Gut, dass ich schon so alt bin!
Meine einst schönen Tanten...am Ende ihres engagierten Lebens...
Meine einst schönen Tanten...am Ende ihres engagierten Lebens...Foto-Quelle: Copi: privat / Themenwelt


Es ist gut, dass ich schon so alt bin, höre ich die älteren Menschen oft sagen, wenn das Gespräch auf das Weltgeschehen kommt. Manchmal meine ich Resignation und Angst dabei herauszuhören.
Gut dass ich schon so alt bin! Das sagte auch meine kämpferische Mutter immer öfter, bevor sie mit 76 Jahren starb.


Und ich?

Ich denke das inzwischen auch und will mich zrückziehen.
Warum ist das so?
Vielleicht weil man nicht mehr kämpfen kann oder will, weil man alle Kraft braucht, um den kleinen Alltag zu bewältigen?
Weil man spürt wie die Jungen ihre Kräfte messen wollen und dabei Schwachheit als Last empfinden, ohne dass sie es je so aussprechen würden.

Worin besteht der Sinn des Lebens

wenn man älter wird, wenn man nicht mehr so beweglich ist oder die Summe an Lebenserfahrungen für andere nicht nachlebbar ist, nachgelebt werden will,l weil alle ihre eigenen Erfahrungen machen wollen, müssen.

In jungen Jahren will so mancher die Welt beherrschen oder sie vor den Herrschenden retten.
Wenn man älter wird muss man wohl einsehen, dass es reicht wenn man sich selber beherrscht, sich dem eigenen Leben stellt.
Wenn einem das nicht gelingt, herrschen dann andere über unser kleines Leben?
Ist das alles so?

49 Kommentare

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wize.life-Nutzer
Sage sogar ich manchmal.
wize.life-Nutzer
Dabei hast du noch sooooo viel Zeit dazu.
wize.life-Nutzer
Sage ich vor dem Hintergrund das ich keinen Nachholbedarf aus der Vergangenheit habe.
Ich bin gerne so alt wie ich bin.
wize.life-Nutzer
Ja, das freut mich und so sehe ich das auch. Schlaf gut, ich gehe Kissen küssen.
wize.life-Nutzer
Schlaf gut.
wize.life-Nutzer
Du auch.
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wize.life-Nutzer
So lange ich klar denken kann, werde ich mich nicht fremd bestimmen lassen, aber die Zeiten ändern sich. Man wird älter und oft bleibt uns leider gar nichts anderes übrig. Dann hofft man, sein Leben in die richtigen Hände zu legen, denn leider ist es in Deutschland nicht erlaubt, auch über sein Ende in vollem Umfang entscheiden zu können.
So muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen, keinen kann man davor bewahren, falsche Entscheidungen zu treffen, dessen müssen wir uns bewusst sein.
wize.life-Nutzer
Wie recht du hast. Auch das kann und sollte jeder für sich entscheiden können und die Generalvollmacht in liebevolle Hände legen.
wize.life-Nutzer

danke ihr Lieben
Ich arbeite gerade daran - mir fehlt nur ein General
wize.life-Nutzer
Du wirst ihn finden, ganz bestimmt.
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wize.life-Nutzer
Ich denke schon. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen Margarethe
wize.life-Nutzer
Alt werden erfordert viel Mut!!!!
wize.life-Nutzer
Besser kann man es nicht ausdrücken, liebe Helge. Einen schönen guten Morgen.
wize.life-Nutzer
Guude Morsche Rosi, war gestern gar net im Netz!!!!! Guten Wochenstart ♥
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wize.life-Nutzer
Ein lesenswerter Beitrag.
Wieviele ältere Menschen müssen erleben, daß alle die Werte, die ihnen einmal wichtig waren, heute bei den jüngeren nichts mehr wert sind!
Wieviele ältere Menschen finden keinen Sinn mehr in ihrem Leben, weil sie durch Alter, Krankheit die früheren Werte nicht mehr leben können. Da gilt es nun, einen neuen, anderen Sinn im Leben zu finden. Die aktive Zeit ist vorbei, jetzt ist der Sinn des Lebens zum Beispiel das aufnehmende Erleben. Musik, Kunst, Gesellschaft mit anderen Menschen etc. Und wenn auch das nicht mehr geht, bleibt immer noch das vorbildliche Ertragen einer schwierigen Situation oder das Denken positiver Gedanken.
wize.life-Nutzer
Emil, es klingt als schreibst du aus eigenem Erleben. Und ich stimme dir gerne zu.
Im Alter sind wir offen für das was uns in früher Kinderzeit an Positivem begegnet ist
Das schwerste aber ist es stillhalten zu können wenn sich nichts mehr bewegt.
Stillhalten und gute Gedanken denen zu schicken, die im Alltag noch Rudern müssen.
Es gibt sie, die wenn sie nicht schlafen können an andere denken und ihnen einen Engel schicken.
Viele sprechen nicht darüber. Doch einige sind so in ihrem Schmerz über das was nicht mehr geht gefangen, dass stumm sind...
wize.life-Nutzer
Guten Tag Margarethe, danke für die Antwort.
Nun das eigene Erleben war so, daß der erlernte Beruf am Ende keinen mehr interessiert hat.
Jetzt als Rentner habe ich genügend andere Betätigungen vor allem im sozialen und ehrenamtlichen Bereich gefunden, die mir viel Freude machen.
Gute Gedanken schicken: das ist das, was in der ausweglosesten Situtation immer noch geht. Das machen die, die mit sich im Reinen sind. Gerade Gedanken werden ja viel zu wenig ernst genommen. Sie sind eben nicht "frei" wie es in dem Lied heißt. Sie sind die Blaupause einer jeden Tat und stärken andere bei deren Taten. Förderliche Gedanken stärken förderliche Taten, destruktive Gedanken wirken sich entsprechend aus. Welche Verantwortung!
Schmerz über das, was nicht mehr geht: es ist natürlich schmerzhaft, wenn Fertigkeiten im Alter nachlassen. Aber das ist ein Wink des Schicksals, sich "in andre neue Bindungen zu geben....des Lebens Ruf an uns wird niemals enden"(Hesse). Das Zurückschauen hat ja schon in der antiken Mythologie eine Versteinerung bewirkt. Man sollte immer nach vorne schauen. Was mache ich aus meiner Situation? Was will das Schicksal mir damit sagen? Was soll ich dabei lernen.
Für heute einen Gruß
Emil
wize.life-Nutzer

Ich freue mich Emil, dass du deine Gedanken hier mit uns teilst. Ich hoffe viele werden sich daran erfreuen.
Danke und dir ein schönes Wochenende.
Das ist ein Grund warum ich immernoch hier bin: Menschen zu treffen mit denen man sich über das Leben austauschen kann Erfahrungen teilen - neue Gedanken zu entdecken...
wize.life-Nutzer
Edith, das gefällt mir
Vielleicht erzählst du uns davon - das wäre schön.
Viel Freude dabei
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wize.life-Nutzer
Margarethe, verstehe ich dich recht, dass du schon resigniert hast? Ich bin jetzt im 79. Lebensjahr und gestalte mein Leben noch sehr aktiv. Ich kenne auch niemanden, der über mein Leben herrscht. Wer sollte es denn sein?
wize.life-Nutzer
Digger, sagen wir mal so, ich denke über das Leben nach
bin eigentlch ein Kämpfer, aber es gibt Momente wo man inne halten muss oder hält. War in deinem Leben nie solch ein Moment?
wize.life-Nutzer
Eigentlich nicht, es sei denn in der sog. "Midlife"-Krise. Da habe ich aber mein Leben umgestaltet und mir eine neue berufliche Perspektive erarbeitet.
wize.life-Nutzer

es gibt ein Buch von Tobias Brocher "Stufen des Lebens"
in ihm gibt es 6 Fragen, die man sich stellen sollte, wenn man in solch einer nachdenklichen Phase ist.
Ich werde es mir wieder einmal vornehmen.
Einen Neuanfang mutig wagen - ich glaube viele möchten es im Kopf und dennoch fehlt der Motor um losgehen zu
können...
Die alte Dame, von der ich schrieb, sagte mir: Wozu soll ich noch etwas verändern? Ihr fehlt die Motivation, obwohl sie sich keinesfalls hängen lässt. Und dennoch ist es mir durch
eine kleine Aufmerksamkeit gelungen, dass sie eine neue Hoffnung hat. Ihre Stimme klang am Telefon so voller Lust auf Leben, "nur" weil ich einer anderen Mieterin erzählte, dass sie ihren Kasten vor der Tür wo man seinen Rollator einstellen kann, damit man ihn nicht über die Treppen schleppen muss, doch mit der alten Dame teilen könnte - spart auch Geld.
Ein kleines bisschen Freihet hat sie damit zurückgewonnen
wize.life-Nutzer
Alt sein ist nicht schön, wenn ich in den Spiegel schaue denke ich, was ist aus dir nur geworden. Trotzdem lebe ich nicht nur in Erinnerungen, ich versuche mich der jetzigen Zeit anzupassen und das beste aus meinen letzten Jahren zu machen. Wenn die Zeit da ist muß man eben gehen. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod!
wize.life-Nutzer
Hallo Edith, als ich 30 war las ich ein Buch von Simon de Bouvier über das Alter
Ich war entsetzt und legte es zur Seite.
Heute gebe ich ihr oft recht.
deine Einstellung gefällt mir, wenn du schreibst dass du dich anpassen würdest.
Ich stelle mir vor du machst aus deinem Leben das möglichst Beste. Mehr geht nicht und daraus kann auch ein schönes Älterwerden wachsen.
Ein Leben nach dem Tod dafür fehlt mir zur Zeit die Hoffnung.
Aber man kann ja nicht wissen was wir noch alles erkennen werden. Danke für deinen Kommentar
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wize.life-Nutzer
Meine Eltern sind 76 und 82 und leben noch in ihrem eigenen Haus auf dem Dorf. Die Nachbarschaft "funktioniert" dort noch wunderbar. Meine Mutter fährt mit ihrem Auto zum Einkaufen, zum Arzt.... nur nicht mehr in die große Stadt. Die beiden haben einen Hund (Borderkollie), der vor allem meinen Vater fit hält. Ich hoffe, dass es den beiden trotz ihrer altersbedingten Gebrechen noch recht lange so gut geht und sie eines Tages ein sehr ausgefülltes Leben abschließen können, da sie ihre Kinder und Enkelkinder auf einem guten Weg in ihr Leben wissen!
wize.life-Nutzer
Arnold, das wünsche ich deinen Eltern, denn es klingt nach einem Leben in Ruhe
Nein nicht die Ruhe, die alles erlahmen lässt, sondern eine Ruhe, die das Leben so annimmt wie es sich einem zeigt.
Es gibt eine Zeit des Erwachens und des Wachstums wo man sich aktiv einbringt - die Natur macht es uns vor - vielleicht sollte man von ihr wieder ein wenig lernen...
wize.life-Nutzer
Ein Leben in Ruhe führen die beiden noch lange nicht. Ich habe kürzlich meinen Vater gerade so davon abhalten können, mal wieder mit der Kettensäge arbeiten zu wollen bzw. das Brennholz mit einer schweren Kreissäge klein zu schneiden!
wize.life-Nutzer

verzeih, dass ich lache. ich kannte eine 90jährige ehemalige Krankenschwester, die putzte ihre fenster noch nach alter Methode: Stuhl, Tisch Hocker - dakletterte sie rauf in der 6. Etage
Als ich sie fragte warum sie das denn machen würde, flüsterte sie mir zu: ich wollte nur wissen was ich noch alles kann...
Vielleicht machen wir das auch einmal so
wize.life-Nutzer
Da magst du Recht haben. Wer weiß wie schwer wir uns einmal damit tun werden, wenn dieses oder jenes nicht mehr so gut klappt wie in jüngeren Jahren. Aber durch meien Unfall vor drei Jahren mit den entsprechenden Konsequenzen habe ich bereits einen gewissen Vorsprung auf dieses Wissen.
wize.life-Nutzer
Ja Arnold, manchmal lehrt uns das Leben selber wie wir milder werden können.
Es ist doch die Angst abhängig zu sein, die uns oft nicht einsichtig macht.
Ich wünsche dir für jeden Schritt der dich wieder ein bisschen frei macht alles Gute und Gelassenheit wenn man sich so annehmen muss wie es ist
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wize.life-Nutzer
Es spricht viel Weisheit und tiefes Nachdenken und Grübeln aus diesem Artikel. Er ist so wahr! Ich hoffe nur, dass nicht irgendwann jemand über mein Leben herrscht, den ich dafür nicht haben will!
wize.life-Nutzer
Danke Arnold
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wize.life-Nutzer
Eine wichtige thema.
Diese satz war mir in meinen jungeren jahren unbekant.
Eher anders herum, wie ....... selbst gross .... oder ..... denen zeig ich .... und ..... das kann ich, klar..... auch diese sätze ware, einleitung zu übergang wie Edit treffend beschreibt.
Dahinter war eine zukunft die je nach pörsenliche lebensraum sichtbar war. Mit der ich mich immer wieder, mit meine möglichkeiten und mit meine kraft messen konnte.
Samt unausgeprochene versprechung sieger zu sein, auch wenn ich abhängig, hilflos und schwach war.
Mit der sichtbarkeit der zukunft in späteren alter machen wir uns schwer. Wenige sind tadsechlich bereit oder in der lage sich damit ernsthaft und bewusst zu bescheftigen. Es offenbart unsere abhängigkeit, macht angst, scheint sinnlos zu sein und so endgültig.
Mit der gewißheit, garantiert verlierer zu sein, versuchen wir uns zu arangieren, anzupassen, entsetzen zu unterdrücken oder erstarren wir, im kopf und im körper.
Sehr wenige habe ich in meine umgebung oder in meine berufszeit getroffen die mir etwas strebsames für diese zeit zeigten.
Wie sieht dann der tatsächliche übergang aus?
Was und wem folgen wir?
In viele kristlichen liedern ( bräuche der andere religionen sind mir nicht bekant) heißt es, zieht festgewand an, freut euch, jubelt und preist den schöpfer, die zukunft ist noch viel wertvoller und wie leuft es bei uns selbst oder in unsere umgebung tatsächlich?
wize.life-Nutzer
Katica, danke für deinen Kommentar. ich finde ihn, wie andere, bemerkenswert.

Ich vermute dieser Satz wird in hoffnungslosen Situationen gedacht oder ausgesprochen.
Deine Gedanken weisen darauf hin, dass es so nicht sein muss.
Zitat:
"Mit der sichtbarkeit der zukunft in späteren alter machen wir uns schwer. Wenige sind tadsechlich bereit oder in der lage sich damit ernsthaft und bewusst zu bescheftigen. Es offenbart unsere abhängigkeit, macht angst, scheint sinnlos zu sein und so endgültig."

Vorsorge würden viele sagen und denken daran was man alles unter Vorsorge versteht.

Du aber weist darauf hin, wenn ich dich richtig verstehe, dass man einmal darüber nachdenken sollte, wie und wo wir schon abhängig sind vor der hoffentlich nicht eintretenden Abhängigkeit gegen die wir nichts mehr oder nur noch wenig tun können.

Danke auch für deinen Kommentar
wize.life-Nutzer
Ich sage diese satz oft bewusst, vieleich noch agresiever mit, GOTT sei dank, das....., weil es tatsächlich so ist und mich beruhigt zu wissen, ich muss und ich will in der tat vieles nicht mehr....... Wir sind immer, von anfang an von vielen dingen abhängig.
Der gesetz der grenze und endlichkeit meine körperlichekraft kann ich nicht übergehen, mein geist ist mir hilfe dabei, der ist für mich nicht von körper abhängig.
Gerade ist der geist jetzt für mich an der reihe seine entwicklung zu vervollstendigen. Im alter zeigt sich wessen geisteskind ich tatsächlich bin. Hat mein geist eine spirituelle waxtum erworben, bin ich plagegeist, für mich und für die andere geworden oder ist mein geist erstart in irgend eine waxtums phase und mich schon längstlich verlassen.
Im alter können wir weniger verstecken oder manipulieren.
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wize.life-Nutzer
Ich warte einfach ab, was da noch kommt. Ängste will ich mir keine machen. Denn das wäre vergeudete Zeit. Wir haben ja nicht mehr vo viel davon. Lass es einfach auf dich zukommen. Und nein, ein allgemeingülitiges Rezept gibt es leider nicht.
Ich jedenfalls mache jetzt noch alles was ich kann und versuche auch die Jugend mit einzubeziehen.
wize.life-Nutzer
Brigitte, das war nur eine Momentaufnahme. Es ist auch keine Negativhaltung der Jugend gegenüber.
Es steht ihnen zu so zu sein wie sie sich empfinden.
Mir geht es um die Frage nach dem Sinn im Alter wenn plötzlich alles anders ist...
Wenn du keine Begegnungsmöglichkeiten mehr hast und dennoch soviel Energie die Raus will.
Die Frau ist bis 80 noch Auto gefahren - sie stanad mitten im Leben.
wize.life-Nutzer
Bei uns gibt es gerade für ältere Leute so viele Einrichtungen, zb Awo, DRK oder Kirchen, wo Spielenachmittage oder allgemeines Kaffeetrinken Handarbeiten Lesekreis und sonstiges angeboten wird. Soll sie einfach mal in die Zeitung gucken. Da seht so etwas meistens drin.
wize.life-Nutzer
Der Tag wird bestimmt kommen,
an dem wir sagen <Gut, dass ich schon so alt bin>
Ich halte es mit Brigittes Aussage, wir müssen
alles auf uns zukommen lassen.
Ich nehme einmal im Monat etwas in Angriff,
wovor ich mich eigentlich ängstige, das bringt mich
auf gute Gedanken. Und außerdem ist mir
dieser Ausspruch ans Herz gewachsen:

"Wie lange ich lebe, hängt NICHT von mir ab,
ob ich aber wirklich lebe, dass hängt von MIR ab."
wize.life-Nutzer

Bele, danke für deinen Beitrag.
Einmal im Monat etwas tun wovor du dich ängstigst ist ein gutes Rezept und schützt vor Gleichförmigkeit und macht selbstbewußt wenn es gelingt.
Ich habe mal (vor 30 Jahren - in den bewußten Anfängen sich mit dem Älterwerden auseinanderzusetzen) gelernt: Wenigsten an seinem Geburtstag sollte man etwas tun was man sich sonst nicht wagt und man sollte bestimmte Wege immer auch mal wechseln...
Jeden Monat finde ich eine gute Sache.
Danke - ich freue mich
wize.life-Nutzer
eine gute Idee, ja Bele, das werde ich mir jetzt auch mal vornehmen.
wize.life-Nutzer
aber nicht verzagen, falls es nicht klappt
wize.life-Nutzer
nicht verzagen, das wollte ich Dir sagen Brigitte
wize.life-Nutzer
und an Margarethe gerichtet:
Selbstverständlich gelingt mir nicht alles.
Im Gegenteil - manchmal verlässt mich mein Mut.
Aber manchmal nehme ich auch erneut Anlauf
und versuche es noch einmal, bevor ich denn
das Objekt endgültig in die Tonne drücke, denn
Gott sei Dank macht sich auch bei mir allmählich die
nötige Altersintelligenz bemerkbar.
wize.life-Nutzer
Bele, ich denke das ist auch das schöne am Älterwerden - man muss nicht.
Doch man kann es immer mal wieder probieren
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wize.life-Nutzer
Nein, nicht unbedingt, wenn man in jungen Jahren schon toleriert, dass es jüngere Menschen gibt, mit sicherlich einem anderen Denken nur man sollte versuchen mitzudenken, einfach dran bleiben an den verschiedensten Geschehnissen... natürlich lassen in der Reife die Kräfte nach, das geht Gottseidank jedem so, auch wenn es manche nicht sein wollen, da habe ich Hilfe durch die Kinder.
Wenn man nicht schwer krank wird, hat auch das Alter seine Schönheiten.
wize.life-Nutzer
Ich habe gestern eine 84 jährige besucht. Sie hat niemanden, die Famlie hat sie überlebt. Freundinnen sind verstorben und sie hat Krebs. Sie hatte immer einen guten Kontakt zur Jugend - es hilft ihr in der Gegenwart nichts, weil viele ihren eigenen Weg gehen wollen müssen und sie in ein Altersheim schicken wollen.
Mich hat das sehr nachdenklich gemacht.
Gibt es wirklich ein allgemeingültiges Rezept - man muss es nur befolgen?
wize.life-Nutzer
Margarethe.. ich denke diese Frau wäre eigentlich in einem sehr guten Pflege und Altersheim sehr gut untergebracht.. die jungen Leute müssen arbeiten, haben auch familiäre Verpflichtungen, sie können sich um diese Frau nicht so kümmern, wie sie es bräuchte..aaaber ein Mensch in diesem Alter läßt sich meistens nicht gut verpflanzen .. sage ich mal.. es ist wie mit einem alten Baum, wenn man den ausgräbt und setzt ihn woanders ein, geht er kaputt.
Ein allgemeines Rezept gibt es nicht.. aber in diesem Falle ( und darum möchte ich Dich bitten ) versuche diese Frau ab und an zu besuchen, rede mit ihr, vielleicht ist sie ja im Karitas
da gibt es Leute die gehen einkaufen( vielleicht kann sie ja noch mit ) oder sie bekommt jemand, die ihr hilft den Haushalt in Ordnung zu halten.. vielleicht auch mal mit ihr rausgeht.. es gibt viele Möglichkeiten, man muß sie nur wissen.. vielleicht ist es Dir Möglich das in die Wege zu leiten.
Ich denke, so könnte die Frau in ihrer Wohnung bleiben, es ist wohl ihr innigster Wunsch und ich kann sie sehr gut verstehen.
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