Bayern: Neuer Anordnung soll Coronavirus Ausbreitung eindämmen.
Bayern: Neuer Anordnung soll Coronavirus Ausbreitung eindämmen.Foto-Quelle: Pixabay
Coronavirus stoppen! Strengere Regeln an Schulen und Kitas in Bayern

Um eine Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, hat das bayerische Gesundheitsministerium die Regelungen an Schulen und Kindertagesstätten auf unbestimmte Zeit verschärft. Betroffen sind auch Kinder ohne Symptome. Der Freistaat reagiert mit dieser Maßnahme auf die steigende Anzahl an Neu-Infektionen in den vergangenen Tagen. Das teilte das Ministerium am Wochenende mit.

Die Allgemeinverfügung besagt, dass Schüler und Kindergartenkinder nach einer Rückkehr aus Risikogebieten 14 Tage zuhause bleiben müssen. Selbst wenn sie keine Symptome einer Erkrankung zeigen.

Im Wortlaut heißt es:

"Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet (...) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet keine Schule, Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten."

Steigende Anzahl an Corona-Infektionen in Bayern

Damit reagiert das bayerische Gesundheitsministerium auf die steigende Anzahl an Neu-Infektionen mit den Sars-CoV2. Allein am Freitag wurden 31 neue Fälle gemeldet, mehr als die Hälfte davon in Oberbayern. Insgesamt wurden im Freistaat seit Donnerstag der vergangenen Woche bislang 133 Personen positiv auf das Virus getestet.

Zu Risikogebieten zählen u. a. beliebte Urlaubsregionen in Italien. So erklärte das Robert Koch Institut Südtirol, die Lombardei, Venetien, die Region Emilia Romagna sowie die Stadt Vo in der Provinz Padua zu Risikogebieten.

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