Grundrente - Groko findet endlich Kompromiss
Grundrente - Groko findet endlich KompromissFoto-Quelle: Knipserin - Fotolia
Grundrente: Groko einigt sich nach monatelangem Streit auf Kompromiss - So sieht er aus

Und sie bewegen sich doch! CDU/CSU und SPD haben ihren Streit um die Grundrente beendet. Wie zunächst aus Teilnehmerkreisen des Koalitionsausschusses in Berlin verlautete, fand die Groko doch noch einen Kompromiss. Später erklärten die Parteichefs, wie dieser aussieht.

Die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD - Annegret Kramp-Karrenbauer, Markus Söder und Malu Dreyer - gaben die Ergebnisse auf einer Pressekonferenz am Sonntag um 16.45 Uhr im Bundeskanzleramt bekannt. Demnach steht vor dem Bezug einer Grundrente eine "umfassende Einkommensfeststellung und Einkommensprüfung", so Kramp-Karrenbauer. Teil derer sollen auch Kapitalerträge sein.

"Wir haben eine dicken Knoten geschlagen in dieser Koalition", erklärte die CDU-Chefin weiter. Es sei eine "gute und auch für die CDU vertretbare Lösung gefunden."

Laut SPD-Interimschefin Dreyer solle die Einkommensprüfung durch die Kooperation von Rentenversicherung und Finanzverwaltung gemacht werden.

Eine explizite Bedürftigkeitsprüfung, wie von der CDU gefordert, findet also demnach nicht statt.

"Die Kuh ist vom Eis", meinte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Die Frage der Nicht-Weiterführung der GroKo stelle sich aus seiner Sicht nun nicht mehr.

Lesen Sie auch:
Senioren-Bewegung "Fridays gegen Altersarmut" - Angst vor zu geringer Rente bewegt das Netz

IM VIDEO | Diese 6 Renten-Gerüchte halten sich hartnäckig, sind aber falsch!

94 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
Für etwa 1.5 Millionen kommt dieser schwache Kompromiss in Frage, Bedarf haben aber etwa 20 Millionen. Was machen die für einen Bohai um nichts. Die GroKo ist am Ende, das sollte die SPD mal sofort einsehen und mit den anderen Linksparteien neu anfangen. In Holland, Belgien, Luxemburg, Dänemark, in fast allen EU-Ländern gibt es eine Grundrente von mindestens 1.200 €. Hätten unsere schlauen >Politiker nicht da fündig werden können, um deren Konzept zu übernehmen. Aber für Kriegsspiele und Aufrüstung ist Geld da, aber wo ist der Feind. Die Bundeswehr ist ein Verteidigungsheer, ich sehe aber keine Grenze bedroht, höchstens durch weitere Flüchtlinge, die aber durch ihre >Kriegsspielereien selbst verursacht sind.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
In Brüssel hat die Arbeitsgruppe Agrarsubventionen die zu 60 % aus Großbauern oder Unternehmer mit Agrargroßbetrieben besteht sich mal eben 60 Milliarden an Subventionen genehmigt. Wenn das nicht Korruption in Vollendung ist weis ich es nicht.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
Hauptsache ihre Diäten stimmen und auch ihre Bezüge nachdem sie sich aus dem Politikerleben zurückgezogen haben.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
Wie immer werden alle im Leben schwer abgezwackte Ersparnisse, sicher auch ein kleines Häuschen,das man sich geschaffen hat um mit weniger aus zukommen, als genug Einnahme angesehen um die Grundrente nicht zu zahlen.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
eine farce wie alles andere auch, die wollen rumschnüffeln
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
Frage an den "wize.life-Redakteur" : Gilt die neue Grundrente ab 2021 auch für deutsche Staatsbürger, welche im Ausland (z.B. Brasilien) leben und von Deutschland schon die Regelrente (45 Jahresbeiträge eingezahlt) beziehen?
wize.life-Nutzer
Wahrscheinlich nicht.
wize.life-Nutzer
Tja, dann muss ich wohl einen Wohnsitz in Deutschland auch haben. Anmelden wäre ja hierfür kein Problem.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
hab ich das richtig Verstanden die Grundrente muss beantragt werden. Was ist da jetzt anders wie bisher, die Aufstockung für die Grundversorgung muss auch beantragt werden.
Ich hab gedacht das es jetzt heisst jeder der Mindestens 30 Jahre eingezahlt hat bekommt die Grundrente in Höhe von 1200 €. Was ja auch nicht viel ist wenn man überlegt Miete, Wasser, Strom muss man wenn man auf dem Land wohnt mit ca. 800 € rechnen.
wize.life-Nutzer
Heike Woland!
wize.life-Nutzer
Liebe Heike ist das schon eine Büttenrede? Davon darf man nicht einmal träumen.
wize.life-Nutzer
Jürgen man darf doch ein bischen träumen täta tatä
wize.life-Nutzer
Es sind auch nicht 30 Jahre sondern 35. Ich glaube dieses Gesetz wurde geschrieben von der Büttenrednerin in der CDU. AKK Helau
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
Es ist mal wieder nur heiße Luft und eine ganz große Verars....e, was diese Groko in 9 Monaten fertiggebracht hat. Da sollen hauptsächlich Frauen profitieren, die durch die Kindererziehung einen Nachteil hatten, ich frage mich schon, wie sollen die profitieren, wenn sie gar keine 35 Jahre zusammenbringen? Viel Trara und gegenseitigen Schulterklopfen für nichts.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
Ach wir sollen ab 2021 die Grundrente bekommen. Frage: warum so spät und die lieben Politiker, sind schön fein raus. Pension bleibt, sollen endlich alle in die Rente einzahlen und nicht nur die Arbeiter, die eh im Nachteil sind.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
wize.life-Nutzer
DAS TARNEN – TÄUSCHEN – TRICKSEN DER "LOBBYKRATEN" WIRD FORTGESETZT!

Die SCHRUMPFKO hat einen weiteren "Flecken im Flickenteppich" der gesetzlichen Rentenversicherung herausgewürgt das GRUNDPROBLEM bleibt ungelöst!

Nein "faule Kompromisse" sind auf Dauer nicht besser, verhindern sie doch zukunftsfähige tragfähige Konzepte!

In der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es inzwischen so viele Sonderregelungen, weil man bei der Altersversorgung reformunwillig ist, was Deutschland zu den Rentenschlusslichtern in Europa gemacht hat.

Dazu passt auch die Meldung von letzter Woche, die Landesregierung Baden-Württemberg macht für den Landtag ihr eigenes Versorgungswerk.

"Im Volksmund nennt man das Wasser predigen und den Wein saufen."

Deutschland braucht ein Altersversorgungssystem wo sich bestimmte Personenkreise wie z. B. die Politiker nicht mehr die Rosinen herauspicken können!

Eine gute Altersversorgung ist von guten Einkommen, einem anständigen Rentenniveau und Beitragseinnahmen abhängig. Der Niedriglohnsektor der geschaffen wurde sorgt für geringere Beitragseinnahmen.

Man muss kein Mathematiker sein, um zu erkennen, wenn die "Rosinenpickerei" nicht beseitigt wird und die finanzstärksten Teile sich der Beitragszahlung weiter entziehen, dass dieses System der gesetzlichen

Rentenversicherung nicht weiter funktioniert.

Seit 1956 wurden die gesetzlich Versicherten um ca. 800 Milliarden ihrer Beitragsgelder "beraubt" für versicherungsfremde Leistungen!

Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer und Rentner müssen mit ihren Abgaben Jahr für Jahr den Bundeshaushalt subventionieren; nicht umgekehrt; wovon diejenigen profitieren, die keine Beiträge zahlen müssen.

Wenn also dieses GEMURKSE nicht endlich beseitigt wird bleiben die gesetzlich Versicherten die Benachteiligten!
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.