Coronavirus sorgt für Schließungen: Gerade die Gastronomie trifft es hart
Coronavirus sorgt für Schließungen: Gerade die Gastronomie trifft es hartFoto-Quelle: Pixabay
Wegen Corona: Kurzarbeitergeld rückwirkend ab 1. März

Der Bundesregierung ändert angesichts der Coronavirus-Krise kurzfristig die Regelungen für das Kurzarbeitergeld. Wie Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mitteilte, tritt es rückwirkend zum 1. März in Kraft und wird auch rückwirkend ausgezahlt. Es soll bei Arbeitsausfällen schnell und gezielt helfen. Ansprechpartnerin ist die Agentur für Arbeit vor Ort.

Unternehmen bekommen laut einer Mitteilung des Bundesarbeitsministerium in dieser besonderen Situation Unterstützung. Ziel sei es, Entlassungen zu vermeiden, um nach hoffentlich überstandener Corona-Krise wieder durchstarten zu können.

"Das heißt konkret, dass nur noch 10 Prozent der Beschäftigten im Betrieb vom Arbeitsausfall betroffen sein müssen (statt bisher 1/3) und den Arbeitgebern die Sozialversicherungsbeiträge, die sie bei Kurzarbeit zu zahlen haben, in voller Höhe erstattet werden", sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

Es werden 60 Prozent des Lohnausfalls (für Eltern 67 Prozent) übernommen und Sozialbeiträge können erstattet werden.

Kurzarbeit: Neue Regeln in der Übersicht
Kurzarbeit: Neue Regeln in der ÜbersichtFoto-Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziale

Dazu werden die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld erleichtert:

  • Es reicht, wenn 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann. Sonst muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.
  • Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.
  • Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

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