Was steckt eigentlich tatsächlich hinter diesen immer wieder auftretenden pe ...
Was steckt eigentlich tatsächlich hinter diesen immer wieder auftretenden persönlichen Frontalattacken ...
Was steckt eigentlich tatsächlich hinter diesen immer wieder auftretenden persönlichen Frontalattacken ...

... die überwiegend anonymisiert auf Wize schon seit längerer Zeit zu beobachten sind?

Nun, einige Kommentatoren und Notizenschreiber versuchen hier ständig ihr eigenes negativ empfundene ICH-Gefühl auf andere zu übertragen, von denen sie annehmen, sich persönlich angesprochen zu fühlen, worauf sie dann in befindlicher Weise destruktiv reagieren.

Tatsächlich empfinden derartige Naturen ihr Verhalten als völlig normal, hier überwiegend persönlich zu interagieren, kaum thematisch zu differenzieren, fernab von feinfühliger Tiefe gezeichnet, sich bestimmten Personen gegenüber zu äußern. So treten diese destruktiv wirkenden Menschen hier recht fordernd, aber auch sehr rechthaberisch auf.
Primäre Bewertungen treffen sie eher geplant als wahrhaft empfunden. Jeden, den sie sekundär bewerten, selten zustimmend, erlebt dieser Personenkreis entweder als angenehm oder abwertend - schwarz oder weiß.

Jede kritische Äußerung stört nachhaltig ihr persönliches Gleichgewicht und deshalb auch ihre persönlichen Ansichten, da sie Kritik allgemein hin als wohlwollend oder eben ihrem EGO schadend empfinden.
Diese Menschen handeln demnach nicht, ob der Kritisierende wirklich inhaltlich korrekt argumentiert, sondern weil es hauptsächlich ihr Weltbild stört.

So werden sie eben gerne persönlich infam, manipulieren Mitmenschen dahingehend, es ihnen gleich zu tun.
Nach dieser Richtungslinie setzen sie Manipulation, Tricks und hinterhältige Machenschaften ein, ganz besonders, wenn sie sich der Loyalität einer Gruppe sicher sind. Natürlich sind sie in diesem Tun oft sehr erfolgreich, denn genau damit kennen sie sich hervorragend aus. Die Bitte von betroffenen Menschen, dass man von ihnen nicht weiter belästigt werden will, ignorieren sie deshalb sehr gerne.

Sachliche Auseinandersetzungen mit ihnen drehen sich grundsätzlich im Kreis, weil sie von sich so sehr überzeugt sind, dass sie eine differenzierte Äußerung zum eigentlichen Thema nicht mehr leisten können. Ihre unangemessene EGO-Reaktion sieht den Notizenschreiber lediglich als ablehnenden, ja störenden Kontrahenten an.
In Folge ihrer fehlgeleiteten ICH-Projektion gehen sie sogar dazu über, diesen Unliebsamen, als Besserwisser, Selbstherrlichen und häufig auch als Narzissten zu bezeichnen.
Wenn das geschieht, spricht der eigentliche Narzisst von seinem Frust, der eigenen Wut und auch seiner Angst, dass er enttarnt werden könnte.

Hier in der Öffentlichkeit lenken sie dann gerne von ihrem unausgeglichenen EGO ab und steuern ihre ganze Aufmerksamkeit sehr manipulierend auf das geächtete Subjekt, indem sie einen Kreislauf von „Mobbing“ und sogar „Stalking“ einleiten.

Nur die Wenigsten durchschauen diese, ihre Mechanismen.
Diese Naturen stören wo sie können, durch Unterstellungen, Beleidigungen und Phrasendrescherei, deren Sinn überhaupt nicht erkennbar ist, weil tiefere Argumente und ethischer Sinn fehlen.
Nachfragen in bezug auf ihre unverständliche Argumentation führen zu keinerlei Erklärung, jedoch eher zu mehr Frustration.
Diese wiederum ist klar zu verstehen, denn diese Leute verfolgen keine ehrbaren Ziele, sondern bedienen dabei ihr eigenes Ego-Epizentrum, das nur ihrer selbst dient.
Ihre Störmechanismen sind regelrecht zwanghaft, können durchaus äußerst rigide sein und realitätsfremd von den Betroffenen erlebt werden.
Oftmals ziehen sich die neutral Sehenden, aber auch Betroffenen zurück, weil das Ausmaß der Diskussion oder Reaktion dieser Menschen, ihnen zuwider läuft und viel zu aggressive Spuren aufweist.

Eine gute Kritik und Diskussion ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich, weil sich infolge des weiteren Verlaufs, sich sogar auch Menschen einbringen, die über weitaus weniger EGO verfügen und nur scheinheilig am Thema interessiert sind. Es ist ihnen eben wichtiger den Hauptbetroffenen aus niederen Beweggründen so richtig geben zu können ... und das immer wieder. Endlich kommen sie auch zum Zug. Und ja ... das ist das Wesen von Mobbing.

Wenn sich diese Menschen erst einmal auf die Person ihres Missfallens eingeschossen haben, kann das durchaus pathologisch narzisstische und Borderline relevante Ausmaße annehmen.
Das Einzige, das diese Naturen dann noch mit Wohlwollen akzeptieren würden, wäre, den Betroffenen zur Aufgabe oder zum totalen Rückzug zu zwingen.

Hinsichtlich der sozialen Kompetenz dieser Persönlichkeitsstruktur wird deutlich, dass ein solcher Mensch eher an der Oberfläche ohne wirkliche Tiefe in Bezug auf Gemeinschaft oder innerhalb privater Beziehungen handelt. Seine Kommunikationsfähigkeit besteht zu Gunsten der eigenen Profilierungssucht. Das heißt, er will nicht Wissen, Erfahrungen vermitteln oder Erkenntnisse schöpfen; ihm geht es nur darum zu kontrollieren, zu erziehen, zu domestizieren und zwar nach seinem feststehenden Weltbild oder das einer Gruppe.
Dabei wird deutlich, dass dieser Mensch wenig oder keine Rücksicht auf Herkunft und unterschiedliche Bildung anderer Personen nimmt. Gerne schert er alle über einen Kamm und nimmt sich heraus über diese rücksichtslos und inkompetent zu urteilen. Er ist sich ja keiner Schuld bewusst.

Nun, meist leichtfertig bilden sich so manche Menschen über ihre Mitmenschen ein ungerechtfertigtes Urteil, so dass die Betroffenen im Nachhinein sogar noch verunglimpft oder auch stigmatisiert werden können.
So sollten wir Menschen wachsam dazu angehalten sein, gut zu überdenken, über welche Menschen wir hier und anderswo öffentlich ein Urteil bilden.
Ein Schaden ist schnell angerichtet und kann später nur schwer rückgängig gemacht werden.
Deshalb sollte gut überlegt werden, in wie fern jemand dazu übergeht einen unbequemen Menschen, oder jemand, der aus dem „normalen Raster“ herausfällt, zu verurteilen oder sich über diesen lächerlich zu machen.
Dieses Verhalten hat dann nichts mehr mit Toleranz, Respekt und dem viel erwähnten Mitgefühl zu tun.

Fazit:
So wie wir unser Selbst bewusst sind, uns wertschätzen, Verantwortung tragen und uns selbst vertrauen, haben wir auch die Verpflichtung, dies anderen gegenüber zu praktizieren.
Auch unser Umfeld hat das seelische Bedürfnis, das wir ihm Achtung, Empathie, Toleranz, Respekt und soziale Kompetenz entgegenbringen.
Deshalb ist es selbstverständlich, dass wir uns in gesunder, kritischer und disziplinierter Art und Weise begegnen.
Wenn wir diese Grundsätze beachten, handeln wir gleichsam für uns und für die Gemeinschaft, in einem fairen und kommunikativen Prozess.
Dadurch zeigen wir unsere Mitverantwortung im Sinne sozialer Menschlichkeit.

Es könnte so schön sein, denn alle werden doch wohl wissen, wie ein harmonisches Miteinander tatsächlich funktioniert.
Oder irre ich mich da kolossal?

14 Kommentare

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wize.life-Nutzer
Punktgenau; Danke für den Beitrag. Um die Konflikte - wenigstens einigermaßen - in den Griff zu bekommen, müsste auch das Team seine Arbeit leisten. Streitkultur ist nicht jedem gegeben und so rasselt es ständig.
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wize.life-Nutzer
Sehr gut geschrieben und eine Analyse über die man unbedingt nachdenken sollte.
Ich hoffe,dass es noch nicht zu spät ist um ein harmonisches Miteinander und eine gesunde Streitkultur auf Wize wieder zu erreichen. Die Fronten sind sehr verschärft und eigentlich bin ich auch schon auf dem Rückzug,was ich schade finde.
Wie man wieder "kitten" kann,ist mir zur Zeit nicht klar aber diese Schreiben ist ein Anfang und ich hoffe sehr auf viel Resonanz und konstruktive Gespräche.
wize.life-Nutzer
Danke, liebe wize.life-Nutzer für Dein Statement.
Doch leider muss ich die Erfahrung, was das Artikulieren mancher Zeitgenossen betrifft, hervorheben. Denn, um zu einem Thema wirklich etwas aussagen zu wollen, ist es erforderlich, dass mein Gegenüber seine persönliche Bequemlichkeit überwindet und gedankliche Energien investiert ... genau hier ist das Problem zu sehen.
Nur ein „gefällt mir“ hilft mir da wenig weiter, da dieser „Klick“ eben bloß eine Kurzübertragung eines augenblicklichen Gestimmtheitsgefühls repräsentiert als Reflexion zu einem eben gelesenen Kontextes.

Allerdings möchte jeder Mensch gerne wahrgenommen und ganz besonders ernst genommen werden, aber bedauerlicherweise sind eben jene „Kurzzeit-Angebundenen“ leider nur dazu bereit, ein Minimum an geistiger Mitarbeit zu erbringen. Respektlosigkeit beginnt also schon da, wo wir bemerken, dass wir eigentlich nur oberflächlich konsumiert werden.

Allgemein ist es im Zwiegespräch einer Streitkultur zwingend erforderlich aktiv zu zuhören, Fakten zu sammeln, Meinungen zu analysieren, seine Argumentation klar zu definieren, um überhaupt ein sinnvolles und fruchtbares Gespräch führen zu können.
Das wiederum bedeutet Arbeit ... mit dem Thema und mit seinem Menschsein. Doch die Wenigsten sind wohl heutzutage kaum noch in der Lage dazu ... und wie wir häufig hier in vielen Kommentaren lesen können, nehmen sich diese Zeitgenossen auch keine Zeit mehr dafür und gestehen anderen dies ebenso wenig zu. Tragischer Weise betrifft diese Oberflächlichkeit, gepaart mit Ungeduld, fast alle Lebensbereiche.

Das größte Problem, das, wie Du schon bemerkt hast, ist die zwischenmenschliche Kommunikation. Ob in einer Beziehung, ein Freundschaft oder auch hier, man kennt sich und die Summen der Alltäglichkeiten scheinen jede Lebendigkeit abzusaugen.
Statt kontinuierlich Gemeinsamkeiten und Austausch zu pflegen, ergießen sich die Menschen in Routinen und Oberflächlichkeit, die stillschweigend hingenommen wird und der Vergessenheit anheimfallen.
Von nun an trennen sich die Wege, unbemerkt, da nicht wahrgenommen, schleichend und unerbittlich. Am Ende stehen viele Menschen voller Unverständnis den Trümmern ihrer Streitkultur gegenüber und sind zu nichts anderem mehr fähig als sich gegenseitig zu verletzen und zu demütigen.

Wenn diese Menschen sich nicht bemühen die Fehler ihres Lebens aufzuarbeiten, werden sie jeder weitere Verbindung, sei es über das Internet oder im real Live ähnlich angehen und die gleichen Unterlassungen wieder begehen ... so etwas nenne ich den unbearbeiteten Weitertransport von Lebensaltlasten.

Ja, das Internet macht es möglich, dass aus ihnen beziehungsunfähige Monster werden. So unkompliziert und risikofrei wie das Internet Verbindungen, Beziehungen, Partnerschaften oder auch Freundschaften möglich macht, umso brutaler ist die Wirklichkeit.

Eine Wirklichkeit, die sich besonders durch Attribute wie Distanzlosigkeit, mangelndem Feingefühl, Narzissmus zur eigenen Bedürfnisbefriedigung und erhöhte Bereitschaft andere verletzen zu können und zu wollen ... es ist ja genügend Abstand vorhanden und alles völlig zwanglos oder wie?
Viele kommen sich deshalb auch wie ein Katalog vor, reduziert auf Äußerlichkeiten, den Bedürfnis orientierten Trieben und deren exzessiven, uferlosen und Lustkonsum orientierten Abartigkeiten.

Doch jede verinnerlichte und verarbeitete Erfahrung, ob gut oder schlecht, ist eben wichtiger Bestandteil des Lebens und sollte zu den elementarsten Sinnes- und Geisteserfahrungen eines jeden Menschen gehören. Sie gehören garantiert nicht in die Rubrik, dass wir uns dafür schämen müssen.

Aber in den seltensten Fällen ist es unkritisch, wer die Sachlichkeit verlassen und die Schwelle der Respektlosigkeit gegenüber einem Menschen mit seinen Äußerungen überschritten hat. Es ist dabei unwesentlich, ob dieser mit seinem Übergriff nur auf eine angebliche Provokation reagiert, die ihn meist gar nicht persönlich betrifft.

Viele Menschen behaupten deshalb, sie haben den einen oder anderen Grund auf ihre Mitmenschen unterschiedlich einzugehen. Ermächtigt durch ihre eigene Wahrnehmung von Gerechtigkeit über den Inhalt einer Aussage urteilen und werten zu können.
Doch fern ab jeder Objektivität bewegen sich diese Menschen auf sehr dünnen Eis, denn die Gründe unkonstruktiv zu kritisieren, zu provozieren, anzugreifen oder zu verurteilen, fußen oft auf die eigenen psychischen Unzulänglichkeiten, die kaum zu "kitten" sind.
wize.life-Nutzer
Ich glaube,das Hauptproblem bei zwischenmenschlicher Kommunikation ist,das JEDER recht haben will und somit kein fruchtbares Streitgespräch zu Stande kommen kann. Man versucht gar nicht erst die andere Meinung ernst zu nehmen,sich auch damit auseinander zu setzen, man will als Sieger aus dieser "Diskussion" herausgehen!
Aus einem Streitgespräch herauszugehen, ohne sich zu beleidigen,dem Anderen sehr genau zugehört zu haben, vielleicht trotzdem bei seiner Meinung zu bleiben und weiterhin Respekt dem Gegenüber zu haben,ist eine Kunst und leider oft nicht möglich. Einfach festzustellen, dass man nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt aber man sich respektiert!!!!!
Sich nur Fakten um die Ohren zu schlagen und meinen damit sei alles sachlich bewiesen reicht meiner Meinung nach nicht Ich denke auch,es erfordert Arbeit sich mit ein Thema auseinander zu setzen; es erfordert auch sich genau die andere Seite anzuschauen!
Es bedeutet auch den Gesprächspartner nicht in eine Schublade zu stecken, zu pauschalisieren.

Ganz allgemein sehe ich einen großen Mangel an der Bereitschaft zuzuhören!
Das liegt mit Sicherheit an der großen Möglichkeit im Internet anonym die "Sau rauszulassen". Wozu man nicht in der Lage war und ist:sich selbst ständig zu hinterfragen,emphatisch seinen Mitmenschen zu begegnen und nur seine eigene Wahrnehmung als wahr zu sehen,ist im Internet möglich. Und zu hören muss man auch nicht!
Kritik wird als Kampfansage gewertet und dementsprechend reagiert man darauf.
Ich denke,dass diese Verhaltensweise mittlerweile auch ins reale Leben übergeschwappt ist und das macht mir Angst.

Ganz wichtig finde ich diesen Absatz in Deinem Statement:

"Doch jede verinnerlichte und verarbeitete Erfahrung, ob gut oder schlecht, ist eben wichtiger Bestandteil des Lebens und sollte zu den elementarsten Sinnes- und Geisteserfahrungen eines jeden Menschen gehören. Sie gehören garantiert nicht in die Rubrik, dass wir uns dafür schämen müssen."
Hat man dies wirklich verinnerlicht,ist man auf einem richtigen Weg!
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wize.life-Nutzer
deine analyse mag zutreffen, das kann ich nicht beurteilen, es wäre nur eine weitere vorurteilsbehaftete unprofessionelle einschätzung meinerseits.

ich glaube, du irrst in deinem letzten satz, denn ich befürchte, nicht alle haben basierend auf erfahrungen einen zugang und/oder das verlangen zu einem harmonischem miteinander.

und in summe ist mein fazit aus der ganzen situation hier - deckung und rückzug!
ich habe kein bedürfnis mehr, diesen menschen auf (zitat) "gesunder, kritischer und disziplinierter Art und Weise" zu begegnen.
dieses bedürfnis ist bei mir in den letzten jahren für den bereich wize leider verkümmert, alleine durchs zusehen und mitlesen. persönlich wurde ich bisher noch nicht attackiert, bis auf wenige zu vernachlässigende bemerkungen einzelner.
wize.life-Nutzer
Danke, liebe wize.life-Nutzer für Deine Zeilen.

Natürlich streben hier nicht alle nach Harmonie im Gedankenaustausch ... das ist mir schon klar. Doch ich versuche meist ein Miteinander zu gestalten, was mir häufig auch gelingt ... denn ich bin wählerisch mit wem ich kommunizieren mag.

Für manche Zeitgenossen ist es ja auch um ein vielfaches leichter, sich dem Menschen persönlich zu widmen als um das eigentliche Thema in einer Notiz. Vielleicht auch deswegen, weil diese Zeitgenossen im Kontext spüren, dass sie zu ihren Lebzeiten wirklich etwas verpasst haben. Somit geht von dem Thema eine Gefahr für die Leser aus, nämlich der geistigen Herausforderung, die in den Gefühlen und Emotionen dieses Themas enthalten sind ... damit in Vergessenheit geraten muss, dass es jemals eine Herausforderung gegeben hatte. Deswegen muss sich dann der ganze Schwerpunkt vom Inhalt der Notiz wegbewegen zur notizenschreibenden Person.

Auf Grund dessen wird in dem Thema nach den notwendigen Beweisen für die Unrichtigkeit seiner Persönlichkeit gesucht ... weil der Notizenleser die Wunder des Lebens im Worte miterlebt, die der Notizenschreiber tatsächlich auf Schritt und Tritt, mit jedem Wort und jeder Bewegung geatmet hatte.
Doch dies kann der Leser nicht ertragen ... dafür, dass er anders ist als des Schreibers liebende Weltsicht. Denn die Unrichtigkeit muss der Leser irgendwie beweisen, sonst müsste er sich ändern, anstatt sich mit belangloser und verwünschender Kritik aus seiner Verantwortung stehlen zu können.

Es sind menschliche Verhaltensabläufe, die mit einer wesentlichen seelischen Komponente gekoppelt sind, so dass manche Äußerungen in eine Richtung laufen können, die wir eben nicht vorhersehen können.
Denn wir wissen nicht in welcher seelischen Verfassung oder Ebene bzw. in welcher persönlichen Gestimmtheit sich unser Gegenüber gerade befindet. So kann ein Wort, das eigentlich lieb gemeint ist, Dinge auslösen, die wir uns eben nicht vorstellen können, da wir auf einer anderen geistigen Ebene weilen.

Das Problem im Mangel der beiden erwähnten Wesenszüge, ist, wenn ich mir nicht meiner Selbst bewusst bin in den Schwächen und Vorzügen, die u.a. auch meine Ich-Stärke ausmachen und gleichzeitig mein polarisierendes Verhalten anderen gegenüber, gefühlsmäßig nicht auf mich reflektieren kann, also kaum empathische Wesenszüge aufweise, wird jegliche Kritik, ob konstruktiv verbessernd oder herzlich helfend, kaum von anderen in dieser Form als solche betrachtet.

Diese Menschen fühlen sich dann aufgrund ihrer Konditionierungen aus ihrer Lebensgeschichte immer bedrängt oder zurechtgewiesen, weil sie eben Angst haben, verletzt zu werden. Daraus entstehen dann sogenannte Machtspiele, die mit kritischer Kommunikation nichts mehr zu tun haben.

Doch auch in Deinen Erfahrung sehe ich Konformität mit meinen Erfahrungen. Wenn auf einer Seite mangelndes Selbstbewusstsein und fehlende Selbstreflexion existiert, ist es sehr schwer eine fruchtbare Kommunikation aufzubauen. Ich meine sogar, sie ist fast unmöglich.
Also lasse ich es.
wize.life-Nutzer
wie gesagt bzw geschrieben, es mag sein, dass deine analyse der beweggründe für das verhalten einer reihe von usern hier richtig ist.
wenn man sich nicht mit dem thema auseinandersetzen kann oder will, bleibt nur, sich dem schreiber, also seiner person zuzuwenden, wenn denn zwingend das bedürfnis nach reaktion besteht.
natürlich weiß ich nie, wie der empfänger gerade tickt oder aufgelegt ist. mein sendeverhalten ist zentral wichtig! thema, wortwahl, art der botschaft (ich/du), offene fragen, mehrere aspekte usw usf

problematisch wird es dann, wenn der empfänger so gar nicht bereit (oder in der lage) ist, dies in seine lesart miteinzubeziehen.
ich unterstelle, dass viele der hier beschriebenen agierenden user durchaus diese basis-wissen bezgl kommunikationsebenen hat und dennoch nicht gewillt ist, sie zu beachten. andere kennen sie vielleicht nicht und reagieren dann entsprechend spontan und emotional.

bis zu einem gewissen grad ist das alles sowohl nachvollziehbar, als auch verzeihbar. das verständnis hört aber nach einer gewissen zeit auf, erst recht nach diesen unzähligen wiederholungen und steigerungen, die hier seit ewigen zeiten stattfinden.
konditionierungen hin und her.... der eine ist dazu eher fähig, sie zu überwinden, bzw überhaupt als solche wahrzunehmen, ein anderer weniger.

fakt ist, dass diesem "spielchen" hier auf diesem portal seitens des betreibers kein einhalt geboten wird, obwohl es offensichtlich ist, was hier passiert. es gab und gibt zig beispiele von absolut unterirdischen dialogen und angriffen auf unmittelbarer und persönlichster ebene.
es ist nicht in erster lienie die aufgabe der user via meldung und irgendwelcher löschmechanismen das portal "sauber zu halten", es ist in erster linie die aufgabe eines betreibers, dafür zu sorgen, dass hier gesittete umgangformen eingehalten werden.

das ist meine konditionierung hinsichtlich verantwortung innerhalb einer organisation, sei es firma, sei es familie, sei es arbeitsgruppe ....whatever - vielleicht veraltet und traditionell, aber bisher ganz wirkungsvoll
wize.life-Nutzer
Liebe wize.life-Nutzer,
wenn andere Leute negativ über uns schreiben, meinen sie da nicht in Wirklichkeit unser Erscheinungsbild im Spiegel ihrer eigenen Köpfe?

Brauchen wir diese Gefühlsübertragungen, die uns aus anderen Quellen in konditionierter Weise suggeriert werden ... haben wir das wirklich nötig, um uns emotional gut oder vielleicht sogar schlecht zu fühlen?

Wie Du schon bemerkt hast ... geäußerte Du-Botschaften führen immer ins nirgendwo, das müsste eigentlich jeder aus der Lebenserfahrung seiner Kommunikation wissen.
Doch nur wenn man seine Gefühle zu einem bestimmten Thema offenbart, gibt es keinen Streit, sondern es werden Empfindungen und Gefühle ausgetauscht, die nicht mit dem Ego verbunden sind.
So werden gegenseitig Bedürfnisse und Wünsche in achtsamer Weise geäußert.

Genau diese Verantwortung für ein fürsorgliches Verhalten sollte eigentlich für uns gereifte Menschen mit liebendem Geist in Würde und Verständnis übergegangen sein.
Doch was ich hier immer wieder lese, ist das komplette Gegenteil davon.

Nun, Lebenserinnerungen sind gespeicherte Gefühle im Unterbewusstsein, die meist mit „negativ“ erlebten Handlungen/Geschichten verbunden sind, die diese Menschen geschichtlich konditioniert haben und im schlimmsten Fall, wie hier erlebt, sie sogar noch kontrollieren.
Sie werden nicht so einfach verschwinden, weil die Leute glauben sie mit ihren Erwartungen wegdenken, wegdiskutieren, wegstreiten oder ignorieren zu können.
Das funktioniert nicht und ich werde mich auch nicht mehr weiter an solchen Diskussionen beteiligen.

... und vielleicht entwickeln wir erst jetzt im reifen Alter die Fähigkeit durch unsere Lebenserfahrung und durch die durchschnittene Lebensgeschichte verursacht, eine liebende Gefühlsweisheit, um eine neue, veränderte Lebensphilosophie in unser Leben wirkend zu integrieren. Vielleicht auch Frieden zu finden in der Ausgeglichenheit unseres Wesens.

Doch dieses humane Verhalten wird nur dann seine Wirkung entfalten, wenn, wie Du schon anmerktest, dem Einzelnen Individualität jenseits von Kampf, Sieg und Niederlage zugestanden wird, gleichzeitig sollte das umfassende Kommunikationssystem eigene humane Ziele verfolgen und gemeinsame Vorstellungen und Ziele darüber verbindlich festlegen.
Das systemeigene AGB reicht dafür nicht aus, was die Situation noch zusätzlich verschlimmert ... und ja da müsste der Betreiber dafür sorgen, um schlichtend einzugreifen oder eben hart durchgreifen.
Es bleibt schwierig.

Herzlichen Dank für Deine andere Sprache, die mir ein wirkungsvolles, konditioniertes Verantwortungsgefühl vermittelt.
Carl
wize.life-Nutzer
Hier sind gerade so viele Gedanken,dass mir der Kopf schwirrt.Ich möchte auf alle antworten aber das ist unmöglich.
Gerade haften geblieben ist mir Lou Isa,die von offentsichtlichen Spielchen geschrieben hat und da bin ich auf ihrer Seite.
Es wird gelöscht,gemeldet und blockiert,es werden Gegennotizen gestartet aber das Problem der Unfähigkeit konstruktiv zu diskutieren ohne immer recht haben zu wollen bleibt.
Wobei beim Löschen von Notizen oft die Nadel im Heuhaufen gesucht und gefunden wurde weil der User unbeliebt ist. Die Notiz wird eigentlich nur "gelesen" um sofort auf die Suche zu gehen die Nadel zu finden. Hat man genug Mitstreiter gefunden,läuft alles wie von selber!
Für mich hat das nichts mehr damit zu tun,sich mit einem Text auseinander zu setzen sondern demjenigen zu zeigen: Du bist nicht erwünscht!
Ich habe es jedenfalls aufgegeben Notizen zu schreiben und beschränke mich auf Kommentare.Und das auch nur bei Usern wo ich keine Probleme habe anderer Meinung zu sein.
Ich habe keine Probleme damit "in die Schranken" verwiesen werden wenn es gerechtfertigt ist aber ich habe große Probleme mit den Spielchen die auf Wize teilweise ablaufen.
Ich finde diesen Strang hier sehr gut und ich kann Carl nur dafür danken. Schade finde ich es,dass sich nicht mehr als Lou Isa und ich daran beteiligt haben.
wize.life-Nutzer
hallo ihr beiden, sobald ich wieder zeit und muse habe, werde ich antworten
wize.life-Nutzer
Das fände ich schön,ich finde das Thema sehr interessant aber ich muss mich sammeln und über vieles nachdenken. Es ist doch sehr vielseitig und komplex
wize.life-Nutzer
Hallo Ihr Beiden,

Danke für Eure geistig starke Energie, die Ihr hier mit viel Enthusiasmus und Erfahrungswerte in unserem vernetzten Themenkomplex aktiv bereichert habt.

Wie Ihr brauche auch ich eine Zeit nachdenklicher Besinnung, um weiterhin am Thema zu bleiben. Das ist eine ganz normales Verhalten, das ich ebenso schätze und würdige. Alles braucht eben seine Zeit, auch die der Gedanken!

In der Vergangenheit habe ich vielerlei Artikel geschrieben, die sich ebenso in diese Spur der Aufklärung von Verhaltensweisen begeben haben.

Einen dieser Artikel möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Was wir auch aus Dramen lernen können ...

Nachdem ich vielerlei Machtspiele, Geschlechterkämpfe, Hetze und persönliche Angriffe hier in den Notizen beobachten und untersuchen konnte, bin ich zu folgenden Überzeugungen gelangt:

Die immer wieder stattfindenden plakativen Machtspiele, die in üble persönlich abwertende Streitereien ausarten, sind fürwahr abwegige Versuche, um eine gedeihende Beziehung im Kommunikations-austausch aufzubauen, insbesondere, wenn man sein Gegenüber*in überhaupt nicht versteht und auch nicht willens ist, ihn/sie kennenzulernen.

Eine gesunde Selbstliebe im Ausdruck seiner Persönlichkeit überträgt auch Fürsorge, Sicherheit und Weitsicht in der Information, die ganz deutlich die frohgemute innere Entwicklung einer empathischen Herzensbildung signalisiert.

Wir benutzen dann unsere Lebenskraft, also unsere persönliche Stärke, um andere darum zu bitten, dass sie auf unser legitimes Bedürfnis nach Fürsorge, Verständnis, Schutz und Information reagieren. Wenn sie einsichtig, verfügbar und sensibel sind, wird das Bedürfnis gestillt, und wir sind zufrieden.
So fühlen wir uns geborgen und liebeswert. Dadurch gewinnen wir auch an innerer Stärke.

Mein Fazit: Indem ich mich selbst auf diese Weise zum Ausdruck bringe, mache ich auch einen entscheidenden Schritt nach vorn auf andere zu, von denen ich hoffe, in gleicher Weise reflektiert zu werden.

Ich denke, niemand braucht hier weder als Agitator, Hetzer noch als Retter auftreten, auch wenn er in seiner Kindheit zu einem Opfer gemacht worden ist. Allerdings werden nur diejenigen zu Opfern gemacht, die ihrerseits Opfer waren oder sogar noch sind.

Das Chaos in vielen L(i)ebe(n)sbeziehungen, das auch hier in vielen Dialogen als Gegenübertragung dargestellt wird, resultiert meist daraus, dass der Mensch als Kinder nicht das bekamen, was er dringend brauchte; und selbst im Erwachsenenalter immer noch Defizite offenbart.

So werden viele Unglückliche hier zu Machtspielen verleitet.

Auch wenn sie offenbar nur indirekt gespielt sind, deutet vieles darauf hin, dass der- oder diejenige durch Worte verletzt oder beschämt, wegen ihres Geschlechtes abgelehnt, aufgrund eines begangenen Fehlers ausgelacht oder zur Zielscheibe eines Spottes wurde.
Diese Machtspiele belegen überdeutlich, dass ungleiche Machtverhältnisse vorausgesetzt wurden.

Häufige Konflikte sind … die Lebensverhältnisse Mann-Frau, fehlende oder abgelehnte Sexualität (wobei die Frau meist nur als sexuelles Objekt vom Mann betrachtet wird), fehlendes Vertrauen, Ängste, Süchte, Aggressionen und Minderwertigkeitsgefühle.

Meist arten diese in Geschlechterkämpfe aus und jede eingenommene Rolle deutet darauf hin, dass ein wesentliches Bedürfnis ungestillt blieb.
Das Opfer wurde nicht vorbehaltlos geliebt.
Der Retter konnte Liebe nicht im vollen Umfang schenken und empfangen.
Der Peiniger erstrebt Sicherheit und Schutz, um das verlorene Vertrauen wiederzufinden.

Doch um ausgewogenen Machtverhältnisse herzustellen, müssen wir beschließen, wieder verletzlich zu sein und eben Risiken eingehen, jedoch mit aufgeklärten und rationellen Sichtweisen aus unserer Lebenserfahrung.

… keine leichte Aufgabe!
wize.life-Nutzer
Ein sehr vielseitiges und sensibles Thema! Es zeigt wie wichtig es ist,dass ungestillte Bedürfnisse erkannt werden müssen und man daran arbeiten muss um diesen ansonsten ewigen Kreislauf zu unterbinden.
Wenn ich erkannt habe,dass ich als Kind nicht so angenommen,geliebt wurde wie ich bin,gibt es 2 Möglichkeiten. Ich "bade" mich darin und gebe es weiter ohne an diesem Zustand etwas zu verändern oder ich "arbeite" an diesem Dilemma und fange an herauszufinden was an mir liebenswert ist und beginne mich selbst zu lieben. Damit unterbreche ich diesen fatalen Kreislauf.Ich liebe mich und kann Liebe weitergeben. Ich bin nicht mehr darauf angewiesen mir mein Selbstwertgefühl von anderen zu schöpfen und ich bin in der Lage wieder verletzlich zu sein.Ich sehe nicht hinter jeder Kritik einen Liebesentzug!
Klingt ganz einfach,ist es aber nicht. Viele Menschen sind gar nicht bereit dazu in sich zu gehen und an sich zu arbeiten und etwas zu verändern.Man stößt auf Widerstände,Knoten,die entwirrt werden müssen;man muss VIELES loslassen und man muss auch verzeihen können. Man muss lernen sich selbst zu vertrauen.
Nur dann ist man meiner Meinung in der Lage eine Beziehung in Augenhöhe zu leben und auch mit anderen Menschen,egal ob auf Plattformen wie zB Wize oder im realen Leben mit Menschen zu kommunizieren. Wir hören und wir werden gehört!!
wize.life-Nutzer
Bei sooo vielen Ergüssen schwirrt einem wirklich der Kopf,
aber im Grundsatz sehe ich auch wie IHR mehr Beleidigungen bei
Wize-Life als eine konstruktive Streitkultur und bedaure es sehr **
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