Emil Schumacher, "Palmarum", 1991
Emil Schumacher, "Palmarum", 1991Foto-Quelle: © Emil Schumacher Museum
Kunst verstehen: "Informelle Malerei“ durch Emil Schumacher …

Wenn ein Bild den Betrachter nicht unmittelbar berührt, dann fehlt etwas.
(Emil Schumacher)

Der heimattreue Maler und Grafiker Emil Schumacher liebte und genoß das südliche Ruhrgebiet mit der Großstadt Hagen (Das Tor zum Sauerland). Er wurde am 29. August 1912 als drittes Kind von Anna und Emil Schumacher hier geboren. Von 1926 bis 1931 besuchte er die Oberrealschule Hagen. Im Wintersemester 1931/32 bis 1933/1934 studierte Emil Schumacher Werbegrafik an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Dortmund. Als freier Maler (ohne eine Ausstellungs-Beteiligung) war er von 1935 bis 1939 tätig. Während der Studienzeit reiste er mehrfach mit dem Fahrrad ins Ausland, unter anderem über den St. Gotthard bis zum Lago Maggiore.

Während der NS-Zeit

Unter den Nationalsozialisten wurde er wegen des Vorwurfs des "Kulturbolschewismus“ nicht in die Reichskammer der bildenden Künste aufgenommen! Als technischer Zeichner (dienstverpflichtet) arbeitete er von 1939 bis 1945 in einem Hagener Akkumulatoren-Rüstungsbetrieb. Im Jahre 1941 erfolgte seine Heirat mit Ursula Klapprott und die Geburt des Sohnes Ulrich.

Nach Kriegsende

Nach dem Zusammenbruch des "Dritten Reichs“ begann im "verwüsteten Deutschland“ die Zeit der künstlerischen Freiheit. Emil Schumacher startete einen Neubeginn als freier Künstler. Seine erste Einzelausstellung (1947) fand in dem von dem Architekten Rasch eingerichteten Studio für neue Kunst in Wuppertal statt und er wurde Mitbegründer der Künstlervereinigung "junger westen".

Emil Schumacher erhielt den Kunstpreis "junger westen der Stadt Recklinghausen“ (1948), im selben Jahr kaufte das "Karl Ernst Osthaus Museum“ zwei seiner Bilder. Dann 1950 verbrachte er einen Sommer in Ascona am Lago Maggiore.

"junger westen"

Im Jahre 1948 wurde in Recklinghausen die Künstlergruppe "junger westen" gegründet (bis 1962). Die Künstler lieferten beachtliche Impulse für die bildende Kunst in Westdeutschland. Den Kern bildeten die Maler Gustav Deppe, Thomas Grochowiak, Heinrich Siepmann, Emil Schumacher, Hans Werdehausen und der Bildhauer Ernst Hermanns. Ihre künstlerischen Fragestellungen ergaben sich vor allem aus dem Umfeld und der Lebenswirklichkeit der Ruhrregion. Arbeitswelt und Industrielandschaften bildeten die zentralen Motive. Sie zeigten dabei eine gegenständliche Auseinandersetzung, die durch große Klarheit und Strenge zu abstrahierten Strukturen führte.

Nach einer anfänglich zurückhaltend expressiven Phase mit der Vereinigung "junger westen“, löste sich dann Emil Schumacher in den 1950er Jahren vom Gegenstand – und wurde ein Star "des Informel": Seine kraftvoll gestischen Bilder, oft aufgemischt mit Sand und Metall, manchmal traktiert mit Hammerschlägen ("sie weckten ja müde Betrachter“).

"Das Informel“

Informelle Kunst (französisch art informel) oder kurz Informel ist ein Sammelbegriff für die Stilrichtungen der abstrakten (im Sinne von nicht-geometrischen, gegenstandslosen) Kunst in den europäischen Nachkriegsjahren, die ihre Ursprünge im Paris der 1940er und 1950er Jahre hatte.

Erste Aufmerksamkeit fand die "informelle Malerei“ in Deutschland mit der Quadriga-Ausstellung 1952 in der Zimmergalerie Franck (Arbeiten von K. O. Götz, Otto Greis, Heinz Kreutz und Bernard Schultze) in Frankfurt am Main. Auch andere Künstlergruppen wie "ZEN 49“ oder die "Gruppe 53“ betrieben eine Unmittelbarkeit und Authentizität der Malerei - Gesten und körperliche Direktheit wurden betont.

Durch einer vorgegebenen Form und durch die Öffnung des Bildes für spontane, gestisch eruptive Aktionen überwindete "das Informel" den traditionellen Bildbegriff. Der Künstler komponierte nicht mehr auf ein vorher geplantes Ergebnis hin, stattdessen ließ er dynamische Prozesse anschaulich werden.

Weitere Biografie-Fakten (nach 1952):

Im Jahre 1954 beteiligte sich Emil Schumacher an der im Stedelijk Museum, Amsterdam, veranstalteten Ausstellung "Deutsche Kunst nach 45“ (nach dem Krieg das erstmalige Zeigen von zeitgenössischer Kunst aus Deutschland im Ausland!).

Auf der Suche nach neuen bildnerischen Mitteln und Materialien entstanden 1956 bei Emil Schumacher die ersten "Tastobjekte“ - und die Übergabe des Conrad-von-Soest-Preises in Münster. Im Jahre 1958 nahm Emil Schumacher an der XXIX. Biennale di Venezia teil, erhielt den Karl-Ernst-Osthaus-Preis in Hagen und den Guggenheim Award, New York - Von 1958 bis 1960 wurde er Professor an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg.

Er bekam 1963 den "Großen Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen“. Auch wurde er von 1966 bis 1977 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Weiter war er Gastprofessor an der Minneapolis School of Art, Minneapolis (1967-1968). Im Jahre 1968 bekam er den "Erste Klasse Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland". Seit 1971 war Emil Schumacher dann Mitglied der Akademie der Künste in Berlin . Er plante auch regelmässige Frühjahrs- und Sommeraufenthalte auf Ibiza! - 1974 dann den "Preis der Stadt Ibiza".

Den August Macke Preis der Stadt Meschede erhielt er 1978. Er wurde Mitglied des Ordens "Pour le merite für Wissenschaften und Künste“. Und erhielt 1982 auch den "Rubenspreis der Stadt Siegen“ und den "Ehrenring der Stadt Hagen“. Ein Jahr später kam das "Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland dazu. Auch wurde er 1985 Ehrengast der Deutschen Akademie Rom, Villa Massimo.

Weitere Auszeichungen

Im Jahre 1987 bekam Emil Schumacher den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen und 1988 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Hagen. Die Stadt Salzburg überreichte ihm 1990 den "Herbert-Boeckl-Preis“ für moderne europäische Malerei. Und 1992 folgte die Verleihung des Doktorgrades ehrenhalber, Dr. phil.h.c., durch die Universität Dortmund - 1997 geschah die Verleihung der Würde des Ehrenbürgers an der Friedrich-Schiller Universität, Jena. Ein Jahr später erhielt er den Auftrag für ein Wandgemälde im Gebäude des Reichstages Berlin (Ausführung 1999) - 1999 wurde er Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Dresden und es erschein das Malerbuch "GENESIS“ mit 18 Serigraphien in der Edition Har-El, Jaffa/Israel.

Am 4. Oktober 1999 starb Emil Schumacher in San Jose/Ibiza. Sein Grabmal (schlichter Marmorstein mit der Signatur des Künstlers) befindet sich auf dem Remberg-Friedhof in Hagen, Eickertstraße.

Emil Schumachers intensive Reisen

Nach dem Kriege unternahm Emil Schumacher viele intensive Reisen (eine grobe Auswahl): nach Spanien, Italien und Tunesien (1958) - nach Libyen und Tunesien (1962) - nach Brasilien, Argentinien, Uruguay, Peru und Bolivien (1963) - durch Jugoslawien, nach Montenegro, in die Herzegowina und nach Bosnien (1965) - durch Norwegen (1966) - Ausgedehnte Reisen durch die USA (1967/68) - Winteraufenthalt auf der Insel Djerba (1975) - durch Tunesien und Winteraufenthalt in Hammamet (1980) - nach Marokko (1983).

Bei den Ausstellungen:

Emil Schumacher nahm 1959 an der documenta II in Kassel teil, sowie an der V. Biennale de Sao Paulo; ebenso an der documenta III (1964) und im Jahr 1977 an der documenta 6 in Kassel.

Nach Ende des 2. Weltkrieges entwickelte sich die Abstraktion zur einer "Weltsprache der Malerei“, die auf der documenta III ganz stark dominierte. Emil Schumacher schuf drei großformatige Gemälde mit den Titeln Documenta I, II und III. Nach Beendigung der Ausstellung überarbeitete Emil Schumacher das erste Bild, wobei er dieses versehentlich zerstörte. Nach 27 Jahren(!) schuf er auf dem Keilrahmen des vernichteten Bildes ein neues Werk mit dem Titel "Palmarum“ (Bildergalerie Bild 1), welches die Dynamik und Bewegtheit des Vorgängerbildes in die Bildsprache seines Spätwerkes überführte.

Heute hängen seine Arbeiten zwischen New York und Paris, Amsterdam und Tokio - also in vielen wichtigen Museen dieser Welt. Unter seinen zahlreichen Kunstwerken (auch im öffentlichen Raum) finden sich z.B. großformatige Mosaikarbeiten für die U-Bahn-Station Colosseo in Rom.

Zum Werk Emil Schumacher

Emil Schumacher war einer der großen informellen Maler aus Deutschland. Er hat sich jeden Tag neu, morgens beim Spazierengehen, von der Natur inspirieren lassen und das kann man in all seinen Werken immer wieder sehen. Er schuf neue Lebewesen und unendlich viel Neues in seinen Bildern, was zunächst als abstrakt erscheint - aber dann fängt es unentwegt zu leben an (Lebewesen, Bäume …). Man erkennt nun mal bestimmte Situationen und das ist ein wunderbares Erlebnis!

Charakteristisch für Schumachers Bilder sind ein außergewöhnlich pastoser Farbauftrag und die Verwendung von Fundgegenständen wie Holz, Steinen, Nägeln, Asphalt oder Sisal, die den assoziativen Zugang zu seinen Gemälden erweitern. Seine Arbeiten sind bestimmt von emotionaler Gestik und spontanen Schaffensprozessen, der Loslösung der Farbe von der Form und der Linie vom Motiv, dem Verletzen des Malgrundes und dem Vordringen der Malerei in die dritte Dimension.

Der Bildträger ist für Emil Schumacher keine Kompositionsfläche, sondern ein Aktionsraum, der ab Ende der 1950er Jahre teilweise mit Werkzeugen zerfurcht oder auch gewaltsam mit dem Hammer zertrümmert wird. Das Ergebnis sind Bilder mit einer urwüchsigen Ausstrahlung, die häufig an archaische Naturlandschaften und -gewalten erinnern. Die wuchtige Präsenz der Werke entsteht durch das "Kräftemessen“ des Künstlers mit dem Material. Es sei "Inspiration und Widerstand zugleich“, hat Emil Schumacher selbst formuliert. "Aus dem Wesen, aber auch am Widerstand des Materials formt sich das Bild.“

Die Bildergalerie

Emil Schumacher, "Palmarum", 1991
Emil Schumacher, "Palmarum", 1991Foto-Quelle: © Emil Schumacher Museum

Bildergalerie Bild 1/Aufmacherbild - Emil Schumacher, "Palmarum“, 1991, 205 mal 370 Zentimeter

"Das ist das dritte Bild der 1964 auf der Kasseler Documenta gezeigten sogenannten "Documenta-Bilder“ meines Vaters. Das waren ein weißes, ein blaues und ein rotes Bild. Das rote Bild ist, nachdem die Bilder von der Ausstellung zurückkamen, zerstört worden. Mein Vater wollte es verändern, verbessern, wie er sagt, verschlimmbessern, und dabei ist das Bild zerstört worden. Aber den Keilrahmen hat er weiter noch aufbewahrt, weil er dachte, ich male später noch mal ein Bild. Um dann im hohen Alter von 80 Jahren, hat er sich dieses Bild noch einmal vorgenommen, den Keilrahmen neu bespannt und sich dieser Aufgabe gewidmet.“
 (Zitat von Fr. Ulrich Schumacher, Sohn des Malers und Direktor des Emil Schumacher Museums)

Emil Schumacher, "Werkbild", Jahr ?
Emil Schumacher, "Werkbild", Jahr ?Foto-Quelle: © Emil Schumacher Museum

Bildergalerie Bild 2 - Emil Schumacher, "Werkbild", Jahr ?

Emil Schumacher, "G-42/1987", 1987
Emil Schumacher, "G-42/1987", 1987Foto-Quelle: © Emil Schumacher Museum

Bildergalerie Bild 3 - Emil Schumacher, "G-42/1987", 1987 - Gouache auf Bütten, 50,5 mal 65
Zentimeter

Emil Schumacher, "GE-1/1990", 1990
Emil Schumacher, "GE-1/1990", 1990Foto-Quelle: © Emil Schumacher Museum

Bildergalerie Bild 4 - Emil Schumacher, "GE-1/1990“, 1990 - Gouache auf Bütten, 76,5 mal 57 Zentimeter

Emil Schumacher, "GE-5/1992", 1992
Emil Schumacher, "GE-5/1992", 1992Foto-Quelle: © Emil Schumacher Museum

Bildergalerie Bild 5 - Emil Schumacher,"GE-5/1992", 1992 - Gouache auf Bütten, 57 mal 76,5

Emil Schumacher, "GG-3/1993", 1993
Emil Schumacher, "GG-3/1993", 1993Foto-Quelle: © Emil Schumacher Museum

Bildergalerie Bild 6 - Emil Schumacher, "GG-3/1993", 1993 - Gouache auf Bütten, 51 mal 64 Zentimeter

Emil Schumacher, "Pinatubo", 1992
Emil Schumacher, "Pinatubo", 1992Foto-Quelle: © Emil Schumacher Museum

Bildergalerie Bild 7 - Emil Schumacher, "Pinatubo", 1992, Öl auf Holz, 170 mal 250 Zentimeter

SW-Foto von Maler Emil Schumacher von 1981
SW-Foto von Maler Emil Schumacher von 1981Foto-Quelle: © Ralf Cohen, Karlsruhe

Bildergalerie Bild 8 - SW-Foto von Maler Emil Schumacher von 1981


Links:

(Emil Schumacher)
https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Schumacher

(„junger westen“)
https://de.wikipedia.org/wiki/Junger_Westen

(Das Informel)
http://www.kunst-malerei.info/informel.html

(Abstrakte Kunst)
https://de.wikipedia.org/wiki/Abstrakte_Kunst

(Emil Schumacher Museum)
https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_S...cher_Museum


Map-Data: Emil Schumacher Museum, Museumsplatz 1-2, 58095 Hagen - Es ist ein Kunstmuseum und Teil des Kunstquartiers in Hagen und dem international bedeutenden und in Hagen geborenen Maler Emil Schumacher gewidmet. Es wurde am 28. August 2009 im Vorfeld des Kulturhauptstadt-Jahres RUHR.2010 in einem eigens errichteten Neubau eröffnet.

12 Kommentare

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Zuerst dachte ich: nein... Dann habe ich mir die Bilder immer und immer wieder angeschaut, und auch im Internet gestöbert.
Also wenn ich so ein Bild bei mir zu Hause hätte, wäre ich nicht traurig.
Aber nicht irgend eins, ich möchte es mir dann auswählen dürfen.
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... eine "schöne" Erkenntnis ... - liebe Grüße von Volker
wize.life-Nutzer
Danke Volker, liebe Grüße an dich von Annemie
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wize.life-Nutzer
Meine Meinung dazu ist geteilt, aber die ist ja hier auch nicht gefragt....bin ja schließlich nicht kompetent.
Einige der Werke finde ich ausdrucksstark, ansprechend und bewegend, zu anderen finde ich keinen Zugang. An die Wand hängen, um sie jederzeit betrachten zu können, würde ich mir aber höchstens das Rote, und das gehört, meiner Meinung nach, auch zu Kunst, dass man sie gerne ansieht.
Danke, Volker!
wize.life-Nutzer
... einen ganz lieben Kommentar ... herzlichen Dank!
wize.life-Nutzer
Herzlich gerne.
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wize.life-Nutzer
Ich fürchte ,dass diese Bilder bei vielen Betrachtern unter die Kategorie: "ist das Kunst" oder kann das weg?" fallen.
Das finde ich schade;bis auf das blaue Bild mit diesen Zeichen gefallen mir die Bilder sehr gut.Besonders gefällt mir das rote Bild,es hat für mich eine starke Dynamik und ist mir sofort ins Auge "gesprungen".
Ich habe lange Zeit abstrakt gemalt,dabei waren mir Formen und Farbe sehr wichtig.Das sehe ich auch in den Bildern von Emil Schuhmacher obwohl ich manche Bilder sehr düster finde.Ich habe leuchtende Farben bevorzugt.
Danke lieber Volker, für diesen Einblick der Werke von Emil Schumacher
wize.life-Nutzer
... dann habe ich Dir ja Freude gemacht, machte mir Spaß ... viele Grüße von Volker
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wize.life-Nutzer
Diese Kleckserei kann ich nicht mit dem Begriff Kunst verbinden.
Es mag ja sein, dass man, wenn man traumatisiert ist oder psychische Ausnahmezustände erlebt, so etwas auf die Bildfläche bringt, aber das mit dem Begriff 'Kunst' verbinden, möchte ich nicht.
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wize.life-Nutzer
Guten Morgen, Volker
schwierig, schwierig, denn es gibt ganz wenig abstrakte Kunst, die mir gefällt.. Für mich hat Kunst etwas Berichtendes, Erzählendes..Und das kann auch bei einzelnen abstrakten Bildern des Fall sein, dass sie chaotische Zustände darstellen. Zum Großteil aber kopieren sich Künstler in der Abstraktion immer und immer wieder, denke ich... Wichtig war Schumachers Kunst in der Zeit des Nationalsozialismus als gelebter Widerstand, da gebe ich die Wichtigkeit gern zu.
Ich bin kunstgeschichtlich ganz woanders unterwegs. Ich war im Film von "Exhibition on Screen" (einer wunderbaren Dokureihe, die in ausgewählten Kinos läuft, sehr zu empfehlen!) im 90 Minüter über Van-Goghs Sonnenblumenreihe. Daran war nur einzig nervig, dass die Briefe in breitestem Englisch zitiert werden, das van Gogh nie und nimmer sprach. Aber man kann ja niocht Alles heben, das wußten schon die Rolling Stones!
Und morgen gehe ich ins UTOPIA in das Kunstevent van Gogh Alive, in dem angeblich neben van Goghs Werken auch Geräusche und Gerüche in die Ausstellung gebracht werden...Sooo, beam me up, Scottie!!!
Liebe Grüße, Volker und Alles Gute!
Valentin
wize.life-Nutzer
... Schön, schön mal wieder etwas von Dir zu hören bzw. zu lesen ... - recht herzlichen Dank für Deine reichhaltigen und ausführlichen Worte - und für Deinen "Vincent van Gogh Besuch" morgen im UTOPIA viel, viel Muse und Begeisterung - ich habe meinen dortigen Besuch noch vor mir ... alles Liebe und Schöne von Volker
wize.life-Nutzer
Merci, Valker!
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