Wahltag - es gilt nachzudenken und Fakten zu akzeptieren....... (von Helmut  ...
Wahltag - es gilt nachzudenken und Fakten zu akzeptieren....... (von Helmut Rother)
Wahltag - es gilt nachzudenken und Fakten zu akzeptieren....... (von Helmut Rother)

Ab heute sollte eigentlich Ende wahlpolitischer Inszenierungen und hypothetischer Gedankenspiele sein. Es gibt Gewinner und klare Verlierer auch wenn das Einige offensichtlich noch nicht wahrhaben wollen.
Der Wähler fordert jetzt, Aufhören mit den parteipolitischen Mätzchen, dass Land in den Vordergrund stellen und schnellstmöglich eine stabile Regierungsbildung umsetzen.
Eigentlich …..
Woher die desaströs geschlagene CDU und ihr Parteivorsitzender als der eigentlich klare Verlierer dieser Wahl, in dieser Situation um 19 Uhr am Wahlabend ein Mandat bzw. Motivation zur Regierungsbildung einer „Zukunftskoalition“ hernehmen, kann wohl nur ein elitärer Kreis Unverbesserlicher nachvollziehen.
Der Bürger schüttelt ob dieser Ansage nur noch den Kopf und fühlt sich vielleicht in seiner Stimmabgabe jenseits der CDU/CSU bestätigt. Vermutet werden kann auch ein kurzfristiger mentaler Blackout, ignorante Verweigerung von Realitäten oder einfach nur die Zuschaustellung eines stupiden machtpolitischen Selbsterhaltungstrieb und zwar ohne Rücksicht auf Verluste.
Fakt ist, dass die SPD - wie auch immer - sei es durch eigenes Zutun oder einfach der Unfähigkeit der politischen Mitbewerber numerisch Gewinnerin dieser Wahl wurde. Daraus ist zumindest auch ihr Mandat zur Regierungsbildung abzuleiten, ob man das mag oder nicht. Die SPD ist mit ihren Zugewinnen stärkste Kraft geworden, nicht nur bei der Bundestagswahl auch bei den beiden Landtagswahlen. Wer Demokratie einfordert muss diese Tatsachen einfach nur anerkennen. Erst wenn sie dabei scheitern sollte, stellen sich Fragen zu weiteren Optionen. Die virulenten und aktuellen Krisen und Herausforderungen erlauben keine lange geschäftsführende Regierung. Die ist hoffentlich allen Beteiligten bewusst.
Der Weg Grüne und FDP schnellstmöglich miteinander den gemeinsamen Boden für eine zeitlich befristete Zusammenarbeit in einer Regierung zu finden ist sinnvoll und richtig.
Die Fliehkräfte in der CDU werden in den nächsten Tagen vermutlich aber auch hoffentlich weiter an Fahrt aufnehmen, auch um einen inhaltlichen aber auch personellen Neustart und eine Neuausrichtung im politischen Spektrum dieser Partei zu ermöglichen. Dies wird Zeit in Anspruch nehmen, die man in Opposition gut nutzen kann.
Wer es bei einem Blick nach Sachsen aber auch nach MeckPom und dem beschämenden Abschneiden der CDU im Vergleich zu den AFD Chaoten noch immer nicht verstanden hat: Es ist auch die Orientierungslosigkeit rechts der CDU, ihre Handlungsunfähigkeit und Zögerlichkeit ihre rechte Flanke inhaltlich zu ordnen, die auch den Boden für die unsäglichen Gewinne mit sich gebracht haben.
(Mit Genehmigung des Verfassers Helmut Rother hier eingestellt)

8 Kommentare

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Und doch ist zu befürchten, dass Laschet und Lindner das Spielchen so lange machen, bis sie an der Macht sind. Denn Lindner ist genau so machtgierig wie Laschet. Was interessiert da der Wille der Wähler!
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Heidi ...... ich fürchte das nicht......... Erneuerung ist das, was für die CDU jetzt ansteht.... nicht "regieren".....
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Na, dann dein Wort in Gottes Ohr. Ich denke ein Kanzler Scholz würde uns gut tun - und für die CDU viel Zeit in der Opposition.
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Und wer ist dieser Helmut Rother?
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Ein seit 40 Jahren guter Bekannter von mir .... keine Person der Öffentlichkeit......
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OK, danke.
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Notiz nach deinem Hinweis neu eingestellt ...
Herzlichen Dank dafür
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Gern geschehen.
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