Engländern. Lesen wir jemals etwas hässliches über diese Kommune? Nein. Es gibt in allen Städten Frankreichs arabische Siedlungen und Stadtviertel. Lesen wir etwa Schreckliches von ihnen? Ja - jeden Tag.
Ja, Ihr kennt "die internen Verhältnisse in Frankreich nicht". Ich kenne sie, und das seit 41 Jahren. Und ich sage nein, WIR sind nicht dran schuld.
wize.life-Nutzer
jetzt wiest Du aber keine Antwort bekommen !!
wize.life-Nutzer
wirst
wize.life-Nutzer
Macht nix. Ist nicht wichtig.
wize.life-Nutzer
Ich kenne Frankreich auch ganz gut, habe dort einige Jahre gelebt. Mein Sohn und meine Tochter wurden in Clamart geboren. Meine Tochter ist auch dort gestorben. In Paris kann maaaaaaa
wize.life-Nutzer
Oh, Clamart ist nicht weit weg von Velizy, Versailles und St.Germain, wo wir jahrelang gelebt haben.
wize.life-Nutzer
Warum sollte ich dazu keine Antwort schreiben wize.life-Nutzer?
Bin abends eher selten hier online. Kann mitunter ein wenig dauern.
Danke wize.life-Nutzer für Deine Umschreibung.
Das mit Italienern, Portugiesen, usw. usw. war ja in Deutschland nicht anders seit den 60iger Jahren. Allerdings wurden sie auch aktiv angeworben. Unser Chef (wir wohnten in einer Werkswohnung) ist selbst nach Kalabrien gefahren und hat die jungen Männer dort angeworben. Neben uns hat er ein Wohnheim für sie gebaut. Wir haben oft mit ihnen unsere Freizeit verbracht. Gab allerdings am Anfang auch so die ein oder anderen Probleme. Waren ja alles ganz junge Männer ohne Familie und dem ein oder anderen saß auch mal das Messer locker oder die Mädels im Ort haben sich über Aufdringlichkeiten beschwert. Verbessert hat sich das, als mehr und mehr auch Familien nachzogen. Die ersten Pizzerias in Aschaffenburg seinerzeit stammen aus dieser Phase.
Wenn ich Deine Zeilen richtig interpretiere ist die Hauptursache nach Deiner Beobachtung die aggressive Lebensart von muslimischen Mitbürgern. Was, wie Du schreibst, bei anderen Nationalitäten mit anderen Glaubensrichtungen nicht zu erkennen ist.
War das denn schon immer so? Oder ist das möglicherweise auch eine Folge der Veränderung der politischen und auch religiösen Lage im vorderen Orient? Stichwort: Sturz des Schah-Regimes im Iran und Beginn der Ayatolla-Herrschaft? Krieg in Afghanistan, erst von Rußland, dann USA? Krieg im Irak?
wize.life-Nutzer
ja bei uns war das nicht schon immer so erst als die vielen Gäste kamen ?
wize.life-Nutzer
Entschuldige wize.life-Nutzer, kann leider nicht erkennen, was Du formulieren möchtest. Bin jetzt aber est mal weg. Schönen Abend und ein wunderschönes Wochenende.
wize.life-Nutzer
Nein, Erika, es war nicht immer so. Die erste Generation kam aus Algerien, Tunesien und Marokko, die Menschen kamen zum Arbeiten und Geld zu verdienen und waren bereit sich zu integrieren und dankbar, dass sie es durften. Leider haben sie ihren Glauben an diese Ideologie, den Koran, an ihre Kinder weitergegeben, und das mit "Erziehungsmethoden" die keine "Erziehung" sind. Sie gaben die Nostalgie über ihr Ursprungsland weiter, vielleicht auch die Traurigkeit, dass sie in diesem Land nicht leben konnten. Die nächste Generation hat sich genau DAS zur "Religion" gemacht... sie glorifiziert "ihr" Land und hat sich in dieses Gefühl hineingesteigert, noch ermutigt durch die intensiven Predigen der Immams und der Koranschulen. Heute ist es so, dass 70% dieser "Franzosen" sich NICHT als Franzosen fühlen, es in jedem Interview auf stärkste ausdrücken, dass sie ohne Zweifel "Algerier" oder "Marokkaner" sind. Auf Fragen, was sie tun würden, wenn ein Krieg ausbrechen würde und sie in die Armee gerufen würden, antworten sie, die würden mit ihrem "richtigen" (algerischen/marokkanischen) Pass ganz schnell in "ihr Land" abhauen. Es gibt einige "Rapper" in Frankreich, die ihrem Hass auf unser Land in ihren Texten ganz klar und offen Ausdruck geben, und leider lässt ihnen das "Recht auf freie Ausdrucksweise" freie Hand. Und sie bekommen fast aus der gesamten Moslemgemeinde nur Lob und Anerkennung....
Nein, es liegt nicht an den Franzosen oder an deren Verhalten. Es liegt an diesen Leuten, die sich benehmen, als wären sie hier die Herrenrasse, als wäre ihnen alles erlaubt, als könnte ihnen niemand was. Sie sind so dreist, weil sie wissen, es wird ihnen niemand etwas tun, die Justiz ist feige, weil die Politiker Angst haben, dass sie noch mehr Attacken starten, sollte der Staat stärker durchgreifen.
wize.life-Nutzer
und so sieht es bei uns auch aus !
wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer auch ich kann deine Beobachtungen in Frankreich bestätigen. Wie schon erwähnt habe ich fast 2 Jahre in Paris gelebt. War damals alles ein wenig chaotisch. Meine damalige Frau und ich waren für eine WE-Trip in Paris , sie war in der 24 SW , mit Zwillingen. Sollte eigentlich problemlos möglich sein.Sonntags früh setzten Wehen ein, sofort in ein KW . Das KH in Clamart, Antoine-Beclere , war zu diesem Zeitpunkt, das einzige KH in Paris, das gleich 2 Extremfrühchen aufnehmen konnte. Mein Sohn wog 950 gr. bei 34 cm, meine Tochter 645 gr. mit 29 cm. Wegen eines nachgewiesenen medizinischen Fehler verstarb meine Tochter 4 Tage später, am selben Tag, san dem ich sie anmelden musste. Der Umständehalber wohnten wir anschließend für knapp 2 Jahre dort, wobei uns die Deutsche Botschaft in überragender Art geholfen hat. Sie stellte uns u.a. ein Wohnung zur Verfügung etc. etc.
Falls nun irgendeiner meint, ich würde mir dies aus den Fingern saugen :
wize.life-Nutzer
Danke für die Eure persönlichen Eindrücke und Erzählungen.
Es scheint, nach meinem Eindruck, schon eine Veränderung der Gesellschaft stattgefunden zu haben. Und nicht nur seit 2015, wie es in Deutschland ja vielfach so was wie reklamiert wird.
Was mich bei diesem Thema persönlich so ein wenig umtreibt:
wie sind diese Diskrepanzen zum Wohle aller zu lösen?
Eigentlich doch nur, in dem man aufeinander zu geht und miteinander redet. Egal von welcher Seite. Derzeit scheinen sich mehr Fronten zu verstärken. Auf allen Seiten.
Nach meiner Beobachtung ist das auch ein Problem des politischen Alltags. Vielfach steht die Suche nach "Schuldigen" im Mittelpunkt der öffentlichen Debatten statt der gemeinsamen Suche nach für alle mitzutragenden Lösungen der diversen Problemthemen.
Wahrscheinlich bin ich da naiv, aber politische Mandatsträger sind doch für Menschen in ihrem Bereich mit verantwortlich.
Sorry, ich weite das Thema unnötig aus.
Danke für Eure Beiträge. Es trägt, zumindest bei mir, zum Verstehen mancher Ereignisse bei. Auch wenn das niemand wirklich hilft.
Schönen Abend und einen wunderschönen sonnigen Sonntag
wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer ich habe fast 20 Jahre in einem islamischen Land, Indonesien, gelebt. Dort allerdings in einer Enklave unter Protestanten ( um den Toba-See ) in Indonesien gab es bis 1965 rund 250 Religionen. Lt. der Staatsideologie Pancasila sind aber nur 5 wählbar. Ein Großteil wählte den Islam, aber nicht aus Überzeugung, sondern sie wollten nicht auffallen. Religion war damals eher zweitrangig. Damals war der Islam dort mehr als moderat , es hat die Menschen eigentlich nicht interessiert. Burka oder ähnliches gab es nicht, die Frauen waren auch ziemlich gleichberechtigt. Ende der 90iger zog der radikale Islam ein, Burka-Pflicht, getrennte Kassen und Züge und das Land wurde mit Moscheen übersät. in einigen Gebieten ist Scharia das Gesetz, Andersgläubige werden attackiert etc. etc.
Gegen den Willen des Volkes, wer sich erhebt, wird vernichtet. Korruption siegt. Perfide : Die Akteure werden vom Ausland finanziert. Das Land wird ins Mittelalter katapultiert .
Dieser inzwischen gelebte radikale Islam , der sich immer mehr ausbreitet, ist das Problem. Denke mal an den Anschlag von Paris : Nur 1 Imam distanzierte sich öffentlich : Hassen Chalghoumi , aus dem Pariser Vorort Drancy. Allerdings . . . er steht unter Polizeischutz, seit Jahren. Einer der weniger modernen Imamen. ( er setzte sich u.a. für ein BurkaVERBOT ein )
"Ich würde mir wünschen, dass Tausende Muslime, die in Frankreich leben, Kerzen anzünden und mit diesen Familien zusammen weinen. Hier wurde auf offener Straße ein Mann enthauptet, in Paris. Nicht in Bagdad. Wenn wir jetzt nicht aufwachen, weiß ich nicht, was noch passieren muss, bis wir aufwachen. Die muslimische Gemeinschaft, die Vorsitzenden der Moscheen, die Imame, die Eltern: Wacht auf!"

Mal ein gutes Bild, um zu verdeutlichen, was der radikale Islam anrichtet : Links, so wie ich die Menschen dort kennen und lieben gelernt habe, rechts, wie es inzwischen verlangt wird.
Bildquelle : https://indojunkie.com/religion-indonesien/
wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer, danke für Deine Zeilen. Ich war Mitte der neunziger in Indonesien und hab es auch so erlebt, wie Du anfangs schilderst. Mich hat es sehr beeindruckt, dass vor den abendlichen Nachrichten jede Religion dort ihre Sendezeit bekam. Das scheint sich ja sehr, sehr stark verändert zu haben.
Bezüglich der Verurteilung der Terrortat in Wien haben auch viele muslimische Vereine Gedenkveranstaltungen abgehalten und Gewalt verurteilt. Öffentlich natürlich. Und zwei Moscheen in Wien geschlossen. Offen bleibt die Frage, wie kann man da agieren um ein besseres Miteinander zum Wohle aller zu erreichen. ?
wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer der radikale Islam hat sich schon zu sehr in die Systeme der Demokratie hin-eingefressen. Aus Toleranz hat man ihn gewähren lassen und er hat die erbrachte Toleranz ausgenutzt. Schamlos und mit Absicht. Z.B. die Grauen Wölfe , seit Jahren war ihr "Unwesen" bekant, es bedurfte erst Tote, dass man reagiert. Schon 2017 sagte das Bundeszentrale für politische Bildung in D : "Graue Wölfe – die größte rechtsextreme Organisation in Deutschland
Seit mehr als fünf Jahrzehnten existiert in der Türkei eine ultranationalistische, rassistische und gewalttätige Bewegung, deren Traditionen weit in die Geschichte zurückreichen. Mit zahlreichen Vereinen und mehreren Dachverbänden ist sie auch in Deutschland präsent. Die sogenannten "Grauen Wölfe" verstärken Spannungen unter türkeistämmigen Menschen und richten sich gegen das im Grundgesetz formulierte Prinzip der Menschenwürde – in den vergangenen Jahren haben sie ihre Aktivitäten verstärkt."
https://www.bpb.de/politik/extremism...deutschland

man beachte : "die größte rechtsextreme Organisation"

2017 also schon lange bekannt und man kann nun nur hoffen, dass diese Vereinigung verboten wird und sich im Dunkeln nicht neu formatieren.

aber man lässt sie agieren, gedeckt durch Linke, Grüne und SPD .

Was man machen kann ? Verschiedene Religionen könnten problemlos unter und miteinander leben, aber sobald ein Religion versucht, die Übermacht zu erzwingen, ist es aus und vorbei. Der radikale Islam ist auch keine Religon mehr im herkömmlichen Sinne, sondern ist inzwischen zur Staatsform mutiert. Beste Beispiel ist Indonesien, was inzwischen im Mittelalter lebt. Vor einem 1/2 Jahr sind meine Kinder ( 32 und 37 Jahre alt ) und Schwiegereltern nach Australien geflüchtet. Vorher hatten wir es über Arbeitsvisum hier in D versucht : die Bedrohung und Verfolgung konnte nicht nachhaltig belegt werden. Antrag abgelehnt. Den Behörden blieb dieses Vorhaben nicht unbekannt, oder wurden verpetzt. Jedenfalls wurden ihnen alle Pässe abgenommen und sogar verlangten sie Geburts und Heiratsurkunden sowie ihre Promotions- Arbeit im Original . Zum Glück fertigten sie beglaubigte Kopien an. Australien hat sie mit Kusshand , auch meine Enkel und Schwiegereltern , aufgenommen. Es war allerdings ein schwere Entscheidung, aber alle Christen in Indonesien versuchen irgendwie aus dem Lande zu fliehen. Eigentlich gibt es fast wöchentlich irgendwelche Anschläge auf diese, oft im Namen der Scharia .
Es ist ein weltweites Problem, wie ein sich ausbreitender Virus. Da hilft es nur, besonders in Europa , gemeinsam vorzugehen. Eigentlich ist die Entwicklung nicht nachvollziehbar. Die erste Generation versuche sich in den Ländern anzupassen und legen großen Wert, dass ihre Kinder den westlichen Vorstellungen entsprachen. Der Erfolg , besonders der berufliche Erfolg , blieb nicht aus. Aber die dann nachfolgende Generation zerstört einfach ALLES. Vor 20 Jahren hatte man noch nicht diese massiven Probleme. Aber seit 2014 , seit Erdogan regiert, ist es viel schlimmer geworden.
wize.life-Nutzer
Danke Einzig wize.life-Nutzer
für deine Einblicke in einen großen Teil deines Lebens...
So kann man alles noch besser verstehen was abgeht und lernt auch
dazu..
Mir ist auch aufgefallen-seit Erdogan "regiert...eher herrscht und
sich als.... fühlt ist es schlimmer geworden..
Dann noch der Willkommensruf von A.M.hat viele reingebracht
die unsere Kultur absolut nicht achten..Gefängnisse wurden geöffnet
und der Strom derjenigen war nicht mehr zu überblicken...
Was seit 2015 an bestialischen Taten geschehen ist,ist -und wird
sich nie integrieren..Dazu noch,das viele der Gefährder bekannt waren..
und von oberer Stelle kaum was gemacht wurde...
Sage es offen:::diese Kultur gehört nicht nach Europa---es fehlt an
Achtung-Respekt-und auch::Schätzen des Gastlandes..
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