Homocystein-Netzwerk: Warum steigt das Krankheitsrisiko ab 40?
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Homocystein-Netzwerk: Warum steigt das Krankheitsrisiko ab 40?

In der Jugend konnten wir mit wenig Schlaf auskommen und waren selbst nach langen Nächten am nächsten Tag hellwach. Wir hatten Power ohne Ende und fühlten uns grenzenlos. Dass dies mit den Jahren anders wird, liegt nicht nur an unserem Bewusstsein und dass wir einen anderen Blickwinkel auf die Dinge gewinnen.

Es liegt auch schlicht und einfach an unserem Körper. Selbst wenn wir es nicht immer gerne wahr nehmen - unser Körper sucht nun öfters den Schongang. Klug, könnte man denken, aber der Schongang bringt eben auch so manche unerwünschte Begleiterscheinung mit. Zum Beispiel diesen:

Vitalstoffe werden weniger gut aufgenommen, weniger effizient verarbeitet.

Nun könnte eine ausgewogene Ernährung einiges auffangen, aber wer hat wirklich genügend Zeit und Muße, gesund zu essen, Gesundes einzukaufen, gesund zu kochen? Stress und Zeitmangel, Gewohnheiten oder auch eine gewisse Bequemlickeit führen dazu, dass wir zu oft zu viele Fertiggerichte zu uns nehmen oder einfach auf die Schnelle irgendwas in der Küche zaubern. Frisches steht auf unseren Speiseplänen nicht obenan, weil es mehr Zeit braucht bei der Besorgung wie auch Zubereitung. Zumindest glauben wir das.

So setzen wir ungewollt und zunächst unbemerkt eine Dominokette in Bewegung.

Das Stoffwechselprodukt Homocystein baut sich im Körper auf, der Homocystein-Spiegel steigt, weil wir in aller Regel im alltäglichen Einerlei zu wenig B-Vitamine aufnehmen. Gerade Folsäure wie auch die B-Vitamine 6 und 12 aber senken unsere Homocystein-Werte, bauen Homocystein ab. Führen wir diese nicht stetig zu, ändern wir nicht unsere alltäglichen Essgewohnheiten, dann entsteht eine Kettenreaktion. Der Homocystein-Spiegel klettert und klettert ... . Alle 10 Jahre übrigens steigt er so ganz nebenbei, ohne dass wir besonders ungesund leben würden, um rund 10 %. Der Grund: Wir altern, unser Körper altert und fährt zunehmend auf Schongang.

Irgendwann richten die dauerhaft erhöhten Homocystein-Werte dann auch Schaden an. Besonders in den Gefäßen. Hier wirkt erhöhtes Homocystein wie ein Zellgift, zerstört die Wände der Arterien und fördert Blutgerinnsel. Herzinfarkt, Schlaganfall, Augenleiden, Demenz und Alzehiemer, aber auch Allergien können die Folge sein. Sogar das Sterblichkeitsrisiko ist um bis zu 33% erhöht.

Gibt es besondere Risikogruppen?

Homocystein-Experten haben in jahrelanger Forschung folgende Situationen und Verhaltenstypen als besonders gefährdet identifiziert:

+ chronische Magen- und Darmprobleme
+ chronische Leberprobleme
+ vegetarische und vegane Ernährung
+ Übergewicht
+ Wechseljahre.

Allen gemeinsam ist die Tatsache, dass

+ die Aufnahme bzw. Verarbeitung von B-Vitaminen und Folsäure beeinträchtigt ist
+ die Ernährung zu viele ungesunde "Dickmacher" enthält
+ Fast Food zu häufig auf dem Ernährungsplan steht
+ Fertiggerichte oft in der Mikrowelle erhitzt werden, was B-Vitaminen den Garaus macht
+ künstliche Östrogene, die Frauen gegen mögliche Beschwerden einnehmen, die Aufnahme von B-Vitaminen erschweren.

Dagegen können Sie frühzeitig etwas tun. Durch Verhaltensänderungen und qualifizierte medizinische Checks.

Der Schlüssel zur Altersbremse: ausreichend B-Vitamine zuführen

Der erste Schritt, um das Krankheitsrisiko ab 40 zu bremsen, ist: Lassen Sie Ihre Homocystein-Werte regelmäßig messen und checken.

Danach und je nach Befund: Stellen Sie Ihren Ernährungsstil entsprechend um. Und - dies ist die einstimmige Meinung und Empfehlung von Homocystein-Experten - nehmen Sie bei erhöhten Homocystein-Werten einen Homocystein-Senker, der wie der patentierte Komplex Synervit Folsäure, Vitamin B6 und B12 in der richtigen Kombination und Dosierung enthält.

Nutzen Sie für weitere Informationen zu diesem Thema das Homocystein-Netzwerk

3 Kommentare

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wize.life-Nutzer
endlich wurde einmal dieses Thema aufgegriffen, da ich vor Jahren durch ein Buch aufmerksam geworden bin, lasse ich jährlich den Wert messen. Damit ich weiß wie mein Körper arbeitet und ich frage auch sehr viel in meinem Umfeld ob man seinen H-Wert kennt, 80-90 % der gefragten wissen es nicht, schon gar nicht was dieser Wert bezwecken soll.
Auf Anfrage beim Fachmann wurde mir gesagt, die meisten Werte werden gemessen
wenn ein Schaden bzw. oder Infarkt eintritt, dabei wäre es im Vorfeld wichtig ,immer
die richtigen Werte zu beachten. Es ist einfach lebenswichtig.
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wize.life-Nutzer
Wenn nicht ständig jemand neue Krankheiten erfinden würde, wären wir erstaunlich gesund.
wize.life-Nutzer
Jörg du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, leider glaubt der Großteil der Älteren den ganzen Humbug der Ihnen in der Werbung versprochen wird, die meisten glauben das man Gesundheit kaufen kann...
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