Religion im Alltag
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Wie viel Religion leben wir im Alltag?

Das Amt des Papstes ist wieder besetzt. Der 76-jährige Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Kardinal Bergoglio ist das neue Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.

Die Erwartungen an den erfahrenen Kirchenmann sind groß. Bei seinem ersten Auftritt auf dem Petersplatz präsentierte sich der Argentinier den Menschen und Kirchen aus aller Welt als bescheidener, sympathischer Neu-Papst. Dennoch bleiben viele Fragen offen. Wird Franziskus den Blick auf Lateinamerika lenken und womöglich neue Impulse für religiöse Themen geben? Oder wird er sich als Bewahrer und Traditionalist der Religion erweisen?

Vor allem aber stellt sich die Frage: Welche Folgen wird sein Wirken auf unseren Alltag, unsere Kultur und unseren Glauben an Gott haben? Denn das Spektakel des Konklave und des Habemus Papam ist nur das eine. Etwas ganz anderes ist die Frage:
Leben wir noch Religionen im Alltag? Gehen wir nur noch an Festtagen ins Gotteshaus? Und braucht der Mensch überhaupt Glaube und Religion in seiner Kultur?

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24 Kommentare

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Diese Negeativschlagzeilen haben wohl inzwischen alle gelesen. In der Presse vermischen sich aber oft Dichtung und Wahrheit. Man hätte bei jedem neuen Papst wohl ein paar Haare in der Suppe gefunden.
Ich bin nach wie vor fürs Abwarten und Schauen....
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zu deiner Frage Hanne: ich bin Zen-Buddhistin - aber ich habe sehr viele katholische Freunde, auch Ordensleute.
ich verteidige nicht, ich wende mich nur gegen Aburteilungen, die weder sachlich noch fundiert sind.
Schönen Tag noch
Heidi
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Nun ja: Jesus sagte: (bezogen auf Petrus, was "Fels" bedeutet) "Auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen" Math. 16
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Hallo Uwe ---- mein Zitat steht nun mal da, wo es steht.
Und: das gehört zwar nicht unbedingt hierher, aber wenn du es schon erwähnst:
Dass die die "Altvorderen" glaubten, die Erde sei eine Scheibe gewesen ist auch nur eine Legende. Schon Erathostehnes von Kyrene hat im 3 vorchristlichen Jahrhundert den Umfang der ErdKUGEL ziemlich genau berechnet und diese Weltsicht wurde im Ptlolemäischen Weltbild (2. JH n.Chr.), das bis in die beginnende Neuzeit als Dogma galt, übernommen....
Man sollte also vorsichtig sein, wenn man was behauptet - andere könnten es genauer wissen.... -
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Schön, dieses Halbwissen!
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Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks. (Karl Marx)

Ich versuche im Alltag lieber mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln für menschliche Wert wie Gerechtigkeit einzustehen, anstatt (ob an Feiertagen oder nicht) in der Kirche dafür zu beten.
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man muss schon sehr tief verstrickt sein in seine Kirche, um sich anzumaßen, der Verteter Gottes hier auf Erden zu sein. Gut das Gott Humor hat.
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Wahrscheinlich stellt er sich tot, bei soviel Arroganz
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well then, busiess as usual....
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such Dir einen aus Andreas
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Der erste Eindruck ist unglaublich positiv.... ein demütiger, tief gläubiger, humorvoller und authentischer Mensch. Kommt einfach menschlich rüber.... Freue mich sehr auf diesen Pabst
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Der Papst hat Macht. Oft wurde sie missbraucht oder nur verwaltet. Aber bei diesem Papst bin ich ganz zuversichtlich. (Ich hab auch ein bisschen für ihn gebetet )
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Heidi, auch als Nichtkirchenmitglied muss ich dir zustimmen - diese Intoleranz, Arroganz und auch Häme gegenüber Katholiken in vielen dieser Beiträge ist unerträglich.
wize.life-Nutzer
Ergänzung: Bei uns in Bayern sagt man zu solchen Leuten "Gscheidhaferl".
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Der Glaube ja,aber nicht die Kirche
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wize.life-Nutzer
Was soll ich Sonntagvormittag in der Kirche, wenn mir das, was wir dort singen und beten, von Sonntagmittag bis nächsten Sonntagmorgen egal ist ? Glaube m8 nur Sinn, wenn ich mich ganz davon berühren lasse, mich "aussetze" und es wäre wunderbar, wenn ich irgendwann eine Gemeinde finde, wo das mehrere tun. Wahrscheinlich am ehesten in Freiburg oder Münster, aber ich lass mich überraschen ... vielleicht ja auch woanders ?
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Mein Prinzip ist, mit gesundem Menschenverstand menschliche Werte leben. Dafür brauche ich keine Religion.
wize.life-Nutzer
Lieber Norbert Mertens,
das ist ja gerade der springende Punkt. Wenn ich einem Gott huldige bzw. an ihn glaube, dann schalte ich den gesunden Menschenverstand aus. Und was gesunder Menschenverstand ist, das kannst Du mir ruhig glauben, dass weiss ich schon. Denn ich lebe seit 58 Jahren nach diesem Prinzip, habe alle Unebenheiten meines Lebens gemeistert, inclusive einer Krebserkrankung, und habe alle Entscheidungen alleine getroffen, ohne irgendwelche "Richtlinien" vorgegeben zu bekommen. Und da ich mich ausgesprochen wohlfühle, mit meinem Leben sehr zufrieden bin, wird sich an meiner Auffassung auch nichts ändern.
Warum bist Du der Meinung, weil ich meinen Verstand zum Leben gebrauche habe ich niemals gelebt und mich selbst verleugnet? Warum bist Du der Meinung, dass Herz, Seele und Liebe auf der Strecke bleiben? Bist Du da von selbst drauf gekommen oder WER hat Dir den Unsinn eingeredet? Denk mal darüber nach. Mich macht mein Charakter stark, und nicht irgendein Glaube.
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