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Ein Augeninfarkt ist immer auch ein Notfall - Im vergangenen Jahr hatte Fran ...
Ein Augeninfarkt ist immer auch ein Notfall - Im vergangenen Jahr hatte Franz Beckenbauer einen erlittenFoto-Quelle: Pixabay
Augeninfarkt: Bei diesen 3 Anzeichen droht plötzliche Erblindung

Ein Augeninfarkt ist immer auch ein Notfall. Letztes Jahr war die Erkrankung kurzzeitig in den Medien, weil Fußballlegende Franz Beckenbauer einen solchen Sehsturz erlitten hatte. Doch was verbirgt sich hinter der Erkrankung ĂŒberhaupt? Ist sie reversibel? Und auf welche Symptome muss ich achten? wize.life beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den Sehsturz.

Was passiert bei einem Augeninfarkt?

Es handelt sich dabei um eine akute Durchblutungsstörung im Auge, so wie sie auch bei einem Hörsturz oder Herzinfarkt vorkommt. Durch einen GefĂ€ĂŸverschluss werden Sehnerv und/oder Netzhaut nicht mehr ausreichend mit Blut und NĂ€hrstoffen versorgt. Die Sehleistung nimmt ab. Im schlimmsten Fall kann Gewebe dauerhaft absterben.

Besteht Lebensgefahr?

Ein Augeninfarkt ist nicht lebensgefÀhrlich. In manchen FÀllen wird er von den Betroffenen noch nicht einmal bemerkt. Trotzdem ist ein Sehsturz immer auch ein Notfall, um eine mögliche Erblindung zu vermeiden. Dies trifft vor allem dann zu, wenn die Zentralarterie betroffen ist. Dann wird der Sehnerv nicht mehr richtig durchblutet. Es kommt zu GesichtsfeldausfÀllen. Laut Studien sinkt bereits 90 Minuten nach einem Augeninfarkt die Wahrscheinlich enorm, dass sich die Netzhaut wieder regeneriert, so "t-online.de".

Woran erkennt man einen Augeninfarkt?

Typische Symptome sind plötzliche Sehstörungen, verschwommenes Sehen oder wenn sich schwarze Punkte und Schatten im Sichtfeld befinden. Meistens ist nur ein Auge davon betroffen. Schmerzen empfinden Betroffene nicht. Da ist allerdings auch das TĂŒckische. Denn hĂ€ufig nehmen Patienten einen Sehsturz auf die leichte Schulter, wenn die Symptome wieder verschwinden. Dann besteht die Gefahr auf einen weiteren Vorfall.

Können sich infarktbedingte Sehstörungen wieder zurĂŒckentwickeln?

Ja. In vielen FĂ€llen gehen die Sehstörungen wieder zurĂŒck, sobald die Durchblutung wieder gesichert ist. HĂ€ufig kommt es jedoch auch zu keiner vollstĂ€ndigen Regeneration. Die Chancen auf Heilung hĂ€ngen zum einen mit dem Faktor Zeit und dem Schweregrad des Augeninfarktes zusammen.

Was ist zu tun, wenn Verdacht auf einen Augeninfarkt besteht?

Nicht warten, sondern sofort zum Arzt, um eine schnelle Behandlung zu gewĂ€hrleisten. Meistens erhalten Patienten dann blutverdĂŒnnende Medikamente. Es muss darauf geachtet werden, dass sich die Durchblutung wieder normalisiert und Schwellungen zurĂŒckgehen.

Wer ist besonders gefÀhrdet?

Ein Augeninfarkt betrifft meist Ă€ltere Menschen. Raucher und Übergewichtige haben ein erhöhtes Risiko. Weitere Faktoren, die einen Sehsturz - Ă€hnlich wie andere Durchblutungsstörungen - begĂŒnstigen: GefĂ€ĂŸerkrankungen, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen.

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