Leonor Fini, "Das Ende der Welt", 1949
Leonor Fini, "Das Ende der Welt", 1949Foto-Quelle: © Galerie Minsky, Paris
Kunst verstehen: Über die phantasievolle, sexy Leonor Fini . . .

Zum "Weltfrauentag am Sonntag, dem 8. März und dem Stichwort “Künstlerin“ fällt mir jetzt spontan die(!) Persönlichkeit "Leonor Fini“ ein. Ihr Erscheinen, ihr Leben und ihr künstlerisches Werk ist es eben wert heute besprochen zu werden - ich will dieses tun!

Schon seit über 100 Jahren wird der "Internationale Frauentag“ (teilweise auch Weltfrauentag, Frauenkampftag, Frauenwelttag oder Frauentag genannt) am 8. März des jeweiligen Jahres "gefeiert“. Die Frauen demonstrieren (nicht nur an diesem Tag) weltweit für Gleichberechtigung und gegen die Diskriminierung des weiblichen Geschlechtes. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts plädierten die Frauen- und Arbeiterinnenbewegungen für einen Tag, an dem sich Frauen landes-, bzw. weltweit für Gleichberechtigung, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Frauen sowie für ein Frauenwahlrecht und gegen Diskriminierung einsetzen. Die deutsche sozialistische Politikerin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin schlug am 27. August 1910 auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen, die Einführung eines "internationalen Frauentages“ vor.

So eine phänomenale Person

Die extravagante Künstlerin Leonor Fini ließ sich zur Entwick­lung ihres eige­nen küns­tle­ri­schen Stiles (eine unver­kenn­ba­re Bild­spra­che) von zahl­rei­chen histo­ri­schen Vorbil­dern und einer Viel­zahl von Künst­lern inspi­rie­ren – (Von Hier­ony­mus Bosch, dem italie­ni­schen Manie­ris­ten Agnolo Bron­zino ebenso wie von Gustav Klimt, Egon Schiele und Gior­gio de Chirico).

Leonor Finis Affäre mit dem deutschen Maler Max Ernst brachte sie in Kontakt mit den Surrealisten. Deren Wortführer Andre Breton wollte die Malerin zur "Gruppe“ holen - doch sie hielt Distanz. Noch im hohen Alter von 75 Jahren wehrte sie sich gegen ihre Zuschreibung zum Surrealismus. Leonor Fini erzählte dazu: "Ich habe gekannt ein paar Surrealisten. Aber ich habe dieses Diktat nicht geliebt. Ich wollte dieses Diktat nicht haben. Es war wie eine Religion, und das hat mir nicht gefallen. Ich habe ein paar Freunde dort gehabt“.

Aber doch, im Jahre 1937 siedelte Leonor Fini - der surrea­lis­ti­schen Kunst wegen - um nach Paris. Hier stellte sie dann erfreut fest, dass sie sich in den Schrif­ten Sigmund Freuds, Franz Kafkas und Fried­rich Nietz­sches besser auskannte als viele Künst­ler der Surrea­lis­ten­-Gruppe. Sie lenkte den "Surrea­lis­mus“ in eine neue Rich­tung durch ihr Inter­esse an Psycho­ana­lyse, Philo­so­phie, Mytho­lo­gie und Zaube­rei. Ihr Fokus lag auf der Frau als "sinn­lich-sexu­el­les Wesen, das oft auch in Gestalt einer grau­sa­men Domina oder eines Raub­tieres auftrat“!

Sphinx (maskulin oder feminin?)

Die männ­li­che Surrea­lis­ten grif­fen häufig Themen der grie­chi­schen Mytho­lo­gie auf: beliebt war die Geschichte von "Ödipus“. Und so ist es naheliegend, dass Leonor Fini die dort erwähnte "Sphinx“ wieder­holt als Motiv malte. Ihre Darstel­lungen unter­schieden sich von denen der männ­li­chen Surrealisten, denn ihre Sphinxe erschienen "allmäch­tig“ und der "ödipale Mann“ war ein nach Lust und Laune zu benut­zen­des "Spiel­zeug“ (Bildergalerie Bild 4).

Leonor Fini sah in der Sphinx die perfekte Verschmel­zung beider Geschlech­ter. Sie ist ein Wesen, halb Frau, halb Löwin und versinn­bild­licht männ­li­che und weib­li­che Merk­male. Sie iden­ti­fi­zierte sich deshalb mit der Sphinx, weil sie sich selbst als ein "Zwit­ter­we­sen“ (Biografie!) empfand.

Die männ­li­chen Akte in ihren Sphinx-Bildern sind oft schla­fend darge­stellt, dazu Leonor Finis Zitat: (weil) "Männer durch die Verpflich­tun­gen von Arbeit, Gesell­schafts­le­ben und Krieg unemp­fäng­lich sind für ein Leben des Geis­tes“!

Nun zur Biografie:

Zeit ihres Lebens fühlte sich Leonor Fini von femininen Männern und androgynen Frauen angezogen.

Leonor Fini wurde am 30. August 1907 in Buenos Aires/Argentinien geboren (dazu andere Angaben: 3. August 1908; 30. August 1908) und war "französische Malerin“ mit argentinisch-italienischer Herkunft, ihr Kosename: Minsky.

Der New Yorker Gale­rist Julien Levy beschrieb Leonor Fini so: "(...) keine schöne Frau; ihre Körper­teile pass­ten nicht so recht zusam­men: Der Kopf einer Löwin, der Verstand eines Mannes, die Brust einer Frau, der Rumpf eines Kindes, die Anmut eines Engels und eine Zunge wie der Teufel… - Ihre Faszi­na­tion lag in der Fähig­keit, so über diese unstim­mi­gen Körper­teile zu verfü­gen, dass sie sich zu jegli­cher Form arran­gier­ten, die ihre Fanta­sie ihr von einem Augen­blick auf den nächs­ten eingab“.

Die Künstlerin wurde 1907 als Tochter des Kaufmanns Emmanuel Fini in Buenos Aires geboren. Ihre Mutter kehrte kurz nach der Geburt des Kindes zurück in ihre Heimatstadt Triest. Das Mädchen, das zum Zankapfel ihrer Eltern wurde, war ungewöhnlich eigensinnig. Leonor Fini war als Kind äußerst phantasievoll und freiheitsbewusst und galt schließlich wegen Aufsässigkeit bei allen Schulen Triests als nicht unterrichtbar(!). Als Jugendliche las sie sich im Selbststudium durch die Bibliothek ihres Onkels und setzte selbständig ihre Studien fort, besuchte Museen und fand sogar selbst einen Lehrer, der zu ihr passte. - Nie verlor sie ihre Freude am Zeichnen und Malen, experimentierte mit Farben und organischen Stoffen, die sie in die Bilder integrierte. Eine akademische Ausbildung bekam sie also nicht!

"Dieser Mann war ein Mann, der in Triest wohnte, eine Stadt, die sehr seltsame Leute hat. Ich habe ihn gekannt, als ich 13 Jahre war. Und er war erstaunt, dass ich schon gut zeichne, und dass ich sehr offen war gegenüber der Kultur. Ich sah ihn jeden Tag, und er hat mich alle die romantische Literatur lesen lassen, Nietzsche ... Er war für mich sehr wichtig!“

Erst einmal Mailand (1925)

Bis zum Ende der zwanziger Jahre wohnte Leonor Fini in Mailand, wo sie erste Porträtaufträge erhielt, an Ausstellungen teilnahm und sich u.a. mit den Malern Carlo Carra und Giorgio de Chirico anfreundet.

In den 1930er Jahren gehörte Leonor Fini zu den Stars der Pariser Kunstszene. Ihre extravagante Erscheinung, ihr unabhängiges Auftreten, ihre hyperrealistischen Gemälde sorgten für großes Aufsehen.
Im Jahre 1937, zog dann Leonor Fini nach Paris, wo sie während einer Affäre mit Max Ernst die Surrealisten kennenlernte: Sie "verkehrte“ mit Künstlern wie Man Ray, Salvador Dali, George Bataille und Andre Pieyre de Mandiargues. Allerdings wusste sie mit dem surrealistischen Vordenker Andre Breton und seinen dogmatischen Manifesten nichts anzufangen und verzichtete darauf, sich der Bewegung anzuschließen. An dieser Abneigung hielt sie ein Leben lang fest - noch mit 75 Jahren wehrte sie sich dagegen, als "Surrealistin“ bezeichnet zu werden.

In den 1940er Jahren hielt sich Leonor Fini überwiegend in Monte Carlo auf, wo sie zahlreiche Porträts von wichtigen Persönlichkeiten schuf, darunter Jacques Audiberti, Jean Genet, Anna Magnani und Suzanne Flon. In Monte Carlo lernte sie den italienischen Konsul Stanislao Lepri kennen, der sich der Malerei zuwandte und bis zu seinem Tod ihr Lebensgefährte blieb.

Ab 1943 setzte mit der Arbeit zu Mandiargues Buch "Dans les Annees sordides" ihr Werk als Illustratorin ein, in dem sie eine Vielzahl von Buchillustrationen beispielsweise zu Werken von Oskar Panizza, de Sade, Charles Baudelaire oder William Shakespeare schuf. Mit der Arbeit an Bühnenbildern und Kostümen für das Ballett "Le Palais de Cristal" von George Balanchine für die Pariser Oper begann Leonor Finis Arbeit für Theater, Ballett und Oper, die sie für den Rest ihres Lebens begleitete. Unter den Stücken, die sie künstlerisch umsetzte, waren unter anderem Wagners "Tannhäuser (1963)", "Lucrecia Borgia" von Victor Hugo (1964) oder "Le balcon" von Jean Genet (1969).

Nach dem Zweiten Weltkrieg verbrachte Leonor Fini schwierige Jahre in Mailand und Rom und - kehrte wieder nach Paris zurück. Hier "erregte" der junge Ernst Fuchs, der zeitweise in Paris lebte, ihre Aufmerksamkeit.

Nach 1946 hatte Leonor Fini Baudelaires Gedichtsammlung "Les Fleurs du Mal“ illustriert und für die Pariser Oper sowie für die "Comedie Francaise" Kostüme und Bühnenbilder entworfen. Für die nach wie vor produktive Malerin begeisterte sich seit den 1960er Jahren kaum jemand mehr.

Leonor Fini starb am 18. Januar 1996 mit 87 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung in Paris. Bis zu ihrem Tod, am 18. Januar 1996, hatte Leonor Fini nahezu vergessen in Paris gelebt und gearbeitet – umgeben von ihren Katzen, denen sie sich bis zuletzt näher fühlte als den Menschen. Ihre Werke sind in so renommierten Museen wie der Londoner Tate Modern und dem Centre Georges Pompidou in Paris zu sehen.

Zur Persönlichkeit der Leonor Fini

Durch und durch ist Leonor Fini eine Exzentrikerin, sie entwickelte einen eigenen Bilderkosmos, der aus romantischen, philosophischen und eben surrealistischen Elementen gespeist wurde. Sie posierte eng umschlungen mit dem Dichter Andre Pierye de Mandiargues nackt vor der Kamera des berühmten Fotokünstlers Henri Cartier-Bresson.

Stil und Tod
Leonor Fini entwickelte einen eigenen Bilderkosmos, der aus romantischen, philosophischen und eben surrealistischen Elementen gespeist wurde. Sie posierte eng umschlungen mit dem Dichter Andre Pierye de Mandiargues nackt vor der Kamera des Fotokünstlers Henri Cartier-Bresson. - Viele ihrer Gemälde handeln von erotischen Phantasien und dem Tod. Leonor Finis Schaffen fand bereits zu Lebzeiten hohe internationale Beachtung. Als Porträtmalerin, Illustratorin, Bühnenbildnerin und Kostümkünstlerin ist Leonor Fini höchst gefragt. Die Künstlerin liebte es, sich als androgyne Kunstfigur in reicher Kostümierung zu inszenieren. Die phantastische Welt ihrer Bilder versetzt den jeweiligen Betrachter in Landschaften, die von sprechenden Tieren, androgynen Mischwesen, mythischen Gestalten, merkwürdigen Plätzen und Begebenheiten gekennzeichnet sind.

Leonor Finis Gesamtwerk

Zeit ihres Lebens fühlte sich Leonor Fini von femininen Männern und androgynen Frauen angezogen. Sie greift immer wieder in obses­si­ver Weise das Bild der "Femme fatale“ auf porträtiert ihre Freun­din­nen und sich selbst mit Löwen­mähne, Fin-du-Siecle-Gewän­dern und einem kühnem Medusen­blick. Auch handeln viele ihrer Gemälde von erotischen Phantasien und dem Tod.

Zur Bildergalerie:

Leonor Fini, "Das Ende der Welt", 1949
Leonor Fini, "Das Ende der Welt", 1949Foto-Quelle: © Galerie Minsky, Paris

Bildergalerie Bild 1/Aufmacherbild - Leonor Fini, "Das Ende der Welt“, 1949 - Hier tritt die Sphinx von Schädeln umgehen in "universeller" Erschei­nung. auf.

Leonor Fini, "Selbstporträt mit Skorpion", 1938
Leonor Fini, "Selbstporträt mit Skorpion", 1938Foto-Quelle: © WikiArt

Bildergalerie Bild 2 - Leonor Fini, "Selbstporträt mit Skorpion", 1938 - Die Künstlerin .stellt sich in einem hochgeschlossenen Kleid dar, es klaffen an den Ärmeln Risse in Form einer Vulva, aus einem weißen Handschuh ragt der giftige Schwanz eines Skorpions.

Leonor Fini, "Dans la Tour (im Turm)", 1952
Leonor Fini, "Dans la Tour (im Turm)", 1952Foto-Quelle: © flickr.com



Bildergalerie Bild 3 - Leonor Fini, "Dans la Tour (Im Turm)", 1952 -
Das Bild entstand, als sich die Malerin und ihre beiden Lieb­ha­ber, Stanis­lao Lepri und Konstanty Jelenski, in Torre San Lorenzo in Italien aufhiel­ten. Zeigt hier die Künstlerin dem nackten Jüngling "Jelenski" ein erotisches "Verlies"?

Leonor Fini, "Erdgottheit, die den Schlaf eines Jünglings bewacht". 1946
Leonor Fini, "Erdgottheit, die den Schlaf eines Jünglings bewacht". 1946Foto-Quelle: © Weinstein Gallery, San Francisco

Bildergalerie Bild 4 - Leonor Fini, "Erdgottheit, die den Schlaf eines Jünglings bewacht“ 1946 - mehr Infos in Abschnitt "Sphinx".

Leonor Fini, "Sphinx: Ilaria", 1975
Leonor Fini, "Sphinx: Ilaria", 1975Foto-Quelle: © Art Brokerage New York

Bildergalerie Bild 5 - Leonor Fini, "Sphinx: Ilaria", 1975 - auch weiteres in Abschnitt "Sphinx".

Leonor Fini, "Little Hermit Sphinx", 1948
Leonor Fini, "Little Hermit Sphinx", 1948Foto-Quelle: © Tate Modern London



Bildergalerie Bild 6 - "Little Hermit Sphinx", 1948 - In deutsch "Die kleine Einsiedler-Sphinx" ist ein Selbstporträt, und symbolisiert Leonor Finis Geisteszustand nach dem Trauma ihrer Operation (Hysterektomie - operative Entfernung der Gebärmutter). Die Künstlerin malte eine menschliche Lunge ... wegen der schönen rosa Farbe und verschärft die Atmosphäre der Angst.

Es ist ein Schlüsselwerk und ein schwierig zu interpretierendes Bild . Es zeigt die offene Tür eines heruntergekommenen und überwucherten Gebäudes mit abblätternden Anstrichen und verlassenen Möbeln. Die Szene ist irgendwie beunruhigend. Die Schwelle zeigt ein inneres Organ (als menschliche Lunge zu identifizieren) und das am Türrahmen hängt. Zwischen Blättern, Knochen, einem Vogelschädel und einer zerbrochenen Eierschale hockt "die Sphinx", die einen schwarzen Umhang trägt und eine katzenartige Pfote zeigt.

Leonor Fini, "Fünf Katzen", 1980
Leonor Fini, "Fünf Katzen", 1980Foto-Quelle: © Spaightwood Galleries, Upton

Bildergalerie Bild 7 - Leonor Fini, "Fünf Katzen", 1980 - Leonor Fini fühlte sich in den letzten Parisjahren nahezu vergessen - aber sie war umgeben von ihren Katzen, denen sie sich bis zuletzt näher fühlte als den Menschen.

Leonor Fini, Metamorphose einer Frau, 1987
Leonor Fini, Metamorphose einer Frau, 1987Foto-Quelle: © Auktionshaus Neumeister

Bildergalerie Bild 8 - Leonor Fini, "Die Metamorphose einer Frau", 1987 - Der Begriff "Metamorphose" stammt aus dem Griechischen, er bedeutet “Verwandlung” und man findet ihn in der Biologie und der Mythologie bzw.der Sagenwelt. Zu sehen ist hier ein altarmäßiges Tafelbild mit einer weiblichen Modenschau des Todes.

S/W-Foto: Leonor Fini, "Anonym", 1938
S/W-Foto: Leonor Fini, "Anonym", 1938Foto-Quelle: © Leonor Fini, Nachlass

Bildergalerie Bild 9 - Leonor Fini, "Anonym", 1938 - Der Titel des S/W-Fotos "anonym" bezeichnet das gewollt unerkannte Auftreten einer Person, sei sie prominent oder nicht. Dazu lassen sich noch so "Reiz"worte wie: Pose, Reiz, Sex, Maske, Mode, Laster & Weiblichkeit gesellen.


Links:

(Leonor Fini - Biografie)
https://www.fembio.org/biographie.ph...eonor-fini/

(Sphinx)
https://de.wikipedia.org/wiki/Sphinx

(Surrealismus)
https://de.wikipedia.org/wiki/Surrealismus

(Surrealismus in Paris)
https://www.fondationbeyeler.ch/auss...us-in-paris

(Ausstellung: Fantastische Frauen)
https://schirn.de/fantastischefrauen/digitorial/


Map-Data: Foundation Beyeler, "Surrealismus in Paris (2. Oktober 2011 bis 29. Januar 2012“, Baseler Straße 101, CH-4125 Riehen/Basel - Nach COVID-Massnahmen des Bundes Fondation Beyeler bis voraussichtlich 28. Februar 2021 temporär geschlossen.

13 Kommentare

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wize.life-Nutzer
Sehr gut gewählt, diese Künstlerin ist passend für den Weltfrauentag. Repräsentiert sie doch die unabhänige Frau.
wize.life-Nutzer
... danke, danke ...
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wize.life-Nutzer
Eine düstere Künstlerin hell erleuchtet Vielen Dank!
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wize.life-Nutzer
Mit angegrauter Löwenmähne.. und Katherine-Hepburn-Frisur, ein für mich eher impressionistisches Portrait, als ein dennoch surrealistischer Gesamteindruck.. Tolles Bild, wo hängt es? San Francisco? Ein Grund mehr, dort mal das sehen zu können, nebst so vielem Anderen..
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wize.life-Nutzer
EIne sehr exzentrische Frau, die eigentlich a l l e s sein wollte, Frau, Mann, Löwe, Skorpion, Katze, aber der die Rolle als Mutter versagt wurde. Interessant, wie sie ihre Operation verarbeitet hat. !

Das ist eine kongeniale Interpretation dieses Künstlerlebens und-schaffens und deckt auch das eigentliche Problem auf.
Frauen sind eindeutig vielseitiger als Männer, sie spielen ihr Leben lang die Geliebte, die Mutter und folgen auch noch einer Berufung.
Damit sind sie aber permanent überfordert.

Der Weltfrauentag hat seine Berechtigung, denn da geht es um gerechte Anerkennung und Würdigung weiblicher Arbeit.
ABER was mehr und mehr vergessen wird, ist die Tatsache, dass die Frau von heute ihrem eigentlichen Beruf, eine gute Mutter zu sein, fast nicht mehr nachkommen kann, weil sie sich selber zu viele Pflichten auferlegt hat.
Das ist die eigentliche Tragödie.

Katzen sind kein Ersatz!
wize.life-Nutzer
Liebe Edith,
... tolle, nette Zeilen - DANKE! - sicherlich auch lesenswert für die noch folgende Leser dieser Geschichte & ein besonderes Lob für Deinen gezielten "Katzenspass" am Schluss - ... alles Liebe von Volker
wize.life-Nutzer
Danke, Volker, aber du verdienst da doch !
wize.life-Nutzer
... nein, nein alles für die Ehre, trotzdem kostenlos und mit Freude am Tun ... bis auf weiteres
wize.life-Nutzer
So aufmerksam ich diesen interessanten Beitrag gelesen habe, so sehr habe ich mich über den Kommentar von Edith gefreut.
Er wirft die Frage auf, was die Frauen erreicht, und was sie verloren haben. Darüber werde ich mir erst mal Gedanken machen, denn manchmal werde ich den Verdacht nicht los, dass Frauen meist einen zu hohen Preis zahlen für Errungenschaften, für die Männer niemals kämpfen mussten. Auch sind letztere seltener einer Doppelbelastung ausgesetzt. So sind wir wohl einer wirklichen, ausgeglichenen Emanzipation noch weit entfernt.
Danke für den Beitrag, Volker, und danke für die inspirierenden Gedanken, Edith!
wize.life-Nutzer
Volker entschuldige bitte, ich hatte mich vertippt, es sollte heißen "Du verdienst d a s (Anerkennung) doch".
wize.life-Nutzer
Liebe Renate, das waren doch nur spontane Gedanken.
Das Thema "Frau" ist gesellschaftlich noch nicht zu Ende gedacht. Man sollte das Recht und alle Unterstützung haben, sich zu profilieren, aber es sollte nicht zu Lasten der "Verletzlicheren" geschehen.
wize.life-Nutzer
Auch spontane Gedanken können zum Weiterdenken anregen, liebe Edith. Hab mich jedenfalls gefreut, Dich wieder mal hier zutreffen.
Und zu Ende gedacht ist wohl selten etwas, dieses Thema schon gar nicht.
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wize.life-Nutzer
Danke,Volker.
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