Coronavirus: Stadt zieht Reißleine und baut Spielplätze ab
Coronavirus: Stadt zieht Reißleine und baut Spielplätze abFoto-Quelle: Pixabay/Rudy und Peter Skitterians
Coronavirus: Stadt zieht Reißleine und baut Spielplätze ab

Dorsten - Mitarbeiter der Stadt Dorsten in Nordrhein-Westfalen haben am Donnerstag damit begonnen, die Geräte und Sitzbänke auf Spielplätzen und Schulhöfen abzubauen. Der Grund: Die Bewohner hielten sich nicht an die verordnete Schließung.

Die Maßnahmen sei nötig, so schreibt die Stadt Dorsten, "weil Menschen in großer Zahl offenbar den Anlass für die Sperrung aller Spielplätze nicht verstanden und sich dort weiterhin in großen Gruppen versammelt haben".

Teils Spielplätze mit Flatterband abgesperrt

Wo ein schneller Abbau nicht möglich ist, werden Klettergerüste und Rutschen mit einem Flatterband abgesperrt. Parallel beginnen Kontrollen. Insgesamt gibt es in der 77.000-Einwohner-Stadt rund 160 Spielplätze.

"Alle bislang getroffenen Maßnahmen dienen dazu, die Zahl der persönlichen Kontakte – jeder eine mögliche Infektion mit dem Corona-Virus – auf das absolut geringste Maß zu reduzieren", heißt es weiter in der Mitteilung.

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