Wichtige Begriffe rund um Bitcoin, Blockchain & Co.
Wichtige Begriffe rund um Bitcoin, Blockchain & Co.Foto-Quelle: Pixabay
Wichtige Begriffe rund um Bitcoin, Blockchain & Co.

Immer wieder stößt man auf Begriffe wie Bitcoin, Blockchain, Wallet oder Kryptowährung. Doch welche Bedeutungen haben derartige Worte? Und wieso spricht man von einer digitalen Währung bzw. Kryptowährung, wenn es sich letztlich stets um das Spekulieren bzw. Investieren handelt?

Immer wieder stößt man auf Begriffe wie Bitcoin, Blockchain, Wallet oder Kryptowährung. Doch welche Bedeutungen haben derartige Worte? Und wieso spricht man von einer digitalen Währung bzw. Kryptowährung, wenn es sich letztlich stets um das Spekulieren bzw. Investieren handelt?

Warum der Bitcoin in den Mittelpunkt gerückt ist


Als der Bitcoin im Dezember 2020 endlich die magische Hürde von 20.000 US Dollar-Durchbrach und dann einen Bullenrun in Richtung 42.000 US Dollar hinlegen konnte, kamen selbst Menschen, die sich nicht für die Finanzwelt interessierten, mit der Kryptowährung in Berührung. Denn es gab kein Medium, das nicht darüber berichtet hat.

Aber was ist der Bitcoin? Was kann man sich unter einer Blockchain vorstellen? Und was hat die Wallet damit zu tun?

Der Bitcoin


Der Bitcoin, die erste Kryptowährung, die auf den Markt kam, ist eine digitale Münze. Es gibt keine physischen Scheine oder Münzen. Begonnen hat alles im Jahr 2008. Satoshi Nakamoto, noch heute ist unbekannt, wer hinter dem Pseudonym steckt, hat ein digitales Zahlungsmittel entwickelt, das nicht von Regierungen oder Geldinstituten beeinflusst werden kann. Der Bitcoin ist dezentral. Das heißt, man kann den Bitcoin nicht manipulieren oder steuern. Auf Grundlage der Kryptografie erfolgte sodann die Verschlüsselung, sodass der Begriff Bitcoin letztlich in „verschlüsseltes, digitales Geld“ übersetzt werden könnte.

Auch wenn man mit dem Bitcoin schon in Online-Shops bezahlen kann bzw. die Akzeptanz steigt, so ist er ein Spekulationsobjekt. Denn folgt man den Prognosen der Experten und Analysten, so stehen die Chancen gut, dass der Bitcoin in absehbarer Zukunft in Richtung 10.000 US Dollar marschieren könnte. Am 12. Februar 2021 konnte das bislang höchste Kursniveau erreicht haben: knapp 48.700 US Dollar.

Was ist die Blockchain?


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Wer über den Bitcoin liest, der wird sofort mit der Blockchain in Berührung kommen. Denn da der Bitcoin keiner institutionellen Kontrolle unterliegt und alles in einem digitalen Netzwerk stattfindet, kann sich sodann jede Person daran beteiligen, die im Besitz der entsprechenden Software ist. Hier kommt die Blockchain-Technologie ins Spiel. Man könnte vereinfacht die Behauptung aufstellen, es würde sich hier um das Kassenbuch der Kryptowährung Bitcoin handeln.

Denn alle Transaktionen werden in der Blockchain gespeichert. Jedoch gibt es keinerlei Informationen über Sender wie Empfänger - diese Daten bleiben geheim. Gespeichert werden die Informationen in Blöcken. Durch spezifische Codes sind diese sodann miteinander verbunden, sodass ein Block sich immer auf den nächsten Block bezieht. Das ist auch der Grund, wieso eine Manipulation de facto unmöglich ist.

Die Blockchain-Technologie ist aber nicht nur die Grundlage der Kryptowährung Bitcoin, sondern wird nun auch verstärkt im Bereich der Versicherungsbranche angewandt. Das liegt an der Möglichkeit, mit Hilfe der Blockchain-Technologie mit Smart Contracts, also intelligenten Verträgen, zu arbeiten.

Was bedeutet Wallet?


Wer sich mit Kryptowährungen befasst, der stößt auch auf den Begriff Wallet. Dabei handelt es sich um ein digitales Portemonnaie, in dem die digitalen Münzen aufbewahrt werden. Es gibt Online-Wallets aber auch Offline-Wallets. Um die beste Bitcoin Wallet zu finden, ist es daher ratsam, sich im Vorfeld mit den verschiedenen Varianten zu befassen und einen Vergleich anzustellen.

Während Offline-Wallets recht sicher vor Hackerangriffen sind, da eine Internetverbindung nur besteht, wenn Coins transferiert werden, besteht hingegen die Gefahr, dass durch Beschädigungen oder den gänzlichen Verlust auch die Coins verloren sind. Offline-Wallets sind sogenannte Hardware-Wallets, die an USB-Sticks erinnern.

Die Online-Wallet steht dauerhaft - wie der Name vermuten lässt - online zur Verfügung. Der jederzeitige Zugriff mag ein Vorteil sein. Jedoch ist anzumerken, dass hier natürlich durchaus die Gefahr besteht, dass die Wallet von Hackern angegriffen wird.

Unbedingt Informationen einholen, um keine bösen Überraschungen zu erleben


Wer sich mit der Thematik auseinandersetzt, der wird zu dem Ergebnis kommen, dass es mitunter ein paar neuartige Begriffe gibt, am Ende diese aber relativ leicht zu verstehen sind.

All jene, die mit Kryptowährungen arbeiten bzw. damit spekulieren oder in Kryptowährungen investieren wollen, sollten sich daher unbedingt im Vorfeld mit der Materie befassen, um keine Überraschungen zu erleben. Denn der Kryptomarkt ist sehr volatil.