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Homocystein-Netzwerk: Vitamine werden immer noch kontrovers diskutiert. Was tun?Foto-Quelle: © vladgrin - www.Fotolia.com
Homocystein-Netzwerk: Vitamine werden immer noch kontrovers diskutiert. Was tun?

Welche Vitamine und Vitalstoffe sind in welchen Mengen für uns und unsere Gesundheit wichtig? Befürworter halten sie für unentbehrlich, Gegner unterstellen, dass Vitaminsupplemente eventuell mehr schaden als helfen und die Herstellerfirmen vor allem wirtschaftliche Interessen verfolgen.

Die Diskussion wird seit langem ebenso intensiv wie kontrovers geführt. Man geht davon aus, dass rund 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung in Industrieländern Vitaminsuppplemente zu sich nehmen. Prävention und Gesunderhaltung sind dabei wichtige Motive.

Wem soll man glauben?

Vitalstoffe werden mitunter sogar als die "Diamanten der Nahrung" bezeichnet, die sogar bei schweren Krankheiten helfen können. Von ihnen profitieren unsere 70 Billionen Körperzellen vielfach. Das steht außer Frage. Die Frage, die zur Kontroverse führt, lautet: Können wir den täglichen Bedarf über unsere Ernährung, also Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse ausreichend decken oder müssen wir in der Apotheke tatsächlich Vitalstoffe zukaufen?

Wissenschaftler und Ärzte wie Dr. Strunz behaupten, dass sich der "Kantinen- und Fast-Food-Fan am Folsäuremangel im Blut" erkennen lasse. Der Geist werde dann zunehmend träger, es fehle zudem an Elan. Mit weniger als 25 Nanogramm/Milliliter im Blut riskiere man sogar ein schnelleres Altern, da Folsäure sehr wichtig für die Zellbildung und Zellteilung ist.

Glauben Sie sich!

Beginnen Sie mit einem persönlichen Check, bei dem Sie folgende Fragen für sich beantworten:

  • Bewege ich mich ausreichend? Fehlende Bewegung erhöht das Demenzrisiko um bis zu 70% und belastet Herz und Gefäße.

  • Trainiere ich mein Gehirn, z.B: durch Lesen, Rätseln oder Gehirnjogging? Damit bleiben die Synapsen auch im Alter aktiv.

  • Steigere und unterstütze ich meine Gedächtnisleistung durch feinmotorische Übungen? So wird das Gehirn besser durchblutet.

  • Esse ich viel Seefisch? Er enthält viele Omega-3-Fettsäuren, diese schützen unsere Gefäße.

  • Trinke ich täglich zwei Tassen Grün- oder Schwarztee? Diese Tees verbessern die Fließgeschwindigkeit des Blutes.

Ergänzen Sie Ihren persönlichen Check durch einen beim Arzt.

Heute verfügt die Medizin über zahlreiche Tests, um unsere körperliche und mentale Fitness zu checken. Je nach Ergebnis haben Sie so die Möglichkeit, vorzeitig, sprich: präventiv etwas für Ihre Gesundheit zu tun.

Ein Blutwert, der mit der Folsäure im engen Zusammenhang steht und bisher eher vernachlässigt wurde, aber eine wichtige Bedeutung für unsere Gesundheit hat, gilt dem Homocystein. Je höher der Homocystein-Wert, desto größer das Krankheitsrisiko für Herzschwäche, Infarkt, Schlaganfall, Demenz und Alzheimer, aber auch für Allergien und Augenleiden. Der Grund:

Ein erhöhter Homocystein-Spiegel belastet unseren Köprer, wird regelrecht zum Zellgift.

Nur ein Beispiel für die Gefährlichkeit von Homocystein: Jeder Anstieg der Homocystein-Werte um 5 Mikrogramm/Liter erhöht die Wahrscheinlichkeit um rund 20-23 Prozent. Umgekehrt haben Herzforscher beobachtet, dass die ausreichende Zufuhr von Vitalstoffen die Verdickung der Arterienwände wieder "abbaut", spirch: das giftige Stoffwechselprodukt Homocystein in harmlose Substanden umwandelt.

Vitamin B 6, 12 und Folsäure bannen dabei die Risiken offensichtlich deutlich. Sie gelten als Power-Vitalstoffe, wie u.a. eine Studie der Oxford University belegt. Je nach Homocystein-Wert empfehlen deshalb Experten die Einnahme eines Homocystein-Senkers, der wie z.B. Synervit B-Vitamine und Folsäure in der optimalen Dosierung enthält und so uns und unserem Körper gut tut.

Weitere Informationen zu diesem wichtigen Thema finden Sie bei http://www.homocystein-netzwerk.de/.

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