Liebe und Natur
Liebe und NaturFoto-Quelle: Sony DSC H-50
Sehnsucht

Manchmal umarmt uns die Einsamkeit so sehr
dass das Herz in seiner Tiefe sehnsüchtig schmerzt.

Welcher Schmerz ist das wohl?

Was spürt denn das Unbewusste in dieser Einsamkeit?

… und worin besteht die Essenz dieser Sehnsucht?

Wenn wir auf unseren Wegen weilen
wir in unserem Tun vertieft sind
oft getrieben von unendlich vielen
Gedanken, Emotionen, Bedürfnissen
und auch Erwartungen und Wünsche.

Wir unser Leben atmeten
... und Träumen nachgingen.
Wir älter werden und auf diesen Pfaden
des Werdens und Vergehens
das Erlebte in uns ansammeln.
Wir die Gezeiten der Freude und des Schmerzes erfuhren.
Die Dunkelheit erkannten, die uns das Licht lehrte.
... wie die ewig wiederkehrende Geburt
die uns gleichzeitig den Hauch des Todes einflößte.

Dann
... halte achtsam inne
... schreite durch Dein Inneres
... schaue in Deine Räume
... betrachte liebevoll
was Du alles auf Deinen Reisen
Deinen Abenteuern in Dir aufgesammelt hast.

Jeder Moment war und ist
mit Deiner gesamten Weisheit und Liebe erfüllt.
Längst vergessene Berührungen und Botschaften
liegen unter all Deinem Vergessen.

Das Unbewusste ist so unendlich tief und geheimnisvoll.
Es allein weis
wann die Zeit für "etwas" reif ist
wann sich "etwas" zeigen möchte
Deiner Aufmerksamkeit bedarf.

Wenn sich etwas in uns aktiviert
führt uns unsere Unbewusstheit oftmals in die Einsamkeit.
Denn sie beinhaltet die Stille und den Fokus.

Wenn wir dann mit dem
was sich in uns meldet
in Kontakt treten, so werden
die damit verbundenen Energien
in uns freigesetzt.

Meistens treffen wir in diesen Momenten
auf unser inneres Kind.
So offenbart sich
die darin liegende Sehnsucht
einen mit ihr verbundenen Schmerz
den wir damals als Kind erlitten haben.

Jene Sehnsucht
die nach der Unschuld
unserer wahren Heimat ruft.
Jene …
die uns weiter trägt
die uns an die Hand nimmt
die uns auf dem Weg
des Erinnerns und Bewusstwerdens führt.

Sie ist der Wind in unseren Segeln.
Manchmal ganz sanft und leise
dann wieder voller Wucht und Getöse.
Ebbe und Flut der Gefühle und Empfindungen.

Heilung hat viele Formen und Farben.
In seiner Grundessenz
wirkt jedoch immer nur eine Konstante

… die bedingungslose Liebe!

C.R.

6 Kommentare

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wize.life-Nutzer
Viel Schönes und Wahres in dem Geschriebenen, Sehnsucht hat viele Fassetten, wie auch die Liebe. Vieles wurde in den vergangenen Jahren in den Schmutz gezogen und breit getreten. Vielleicht kommt es davon, dass man im Alter manches unter einem anderen Licht betrachtet.
wize.life-Nutzer
Lieber wize.life-Nutzer,
ich möchte meinen Kommentar nicht zweimal schreiben, deshalb lese in bitte bei Lucia weiter oben nach.
Danke
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wize.life-Nutzer
Sehr schön geschrieben!
wize.life-Nutzer
Danke, liene wize.life-Nutzer
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wize.life-Nutzer
Wenn die Sehnsucht stirbt, gibt es keine Träume mehr.
Was aber ist ein Leben ohne Träume?
- Wenn der Anreiz und die Freiheit fehlt, weiter zu schreiten, um einen Traum zuverwirklichen. -
Dann wird es Nacht für das beseelte menschliche Leben.
- Marionetten des materiellen Seins. - Sie haben dann unangefochtene Existenz.
wize.life-Nutzer
Liebe wize.life-Nutzer,

Deine Träume werden wohl überaus substanzielle Bilder sein, die durchaus einem empathischen Menschenwesen Kraft geben können, seine Vorstellungen von Leben auf mancherlei kreative Art tatsächlich in die Tat umzusetzen.

Die intuitive Begriffsvorstellung von „Träumen“ sehe ich dabei gleichbedeutend mit einem Traumbild von „Wundern und Visionen“. Deshalb betrachte ich diese Träume und ihre sinnhafte Phantasie auch als elementare Triebfeder in unserem Wollen und Handeln.

Jedoch spielt es nicht wirklich eine Rolle, wie wir diesen Traumweg beschreiten. Wichtig ist, dass wir es tun. Für manche dieser Träume in unserem Wunschziel nehmen wir sehr viel auf uns, riskieren vielleicht sogar Leid oder Ablehnung.
In diesem Sinne kann ich durchaus die Umsetzung eines Traumbildes auch als Wunder anerkennen und voller Stolz dann staunend den zurückgelegten Weg betrachten. Denn um den lebendigen, dynamischen Weg geht es hier tatsächlich und nicht vorrangig, um das statische Ziel.

Natürlich erachtest auch Du die materielle Sicherheit als wichtige Schutzfunktion eines jeden Menschen. Leider ermangelt es einem sehr großen Teil der Gesellschaft an diesen Mitteln und es trägt dazu bei, dass viele Wunschträume auf Dauer unerfüllt bleiben werden. Dieser Umstand sorgt dafür, dass Menschen desillusioniert, frustriert und sogar aggressiv reagieren. Denn nur die Wenigsten sind in der Lage zu verzichten und dieses Defizit auf Dauer zu akzeptieren.
Die Folgen sind vielfach auch bei WL zu spüren und das ist überaus traurig. Aber so ist nun mal das Leben.
Wir haben es also selbst in der Hand, unser Leben positiv zu verändern, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Viele Menschen leben meist in einer Wunschgedankenwelt … aber was bewirken unsere Träume denn tatsächlich?

Nun, in einer Welt, in der es wichtig ist, das zu erreichen, was ein Mensch sich vorgenommen hat, um seine Wünsche zu befriedigen, die jener in sich spürt, kann es mitunter sehr wichtig sein, unstillbare Wünsche nicht anzuerkennen.
Aber wir Menschen leben nun mal in einer Zeit in der alles möglich gemacht werden soll, was wir uns nur vorstellen können. Da hat es keine unerfüllbaren Wünsche zu geben ... und wenn es sie doch gibt, dann verdrängt Mensch sie und tut so, als habe er sie nie gehegt.

So schmerzen sie weniger.
So muss er sich nicht mit ihnen auseinandersetzen.

Aber genau da verrät sich der Mensch selbst. Er verliert, was ihn offen hält für alles, was über die alltägliche Welt hinausgeht ... die Kraft in ihm, die sich anstrengt und unbefriedigt ist, weil sie weiß, dass das Leben mehr ist als nur Essen, Trinken, Eltern sein oder ein guter Job.
Und weil der Mensch meint, sich seine Sehnsüchte nicht eingestehen zu dürfen, sucht er nach Ersatzbefriedigung. Er verliert sich in Nebensächlichkeiten und hält für Erfüllung, was ihn nur für diesen Moment befriedigt. So verringert er sein Leben und verarmt innerlich.
Ein Mensch ohne Sehnsucht, Träume und Wünsche lebt perspektivlos. Von da ist es oft nicht mehr weit bis zu einem stillen, schleichenden Zynismus, mit dem alles belächelt und nichts mehr wirklich ernst genommen wird.
So bildet sich das in ihm zurück, was ihn geistig und emotional größer gemacht hätte.

Unser Wünsche und Träume, aus dem Leben etwas zu machen, könnten sich also in unsere Sehnsucht konzentrieren. Da würde unser Einsatz, unser Durchhaltevermögen wachsen und uns dem eigentlichen Ziel immer näher bringen können.

Manchmal sind wir nur ein klein wenig entfernt von unseren Wünschen und Sehnsüchten, es fehlt nur ein kleiner geistiger Ruck und schon glauben wir zu träumen.
Weshalb habe ich mir den Ruck nicht schon vorher gegeben, fragen wir uns?
Ich glaube, weil viele Angst haben, vor dem was kommen wird, vor der Ungewissheit, dem Neuen.

Wie wird es denn werden?

Niemand kann einem sagen, was wird, jedoch aufkommende oder bestehende Konflikte können nur gelöst werden … ohne Machtausübung … ohne Manipulation … im Sinne der geistigen Liebe.

Nun … was wünsche ich Dir ... ?

... ich wünsche Dir, dass Du ohne Angst und Selbstvorwürfe mit Deiner Sehnsucht, Deine Träume erfüllen kannst, auch wenn sie Dir noch so weit entfernt scheinen.
Der Wunsch aus dem Leben mehr zu machen und sich Selbst zu sein - Respektiert und verstanden.

Friede, Liebe und Mut auf Deinem Weg.
Carl
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