Senioren mit Fahrrad
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Unterwegs mit dem Fahrrad - Tipps für Senioren

Immer mehr Personen greifen heute zum Fahrrad. Nicht nur um sich fit zuhalten, sondern gerade in der Großstadt kann bei einem hohen Verkehrsaufkommen so auch Zeit gespart werden. Gerade ältere Personen sind jedoch sehr vorsichtig beim Radfahren und sind ggf. etwas unsicherer als Jugendliche und Erwachsene. So kann es an Verkehrsknotenpunkten mitunter zu Problemen kommen.

Immer mit dabei


Personen, die viel unterwegs sind und auch im Urlaub nicht auf das Rad verzichten möchten, können einen Fahrradträger am Auto anbringen. Je nach Modell können so mehrere Fahrräder sicher mit dem Auto zu jedem gewünschten Ort transportiert werden.

Ob unterwegs oder in der eigenen Stadt, es gibt einige Dinge, die Senioren machen können, um die Sicherheit beim Radfahren etwas zu erhöhen. Dazu gehören die folgenden Punkte:

Das perfekte Fahrrad


Beim Fahrradkauf sollte genau darauf geachtet werden, dass dieses den Nutzungsbedingungen und den persönlichen Anforderungen entspricht. So gibt es mittlerweile Modelle mit einem elektrischen Antrieb oder einer Hilfe zum Aufsteigen auf das Fahrrad. Ist bereits ein Fahrrad vorhanden und ggf. etwas älter, kann es sich lohnen, dieses vor der Nutzung erst einmal zu einem professionellen Fachhändler zu bringen. Dieser überprüft die Reifen, die Bremse und auch die Gangschaltung. Zudem kann er auch dabei helfen, den Sattel und Lenker richtig einzustellen.

Auf Nummer sichergehen


Sicherheit im Straßenverkehr spielt eine wichtige Rolle und Senioren sind auf dem Fahrrad oft nicht nur etwas unsicher, sondern reagieren in manchen Situationen auch etwas langsamer. Dies erhöht die Gefahr für einen Unfall und bei einem Fall auf dem Kopf kann es zu schwerwiegenden Verletzungen kommen. Ein Helm hält schwere Stöße auf den Kopf bei einem möglichen Unfall ab und umso wichtiger ist es daher, in einen gut sitzenden und hochwertigen Helm aus dem Fachhandel zu investieren.

Übung macht den Meister


Im Regelfall verlernen die meisten auch nach Jahren nicht das Radfahren. Trotzdem kann es sinnvoll sein, sich erst einmal heranzutasten und etwas zu üben. Es gibt in den meisten Regionen freie Flächen, auf welchen es möglich ist, Dinge wie das richtige Bremsen und auch das Auf- und Absteigen zu üben. Im Straßenverkehr ist es extrem wichtig, schnell und richtig zu reagieren und sich sicher beim Radfahren zu fühlen.

Das perfekte Wetter


Ob Sonne, Regen oder Schnee, viele Senioren halten sich bei jedem Wetter gerne im Freien auf. Bei Nässe und Schnee steigt jedoch die Sturzgefahr beim Radfahren, denn auf einer glatten Fläche halten die Reifen nicht mehr richtig. Bei schlechtem Wetter ist es daher ratsam, das Rad stehen zu lassen und doch zu laufen oder das Auto zu nehmen.

Auf die Fußgänger achten


Auch wenn der Gehweg oft etwas sicherer erscheint, verbietet die Straßenverkehrsordnung diesen mit dem Rad zu nutzen. Dies gilt für alle Personen, die älter als 10 Jahren sind. Damit soll umgangen werden, dass Fußgänger mit dem Fahrrad angefahren werden und zu wenig Platz zum Laufen haben. Die meisten Straßen verfügen mittlerweile über einen gesonderten Radweg, welcher zu nutzen ist.

Immer in der richtigen Fahrtrichtung unterwegs


Beim Radfahren ist darauf zu achten, dass auch die Fahrtrichtung vom Verkehr berücksichtigt wird. Es ist gesetzlich nicht erlaubt, in die entgegenkommende Richtung auf dem Radweg zu fahren. Fühlen sich Senioren zu unsicher beim Überqueren der Straße, dann ist es ratsam, vom Rad abzusteigen und dieses für ein kleines Stück zu schieben.

Gleiche Regeln für alle


Wie die Autofahrer auch, gilt für Radfahrer auf den Straßen die gleiche Regel. Zeigt die Ampel rot, so muss gewartet werden. Stehen Radfahrer an einem Zebrastreifen, dann haben auch hier Fußgänger den Vorrang und dürfen diesen erst übertreten, bevor man weiterfahren darf. Radfahrer sind ein Verkehrsteilnehmer wie andere auch und müssen die geltenden Regelungen zum Schutz der anderen beachten.

Die Kunst des Linksabbiegens


Beim Linksabbiegen kommt es bei Senioren immer wieder zu Unfällen. Umso wichtiger ist es daher, dieses zu üben und dazu nach weniger befahrenen Straßen zu suchen. Weitere wichtige Punkte:
• Nicht den Schulterblick vergessen! Vor dem Abbiegen immer über die Schulter schauen und darauf achten, ob ggf. andere Fahrzeuge überholen möchten.
• Rechtzeitig ein Zeichen setzen und den linken Arm ausstrecken, wenn nach links abgebogen werden soll.
• Bei Kreuzungen auf andere Verkehrsteilnehmer achten und nach dem Linksabbiegen dann auf der rechten Seite ankommen.
In Bewegung bleiben

Durch Sport können Senioren ihre Beweglichkeit fördern, was auch beim Radfahren eine wichtige Rolle spielt.

Bild: pixabay.com - Keine Quellenangabe notwendig

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