Wohnungssuche
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Zum Thema Problematische Wohnungssuche im Münchner Umland

Durch eine Eigenbedarfskündigung haben wir leider unsere schöne große 4 Zimmer Wohnung verloren, bzw. müssen diese nächstes Jahr fristgerecht verlassen.

Derzeit wohnen wir im Landkreis Fürstenfeldbruck und suchen wenn möglich in diesem Landkreis wieder eine Wohnung mit 4 Zimmern und mindestens 100qm, mit Keller sowie einer großen Garage oder Doppelgarage oder kleiner Halle für meinen Oldtimer. Einer der Räume soll wie bisher auch gewerblich im Bereich Kunsthandwerk für ruhige und saubere Arbeiten ohne Kundenverkehr genutzt werden. Daher benötigen wir, auch wenn wir nur zu zweit sind, eine größere Wohnung.

Vor 10 Jahren war es zwar am Wohnungsmarkt bei München auch schon eng, dennoch war es kein Problem innerhalb einer kurzen Zeitspanne den Wohn-Traum zu finden.

Jetzt aktuell ist es ein noch viel größeres Problem als ich dachte. Innerhalb des Münchner Stadtgebietes eine Wohnung zu finden ist heute wie früher natürlich ein sehr großes Problem, zumal es noch bezahlbar bleiben sollte. Dort suchen wir aber auch gar nicht, da wir eher naturverbundene Menschen sind und jetzt auch sehr ländlich leben.

Auch wenn der Landkreis FFB präferiert wird suchen wir natürlich auch in den anderen Landkreisen. Da ich jetzt schon einfache Strecke 40km zur Arbeit fahre sollte sich die Strecke nicht deutlich erhöhen. Klar kann man auch weitere Strecken fahren, aber täglich einfache Fahrt 80km oder mehr erzeugt nicht nur höhere Fahrtkosten, sondern kostet vor allen dingen Lebenszeit.

Das schlimme ist das nun die Wohnungen nicht nur im Münchner Stadtgebiet knapp sind, das sie nicht nur im direktem "Speckgürtel" knapp sind, sondern nun sogar im Outback kaum noch vorhanden sind und man nun schon im Hinterland des Outbacks suchen muss um evtl. mit viel Glück eine Chance auf einen Besichtigungstermin zu bekommen.

Leider bekommt man noch nicht mal diese Chance.

Denn scheinbar ist es aktuell so das ein Paar, ich als Festangestellter mit einer unbefristeten Stelle an einem renommierten Forschungszentrum sowie meine Lebenspartnerin (die lange Jahre als Architektin gearbeitet hat) als eine in der Kunsthandwerker-Community anerkannte Tiffany Spezialistin die über ihre Webshops einen guten Umsatz generiert, die beide keinerlei finanzielle Verpflichtungen haben (Kredite), nicht als seriös eingestuft werden.

Scheinbar ist es aktuell so, das selbst wenn man bei einem Online-Immobilien Marktplatz eine makellose und professionelle Bewerbermappe erstellt hat, mit Mietzahlungsnachweis, Gehaltszahlungsnachweis, Schufa-Auskunft und natürlich der klassischen Selbstauskunft, es dennoch nicht wert ist zumindest mal zu einem Besichtigungstermin eingeladen zu werden.

Scheinbar ist es aktuell so, das man selbst für solche Wohnungen nicht in Frage kommt wo die geforderte Miete ein Drittel unseres Nettoeinkommens nicht übersteigt.

Scheinbar ist es aktuell auch so das der Besitz eines Oldtimers ebenfalls ein Problem für Vermieter darstellt. Wir haben allein deshalb schon Absagen bekommen. Wenn ich da an die letzte Suche vor 10 Jahren denke wo sich der Vermieter gefreut hat das da wer mit einem Oldtimer daherkommt und das sehr interessant fand, ja davon kann ich jetzt nur träumen.

Zum Schluss kann ich nur anmerken das es wohl tatsächlich nur auf Glück und Zufall ankommt eine Wohnung oder ein kleines Haus zu einem FAIREN Mietpreis zu bekommen und wirklich einzig und allein nur darauf.

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